So helfen Eltern beim Übertritt

Das sollten Eltern zum Übertritt wissen um Startschwierigkeiten in der neuen Schule zu vermeiden.

Mit dem Übertritt beginnt für die Fünftklässler ein neues Schülerleben mit einigen Herausforderungen. Mittelschüler*innen  und Realschüler*innen überstehen den Wechsel meist recht gut. Oft kommt es sogar zu unerwarteten Höhenflügen, vor allem  an der Mittelschule: Endlich fällt der ständige Vergleich mit den Leistungsstärksten weg. Dadurch kann sich bei vielen Kindern die Selbsteinschätzung verbessern und dadurch die Motivation. Beste Voraussetzungen für erfolgreiche Schulkarrieren!

Startschwierigkeiten im Gymnasium

Gymnasiasten in Klasse 5 sind zunächst sehr verunsichert. Sie sind nicht nur wieder die Kleinsten und die große Schule ist noch fremd. Jetzt wird von den Kindern viel mehr Selbstständigkeit erwartet. Im Unterricht sagt niemand mehr „Nehmt das rote Heft und schreibt von der Tafel ab“ oder erinnert daran, die Hausaufgaben zu notieren. Auch die vielen Wechsel zwischen Klassenzimmern und Fachräumen müssen die Kinder alleine bewältigen. Gleichzeitig nehmen Stoffmenge und Lerntempo deutlich zu, die Aufgabenstellungen sind oft ungewohnt. Die ehemals Klassenbesten haben jetzt lauter leistungsstarke Mitschüler. Auch die Benotung ist am Gymnasium anders: Einser werden nur selten vergeben, viele Kinder bekommen jetzt erstmals Vierer oder Fünfer.

Das können Eltern von Fünftklässlern jetzt tun

Jetzt werden Eltern gebraucht, die Aufmerksamkeit und Geborgenheit schenken und Mut machen. Erzählt von eigenen Neustart-Erfahrungen und zeigt Verständnis. Ein Schulwechsel ist genauso einschneidend wie ein Jobwechsel für Erwachsene.
Helft dem Kind selbstständig zu werden, ohne die Kontrolle zu übernehmen: Ihr könnt den selbst(!) gepackten Rucksack in den ersten Wochen überprüfen oder auch Vokabeln abfragen. Hausaufgaben sollten möglichst alleine gemacht werden. Notfalls dürfen Eltern die Fragestellung noch einmal erklären, einen kleinen Tipp geben oder anregen, sich bei Mitschülern zu erkundigen.
Macht dem Kind (und euch selbst) bewusst, dass die Note 4 „ausreichend“ bedeutet und deshalb auch ok ist. Im Zweifel erfahrt ihr bei schlechten Noten von den Lehrern, ob das Kind überfordert ist oder nur einige Lücken zu schließen sind.

Bildnachweis: iStock.com/RomarioIen

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