Mein kleiner Sohn zeichnet in der Luft mit seiner Hand Hügel nach und macht lautstark „brumm brumm“. Ich weiß sofort, was er meint: den Bikepark am Schmausenbuck. Ich grüble: Ist das vielleicht noch zu früh? Pustekuchen. Mein Großer bestätigt den Kleinen nur mit einem lautstarken: „Ich auch!“ Ich denke: Ja, bei ihm könnte es klappen.
Also Fahrräder raus, Knie- und Ellenbogenschoner an, Helm auf. Ready. Trotzdem gehe ich mit gemischten Gefühlen los.

Mein Plan: kein Druck. Wir fangen klein an. Der Kleine beginnt und testet vorsichtig den Kinderparcours und darf jederzeit aufhören. Kein Überreden. Aber klar, der Große will mehr. Also setze ich klare Regeln: erst sicher fahren, dann langsam steigern.
Schnell wird klar: Der neu eröffnete Bikepark bietet für alle etwas. Freizeitfahrer finden neue Strecken und ambitionierte Mountainbiker technisch anspruchsvolle Abfahrten. Besonders überzeugt hat mich aber der neue „Learn to Ride“-Parcours. Genau so etwas hat bisher gefehlt. Kinder und Anfänger können hier sicher die Grundlagen lernen, Selbstvertrauen aufbauen und sich Schritt für Schritt verbessern. Es geht dabei nicht um Tempo oder Leistung, sondern die Möglichkeit, sich im eigenen Tempo auszuprobieren.

Neben dem Übungsbereich gibt es auch neue Strecken für Fortgeschrittene. Die überlassen wir an diesem Tag allerdings lieber den Könnern.
Was ich an diesem Tag außerdem lerne: Pausen sind entscheidend. Wenn die Konzentration weg ist, ist auch der Spaß weg. Nach einer Trinkpause, einem kleinen Snack und ein paar Minuten Durchschnaufen klappt vieles plötzlich wieder besser. Gerade mit Kindern gehört das genauso dazu wie Helm und Schoner.
Am Ende des Tages gab es keine großen Sprünge und keine Heldentaten. Aber zwei zufriedene Kinder und eine stolze Mama.

Fazit:
Der Bikepark am Schmausenbuck ist ein echter Gewinn. Die neuen Strecken erweitern das Angebot, der „Learn to Ride“-Parcours macht den Park besonders familienfreundlich. Kinder können sich hier sicher entwickeln und in ihrem eigenen Tempo ausprobieren. Genau das zeigt: Radfahren lernen muss kein Wettkampf sein, sondern kann einfach Spaß machen. Und das Beste: Bei der Weiterentwicklung des Bikeparks wurden neben den Bedürfnissen der Fahrerinnen und Fahrer auch der Schutz der Natur berücksichtigt.
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