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Wasser marsch! So wichtig ist Trinken

Trinken ist im Sommer besonders wichtig! Hier erfahrt ihr viel Interessantes rund uns Wasser!

Leitungswasser, Tafelwasser, Mineralwasser – egal, Hauptsache Wasser! Mindestens 1,5 Liter sollten Erwachsene täglich trinken, denn nur so kann unser körpereigenes Wasserkraftwerk optimal funktionieren. Wir bestehen zu mehr als 50 Prozent aus Wasser, bei Babys beträgt der Wasseranteil sogar 80 Prozent ihres Körpergewichts. Über 2,5 Liter Flüssigkeit verlieren wir täglich durch Schwitzen, Ausatmung und Verdauung. Das müssen wir aktiv nachfüllen. Trinken wir zu wenig, kommt es zu Wassermangel und der Körper reagiert darauf mit Warnzeichen. Also, trinken, trinken, trinken, damit erst gar kein Alarm ausgelöst werden muss!

Foto: iStock/fizkes

So viel Wasser braucht unser Wasserkraftwerk

Unser Körper besteht nicht nur zur Hälfte aus Wasser, er produziert es auch in erstaunlichen Mengen: 1,5 Liter Speichel, 2,5 Liter Magensaft, 0,5 Liter Gallensaft. Unser Körper bildet also ununterbrochen Wasser, gibt es ab und gewinnt es zurück. Zuständig sind dafür vor allem Nieren, Magen und Darm. Diese ständige Wiederaufbereitung nennt man Resorption. Das Klärwerk des Körpers sind die Nieren. Für ihre Arbeit verbrauchen sie 20 Prozent unserer Gesamtenergie. 1.800 Liter Blut reinigen und filtrieren sie tagtäglich. Eigentlich entstehen dabei 180 Liter sogenannter Primärharn, also mit Schadstoffen vermengtes Wasser. Gesunde Nieren schaffen die Meisterleistung, 99% dieses Primärharns wieder in Wasser und Nährstoffe umzuwandeln und übrig bleiben am Ende ca. 1,5 Liter Urin, den wir ausscheiden.
Die Rechnung ist nun ganz einfach: Was unten raus kommt, muss oben wieder rein. Das sind natürlich nicht immer exakt 1,5 Liter. Bei Sport oder großer Hitze darfst du noch 0,5 bis 1 Liter drauflegen. Trotzdem gilt die Faustregel: Mit 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag hältst du dich im Fließgleichgewicht. Babys brauchen im ersten Jahr übrigens 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit und Kinder bis 14 Jahren 1 bis 1,3 Liter. Zusätzlich zu den Getränken nehmen wir noch 0,5 bis 1 Liter Wasser täglich durch feste Nahrung auf.

Wie entsteht Durst?

Durst ist das erste Warnzeichen, das unser Körper sendet, wenn es ihm an Wasser mangelt. Überwacht werden die Körperfunktionen im Gehirn. Wenn wir zu wenig getrunken, viel geschwitzt oder sehr salzig gegessen haben, sinkt das Blutvolumen, die Salzkonzentration steigt und das Gehirn sendet das Signal Durst! Wenn du Durst verspürst, ist es eigentlich schon zu spät, denn dann fehlt dem Körper schon Flüssigkeit. Zusätzlich kann es zu Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen oder sogar Verwirrtheit und Krämpfen kommen.
Kleine Trinkmuffel und Babys sind besonders gefährdet, denn sie haben im Verhältnis zu ihrer Körpergröße einen wesentlich höheren Bedarf an Flüssigkeit als wir Erwachsene. Damit es nicht soweit kommt, solltest du über den Tag verteilt regelmäßig etwas trinken – auch wenn du keinen Durst hast! Ein Zuviel an Flüssigkeit wird übrigens umgehend wieder ausgeschieden, denn der Körper kann Flüssigkeit nicht speichern. Also nicht warten, bis du halb wahnsinnig vor Durst zur nächsten Blumenvase greifst, das löscht nur subjektiv den Durst, deinem Körper hilft es nicht. Die 1,5 Liter schön regelmäßig über den Tag verteilen.

Der beste Durstlöscher

Wir sind in Deutschland in der privilegierten Lage, dass sauberes Trinkwasser aus der Leitung sprudelt. Es zählt damit zu den wichtigsten Lebensmitteln und ist der gesündeste Durstlöscher. Genauso wie Kräuter- oder Früchtetees ist Wasser kalorienfrei. Kinder lieben gesüßte Getränke, aber so lecker sie sind, so ungesund sind sie auch. Sie enthalten sowohl raffinierten Zucker als auch Fruchtzucker. Im Verhältnis 1:3 (1 Teil Saft, 3 Teile Wasser) sind aber auch Fruchtsaftschorlen ein guter Durstlöscher. Milch darfst du übrigens nicht zu deinen 1,5 Litern rechnen. Sie besteht nur zu rund 80 % aus Wasser und wird daher als Nahrungsmittel angesehen. Stillst du dein Baby, solltest du es im Sommer entsprechend öfter anlegen, aber kein zusätzliches Wasser oder Tee geben. Sechs nasse Windeln pro Tag zeigen, dass alles okay ist. Aber als Stillmami darfst du selbst das Trinken nicht vergessen.

Beitragsbild: iStock/LSOphoto

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