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Tschüss, ich mach‘ Feierabend!

Schon kleine Veränderungen erleichtern den Familienalltag, reduzieren Stress und bringen wirkliche Erholung für den Feierabend.

Es gibt gute Gründe, weshalb ihr Arbeit und den Rest des Lebens klar trennen solltet. Doch die Work-Life-Balance ist gar nicht so einfach, vor allem für Eltern. Schon kleine Veränderungen erleichtern den Familienalltag, reduzieren Stress und bringen wirkliche Erholung für den Feierabend.

Warum Work-Life-Balance so wichtig ist

In vielen Berufen und Unternehmen gehören Überstunden einfach dazu, wenn Mitarbeiter*innen sich engagiert zeigen wollen. Dabei macht überlanges Arbeiten wenig Sinn, weil nach acht Stunden die Leistungsfähigkeit deutlich sinkt. Das ist in der Arbeitsmedizin eine erwiesene Tatsache. Wer regelmäßig Überstunden leistet, wird anfälliger für Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfung. Langfristig wird es immer schwieriger, den Kopf wieder freizubekommen und sich am Wochenende oder im Urlaub richtig zu erholen. Treten weitere gesundheitliche Probleme wie Bluthochdruck, Magenschmerzen oder Schwindel auf, sind Betroffene bereits auf dem Weg in einen Burnout.
Leicht entwickelt sich ein Teufelskreis: Je gestresster man ist, desto stärker stellt sich das Gehirn auf Probleme ein und entwickelt immer schlimmere Befürchtungen. Wie unwahrscheinlich diese sind, kann man nur mit ausreichend Abstand erkennen. Also Schluss mit dem schlechten Gewissen – seht den Feierabend als euer neues Self-Care-Projekt! Mit ausreichend Freizeit fühlt ihr euch wohler und seid auf Dauer auch leistungsfähiger.

Die besten Feierabend-Tipps für Familien

Beim Übergang von der Arbeit zum Familienalltag ist eine Pause zum Umschalten und Verschnaufen wichtig. Geht einen Teil des Heimwegs zu Fuß, das macht den Kopf frei. Setzt euch im Sommer auf eine Parkbank oder gönnt euch einen kurzen Abstecher ins Café oder sogar ins Fitnessstudio. Kommt ihr dann nach Hause, brauchen vor allem die kleineren Kinder am Ende ihres Tages dringend Kuschel-, Erzähl- und Spielzeit. Wenn ihr euch auf ihre Bedürfnisse einstellt und als Erstes eine Familien-Qualitytime eingeplant habt, verläuft der Abend viel entspannter. Vielleicht trefft ihr euch zu einer Erzählzeit bei Tee und Keksen oder powert euch gemeinsam beim Badminton aus? Erlaubt ist, was euch allen guttut – Handys und Mails sind in dieser Zeit unerwünscht!
Wenn Groß und Klein am Abend erschöpft sind, läuft alles leichter, wenn ihr auf vertraute Rituale zurückgreifen könnt. Kinder fühlen sich sicher, weil sie die Abläufe kennen. Sind Mediennutzung, Vorlesen und Schlafenszeit klar geregelt, könnt ihr tägliches Quengeln oder Verhandeln und damit überflüssige Stressoren stark reduzieren. Macht euch das Leben nicht unnötig schwer – verzichtet deshalb auch darauf, mit müden, hungrigen Kindern nach der Kita einkaufen zu gehen.

Wann haben Eltern Feierabend?

Die Verantwortung für Kinder läuft natürlich rund um die Uhr. Das spüren wir deutlich, wenn unsere Kinder krank sind oder Babys zahnen. Besonders für Mütter lohnt sich aber eine Überlegung, wie viele Stunden sie mit „Familienarbeit“ verbringen und wann Freizeit und Erholung beginnen. Gibt es in meiner Woche feste kinderfreie Zeiten für Sport, Partnerschaft oder einfach eine „Stunde für mich allein“? Es lohnt sich, alle Freizeittermine und Fahrdienste auf den Prüfstand zu stellen: Passen die Hobbys der Kinder zum Familienalltag, muss es ein Sport sein, bei dem man ganze Wochenenden bei Turnieren absitzt? Manchmal ist die ganze Familie deutlich entspannter, wenn Termine gestrichen werden.
Bei vielen Dingen entscheidet die persönliche Wahrnehmung. Eine passionierte Bäckerin entspannt sich beim Kuchenbacken für den Kindergarten, andere Mütter empfinden das als lästige Belastung. Bastele ich mit meinem Kind oder male Mandalas aus, weil es uns Spaß macht und wir dabei gemeinsam entspannen, ist alles gut. Mache ich das nur, weil ich glaube, dass die Feinmotorik dringend gefördert werden muss – dann wird die Bastelstunde eindeutig Arbeit. Eltern müssen nicht pausenlos die Kinder fördern und auch Kinder brauchen Feierabend. Wir dürfen deshalb auch mal nichts tun oder unbeschwert in der Natur sein. Wird es am Ende sogar langweilig – hurra! Das macht nämlich kreativ.

Hier entspannst du dich weiter!

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Bildnachweis:n iStock Solovyova

 

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