Die besten Aufräum-Tipps gegen Familienchaos

Verschwundene Hausschlüssel oder Sportsachen, Wäscheberge im Bad, Spielzeug in der ganzen Wohnung und im Flur kommt man kaum durch? Chaos stresst, verursacht Streit und verhindert, dass man sich zuhause wirklich entspannt. Es lohnt sich deshalb, etwas zu verändern – und es ist gar nicht so schwer.

Schritt für Schritt

Wie isst man einen Elefanten? Einen Bissen nach dem anderen! Lasst euch nicht entmutigen, wenn die Aufgabe viel zu groß erscheint. Chaos bekommt man auch in den Griff, wenn man jeden Tag nur ein kleines bisschen schafft. Schon die erste wohlgeordnete Schublade tut gut und motiviert für mehr.

Adresse unbekannt

Aufräumen funktioniert nur, wenn jedes Ding einen festen Platz hat. Startet mit den Sachen, die in Eurer Familie am häufigsten gesucht werden: Die Schlüssel kommen in eine Schale im Flur, die Handys auf das Regal, weiter geht’s mit Bastelschere, Turnbeutel… Aufräumhilfen wie Boxen, Körbe und geschlossene Schränke machen das Organisieren leichter. Und je weniger Dinge man sieht, desto ordentlicher schaut es aus.

Lieb ich dich, brauch ich dich?

Je mehr wir besitzen, desto voller ist unser Zuhause. Aufräumspezialistin Marie Kondo rät, nur zu behalten, was man wirklich braucht oder liebt. Hier ist eine Blitzaktion zum Testen: Geht durchs Wohnzimmer und sammelt alles ein, was unangenehme Gefühle auslöst: Fehlkäufe, ungeliebte Geschenke oder Deko, die nicht mehr zum Lebensgefühl passt. Schon wirkt der Raum ganz anders. Beim Ausmisten solltet ihr immer dort starten, wo keine Emotionen lauern: Alte Kosmetika lassen sich viel leichter entsorgen als Fotos oder Babysachen.

Regeln & Rituale

Menschen lieben Gewohnheiten! Das könnt ihr nutzen und Aufräumrituale einführen. Jeden Abend fünf Minuten verstreute Dinge einsammeln oder immer samstags zum Wertstoffcontainer fahren, das wird bald zur Routine. Kinder lernen schnell, erst ein Spiel wegzuräumen, bevor das nächste beginnt – in Kitas ist das übrigens ganz normal. Wer mag, arbeitet mit Essensplänen, Einkaufslisten oder reihum wechselnden Putzdiensten in der Familie. Tipp: Drei bis vier Wochen dauert es, bis etwas Neues zur Gewohnheit wird. So lange müsst ihr durchhalten!

Team Familie

Räumt eine(r) ständig den anderen hinterher, gibt es Konflikte. Weniger Chaos ist ein Projekt, das alle angeht! Weil jeder Mensch eigene Bedürfnisse hat, kombiniert man Regeln für Gemeinschaftsflächen und private Bereiche mit „eigener Ordnung“. Tipp: Kinder sind oft motivierter, „Erwachsenensachen“ aufzuräumen als ihre Spielsachen – Aufgaben tauschen ist erlaubt!

Wohlfühlen statt Perfektion

Bleiben wir realistisch: Ein Zuhause, in dem Kinder leben, sieht nie aus wie die Wohnungen kinderloser Freunde. Berufstätige Eltern müssen sich nicht an Instagram-Inszenierungen messen. Wenn alle sich zuhause wohlfühlen und entspannen können, ist alles gut.

Genau hinsehen

Manchmal entsteht Familienchaos, weil der Alltag zu wenige Freiräume lässt. Streit um Ordnung entsteht vielleicht durch Konflikte in der Beziehung oder Stress im Beruf. Kinder können mit Unordnung die fehlende Aufmerksamkeit der Eltern erzwingen oder mit einem verlorenem Mathebuch auf Probleme hinweisen. Also, Augen auf: Manchmal geht es gar nicht ums schmutzige Geschirr.

Tipp: Wenn das Chaos euch über den Kopf wächst – es gibt auch Aufräumspezialisten im Raum Nürnberg / Fürth / Erlangen, die euch unterstützen. Schaut mal unter den Stichworten Aufräumen, Coaching oder Ordnungsberatung im Internet.

Auch interessant: Rituale – Kindheits-Erinnerungen für die Ewigkeit!

Bildnachweis: iStock.com/KatarzynaBialasiewicz

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