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Hofläden und Gemüseabos rund um Nürnberg

Lebensmittel ganz frisch vom Acker - hier könnt ihr sie in der Metropolregion Nürnberg bekommen.

Ein Leben in der Stadt hat für Familien viele Vorteile: die Nähe der Schule und der Einkaufsmöglichkeiten, nicht immer auf das Auto angewiesen zu sein, viele Aktivitäten sind schnell zu erreichen und die Freund*innen wohnen meist auch nicht weit. Doch einen Nachteil gibt es: Einkaufen geht meist nur im Supermarkt. Regional und bio bekommt man in den wenigen Bioläden, die meist nicht ums Eck liegen. Zum Glück gibt es mittlerweile einige Möglichkeiten, an frische Lebensmittel direkt vom Acker zu kommen.

Obst- und Gemüsekiste

Die Gemüsekisten sind weniger verbindlich. Es gibt Hoffeste und Aktionen, man kann aber auch nur wöchentlich, 2-wöchentlich oder nach Bedarf Bio-Lebensmittel und Erträge des Hofes bestellen. Auch Bäcker aus der Region liefern mit. Meist läuft die Bestellung wie in einem Online-Supermarkt. Die Kiste wird an einem bestimmten Wochentag nach Hause geliefert, die leere Pfandkiste wird wieder mitgenommen, man bezahlt hierfür ca. 10 € Pfand, die Lieferung selbst ist kostenlos. Ist man mal im Urlaub, kann man pausieren oder die Kiste an andere Menschen liefern lassen, ganz bequem auf der jeweiligen Internetseite.

Gemüsekisten & Aboboxen aus der Region Nürnberg:

Die Abokiste aus Hemhofen, 09195 / 8381, abokiste.de

Frisch & Bio vom Hutzelhof, hutzelhof.de

Baumannshof Öko-Lieferservice, 09844 / 335990, baumannshof.de

Dein digitaler Hofladen: HofladenBOX, 09127 / 9541048, hofladenbox.de

Die Gemüsekiste, Langenloh 2, 91580 Petersaurach, die-gemuesekiste.de

Hofläden und Selbsternte

Wer am Wochenende gern einen Ausflug zu einem Bauernhof machen möchte, kann hier auch gleich den dazugehörigen Hofladen besuchen. Getreide, Brot, Käse, Milch und Eier und nach Vorbestellung auch Fleisch kann gekauft werden. Oft gibt es ein nettes Café, in dem man verweilen kann. Manchmal kann man auch bei der Produktion oder dem Versorgen der Tiere zusehen oder helfen.
Daneben gibt es noch die Selbsternte-Felder. Die Auswahl ist etwas eingeschränkter, lässt sich aber auch gut als Familienausflug am Wochenende gestalten. Einige Anbieter haben neben Beeren mittlerweile Gemüse im Sortiment, Tiere zum Streicheln und einen Imbiss oder ein Café. Spielerisch lernen Kinder so, wie Obst und Gemüse wächst und geerntet wird.

Ein kleine Auswahl an regionalen Hofläden:

Link Gemüse, Am Wegfeld 21, 90427 Nürnberg

Ursula´s Gemüsehof und Hofladen, Untere Dorfstraße 4, 90427 Nürnberg

Fischer Gemüse, Obere Dorfstr. 38, 90427 Nürnberg

Gemüsehof Kleinlein, Neunhofer Schulweg 1, 90427 Nürnberg

Gemüsebau Heinz Huber, Baststr. 9, 90427 Nürnberg

Muschler Gemüse, Frauentaler Weg 20, 90427  Nürnberg

Hofladen Reusch, Martin-Luther-Str. 21, 90542 Eckental

Hofläden Gustenfelden, Dorfstrasse 1, 91189 Gustenfelden

Demeterhof Mondel, Unterstrahlbach 4, 91413 Neustadt

Ostertag’s Bio-Hofladen, Meiersberg 45, 91452 Wilhermsdorf

Hofladen, Kleinweisach 16,  91487 Vestenbergsgreuth

Milchhof Weiss, Betzendorf 5, 91560 Heilsbronn

 

Adressen zur Selbsternte:

Huckepack Erlebnisernten, Vacher Straße 30, 91056 Erlangen/Hüttendorf
0911 / 76 25 70, huckepack-ernte.de

Cafe Beerenland, Rückerdorf, Wolkersdorf und Fürth (Hafen), cafebeerenland.de

Hofläden
(c) iStock.com/romrodinka

Einkaufen 24/7 – an vielen Hofladen-Automaten in Mittelfranken

Inzwischen haben viele Hofläden eigene Automaten mit ihren Produkten vor Ort. So sind Betreiber*innen und Kund*innen flexiber beim Einkaufen und nicht mehr an feste Öffnungszeiten gebunden. Beim Familienausflug ins Umland sollte man unbedingt die Augen offen halten und die Möglichkeit nutzen, unterwegs am Automaten regional für’s Picknick einzukaufen. Schickt uns gerne eure Lieblingsautomaten-Standorte an buero@frankenkids.de.

Bio-Gemüse Höfler GbR, Irrhainstrasse 33, 90427 Nürnberg, 0911/ 34 57 23, gemueseautomat.de

Eis vom Werzingerhof Wernfels, Stiegelmühler Str. 10, 91174 Spalt-Wernfels
09873 / 1205, pfahler-eis.de

ROSAKuh Hofmolkerei, Am Pfannenfeld 2, 90587 Obermichelbach, rosakuh.com

Das Land kommt in die Stadt

Relativ neu in Nürnberg ist die Idee eines Marktes in verschiedenen Stadtteilen, zu dem die Erzeuger*innen ihre Produkte bringen. Diese Idee stammt aus Berlin. Die Kund*innen können vorab online bestellen und dann ihre bestellten Waren abholen. Nebenbei kommt man auch mit den Landwirt*innen und Erzeuger*innen in Kontakt. Außerdem kann man  Neues entdecken und kleine, feine handgemachte Dinge erwerben.

Hofläden
(c) iStock.com/JackF

Regelmäßige Wochenmärkte

In vielen Stadtteilen oder Gemeinden gibt es zudem auch Wochenmärkte mit Erzeugern aus dem Umland. Einmal pro Woche kommen sie mit ihren Einkaufsmobilen voll frischer Ware in die Städte zu den Kunden. Hier eine kleine Auswahl:

Der Fürther Bauernmarkt, jeden Samstag am Waagplatz von 7.30 bis 13 Uhr

Ammerndorf, Am Marktplatz, samstags vormittag (außer im Januar & Februar)

Großhabersdorf, Ansbacher Str. 11, samstags von 8.00 – 12.00 Uhr

Langenzenn, Prinzregentenplatz, 1. & 3. Samstag/Monat, von 8.00 – 12.00 Uhr

Oberasbach, am Rathaus, freitags von 9.00 – 13.00 Uhr

Obermichelbach, am Dorfplatz, 1. & 3. Samstag/Monat, von 9.00 und 12.00 Uhr

Stein, Am Mecklenburger Platz, 2. & letzten Samstag/Monat, von 8.00 – 12.00 Uhr

Tuchenbach, vor dem Bürgerhaus, Birkenstraße 2, samstags von 7.00 – 13.00 Uhr

Wilhermsdorf, am Marktplatz, jeden 2. Samstag im Monat von 8.00 – 12.00 Uhr

Zirndorf, Partnerschaftsplatz am Rathaus, freitags von 7.00 – 13.00 Uhr, samstags von 7.00 – 13.00 Uhr

Das Bauernhof-Mobil

Andere Erzeuger haben ihren festen Kundenstamm und eigene Standplätze in den Wohngebieten,  so wie Familie Hofmann. Sie ist mit ihrem mobilen Hofladen in Fürth und im Umland unterwegs. Sie verkaufen zu festen Zeiten eigene Hühner- & Bauernhof-Produkte, aber auch ein umfangreiches Sortiment anderer Landwirte.
Hier geht’s zu Hofmanns Bauernladen!

Hofläden
(c) iStock.com/Ulza

Solidarische Landwirtschaft

Ein spannendes Projekt ist die sogenannte Solidarische Landwirtschaft. Das ist ein Hof, der an bestimmten Tagen seinen Ertrag zu Orten in umliegenden Städten liefert. Die Mitglieder der „SoLaWi“ können sich dort dann ihre Ration Obst, Gemüse und Milchprodukte abholen. Man bezahlt einen bestimmten Betrag im Monat und ist somit auch Teilhaber*in am Hof. Dort wird man zu Festen eingeladen und in Entscheidungen einbezogen oder hilft mit den neuen Acker zu bestellen.

https://www.stadt-land-beides.de

Nicole Kaiser, Susanne Dobner

Bildnachweis:
Beitragsbild iStock.com/photoguns

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