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Schwanenweiher, Atzelsberg und Märchenweiher

Eine märchenhafte Wanderung perfekt für Familien mit Buggy.

Heute nehmen wir Euch mit auf einen wunderbaren ausgedehnten Spaziergang (2,8 km) zwischen Adlitz und Atzelsberg bei Erlangen. Ein Gebiet, durchzogen von vielen Weihern, Quellen und jeder Menge großer Sandsteinfelsen, die zum Erkunden und Bezwingen einladen. Das Ganze mit wenigen Höhenmetern und sehr komfortablen Waldwegen, so dass diese Strecke auch für Buggys perfekt geeignet ist.

Anfahrt:

Euer Ziel liegt zwischen den Orten Adlitz und Atzelsberg. Es handelt sich um einen Waldparkplatz direkt an der Verbindungsstraße. Wir kamen aus Richtung Lauf an der Pegnitz und wurden von googlemaps „Zur Ludwigshöhe, Adlitzhöhe 12, 91080 Marloffstein“ gelotst. Die Ludwigshöhe ist eine Gaststätte. An dieser fuhren wir vorbei und immer geradeaus Richtung Atzelsberg. Linker Hand passierten wir am Ortsausgang das Adlitzer Feuerwehrhaus und den Parkplatz davor und fuhren dann noch ein paar hundert Meter bergab, um rechter Hand einen Parkplatz zu erreichen.

Und Schwupps, schon waren wir da. Gegenüber dem Parkplatz, auf der anderen Straßenseite, entdeckt Ihr ein paar Stufen hinauf eine Sitzgruppe auf einem wunderbar exponierten Platz oberhalb des ersten Weihers. Diese Sitzgruppe jedenfalls war für uns an diesem Tag der perfekte Ort, um einen gelungenen Ausflug mit leckerem Essen ausklingen zu lassen.

Wegbeschreibung:

Den Weiher rechterhand geht ihr die Straße entlang, bis der Weg rechts abbiegt. Ihr befindet Euch auf einem Waldweg, der Euch am Weiher vorbei nach einigen Metern zur ersten Weggabelung führt. Ihr nehmt den linken Weg. Und sogleich öffnet sich vor Euch der Blick auf den nächsten, diesmal deutlich größeren Weiher. Obwohl diese Weiher „Schwanenweiher“ genannt werden, haben wir an diesem Tag leider keines dieser edlen Geschöpfe entdeckt. Dafür wurde unser Weg von gefräßigen Enten und erschrockenen Fröschen gekreuzt.

Hier geht es zum ersten Highlight – der ersten von zwei Quellen. Eingefasst in einer kleinen Mauer und aufgefangen in einem schönen Becken plätschert hier das Wasser munter nach unten. Direkt unter der Quelle entdeckten wir die vorhin erwähnten Frösche. Hei, wie die hüpfen konnten. Da kam nicht mal unser Hüpfer hinterher. Vor lauter Freude und Begeisterung wäre er fast in das Becken gehüpft. Ein schöner Ort, an dem es sich aushalten lässt.

Schwanenweiher, Atzelsberg und Märchenweiher

Dann weiter. Noch ein paar Meter geradeaus und bald links vom Hauptweg in einen schmaleren Waldweg abgebogen. Was sind denn das für Felsen zwischen den Bäumen? Nicht lang gemutmaßt, sondern einfach mal nachgeschaut. Es lohnt sich, einen Blick zu riskieren. Denn hier erwartet Euch die erste Kletterpartie. Rauf auf den Stein, runter vom Stein und ab zum nächsten Stein. Kletternderweise oder von einem Stein zum anderen hüpfend. Keiner der Felsen darf ausgelassen werden. „Papa, warte noch! Den da hinten hatte ich noch nicht!“

Irgendwann ist es dann genug. Zurück auf den Weg und ein wenig weiter. Die kleine Abzweigung mündet wieder in den Hauptweg. Noch ein kurzes Stück und Ihr erreicht Atzelsberg. Über die Straße und Richtung Apfelbaumwiese. Ein wunderbares Fleckchen, genau zur Weghälfte, um mal Pause zu machen und `ne ordentliche Stulle zu mampfen. Gestärkt, geruht – dann weiter.

Direkt nach der Wiese rechts die Straße hinab, vorbei an wunderbar gepflegten alten Sandsteinhäusern und dann, vorbei am alten Schlagbaum zurück in den Wald. Und dann erreicht Ihr den Märchenweiher, der von einer schön angelegten Wasserleitung gespeist wird. Von dort aus geradeaus erreicht Ihr wieder das Holzhäuschen, an dem Ihr jetzt links abbiegt. Wieder vorbei an dem gerodeten Waldstück. Dieses Mal jedoch auf der anderen Seite und dann links abgebogen vorbei am Wald zum nächsten Weiher. Vorne an der Verbindungsstraße biegt Ihr rechts ab und erreicht nach ein paar hundert Metern den Ausgangspunkt Eurer Tour.

Mehr Bilder und alle Details der Wanderung findet ihr auf dem Blog der Familie Pavels: Wandern mit Kindern in Mittelfranken

 

Bildnachweis: Alexander Pavel

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