Experimentieren und forschen

Kinder lieben es zu experimentieren und zu forschen! Was passiert, wenn man Backpulver mit Essig mischt, wie kann man selbst Schleim herstellen, gelingt das Anzüchten von Sprossen auch ohne Erde?
Richtet euch zu Hause ein kleines Forscherlabor ein, in dem gesprudelt, geblubbert und gepustet werden darf.

Vulkan-Experiment:

Dieses Experiment kommt bei jedem Kind sehr gut an und es finden sich auch alle nötigen Materialien in jedem Küchenschrank.

Du brauchst:

  • Backpulver/Natron,
  • Essig
  • Lebensmittel- oder Acrylfarbe
  • Alufolie
  • ein leeres Glas
  • einen großen Teller oder ein Backblech als Unterlage

Und so funktioniert es:  
Natron in das Glas geben, mit Farbe vermischen, den Rand des Glases mit Alufolie abdecken, Essig in das Glas schütten und den Vulkanausbruch bestaunen!

Zauberblumen-Experiment:

Aus weiß mach rot, blau oder gelb! Nimm drei weiße Blumen (Rosen, Gänseblümchen, Kamillenblüten) und stelle sie in drei Gläser. Fülle die Gläser mit Wasser. In jedem Glas löst du dann eine Lebensmittelfarbe in rot, gelb oder blau auf. Falls du keine Lebensmittelfarbe hast, kannst du auch Tinte aus einer Tintenpatrone verwenden. Jetzt heißt es warten, am besten bis zum nächsten Tag. Das Ergebnis ist faszinierend: die ehemals weißen Blüten haben sich mit der Farbe im Glas eingefärbt!

Wie geht das? Die Blume trinkt das mit Lebensmittelfarbe gefärbte Wasser im Glas mit ihrem Blütenstängel. Im Inneren der Blume verlaufen viele kleine Röhrchen, die das Wasser bis zu den Blüten und Blättern transportieren. Da das Wasser gefärbt ist, färbt sich auch die weiße Blüte in der Farbe aus dem Wasserglas.

Weitere Erklärungen und Anregungen zu Experimenten findet man natürlich auch im Internet. Da ist Corona schnell vergessen.

„Ich packe meinen Koffer“

Auch wenn die Urlaubspläne aufgrund der Coronakrise derzeit auf Eis liegen, kann man sich doch zumindest spielerisch mit dem Thema beschäftigen. Somit überredet man auch jeden Stubenhocker zu einem langen Spaziergang.

Einfach Dinge, denen man unterwegs begegnet, abwechselnd in den imaginären Koffer einpacken. Wer hatte schon mal eine Kuh, ein Pferd oder einen Traktor im Urlaubskoffer dabei?

Übrigens lässt sich hierbei prima auch noch das Gedächtnis trainieren. Am einfachsten geht das mit einer Geschichte, die man um die Gegenstände herum erfindet.
Dieses „Storytelling“ hat sich etabliert und gilt als zuverlässige Methode, um sich Wissen, Daten oder sonstige Informationen anzueignen.

Knobelaufgaben lösen

Für Kinder in jeder Altersgruppe gibt es hierfür tolle Angebote. Fehlersuchbilder, Zahlenbilder verbinden, Sudoku und vieles mehr findet man zuhauf im Internet. So vertreibt man nicht nur Langeweile, sondern trainiert nebenbei auch noch das Gehirn.

gemeinsam Geschichten ausdenken

Man einigt sich auf z.B. 10 Begriffe, die in der Geschichte vorkommen sollen. Es wird abwechselnd je ein Satz zur Geschichte erzählt. Die lustigste Geschichte könnt ihr ja aufschreiben und später einmal euren Enkeln vorlesen.
Auch somit lassen sich die Sprösslinge nach draußen locken. Mit dem Wort „Spaziergang“ bringt man keinen Heranwachsenden vor die Tür, mit der Aussicht auf eine lustige, selbsterfundene Geschichte schon eher. In der Natur kann man dann selbstverständlich Dinge verwenden, die man gerade draußen sieht. Ihr werdet merken, wie kreativ die Kids, aber auch die Eltern selbst werden.

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    Christine Wolf

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