Studie zu Gewalterfahrungen während der Geburt und postnataler mentaler Gesundheit
Die Geburt eines Kindes ist ein prägendes Erlebnis im Leben vieler Familien. Häufig wird sie als besonders schön und erfüllend beschrieben – doch nicht alle Erfahrungen rund um die Geburt sind positiv. Manche Eltern berichten auch von belastenden oder grenzüberschreitenden Situationen, die noch lange nachwirken können.

Eine aktuelle wissenschaftliche Studie der Universität Bologna widmet sich genau diesen unterschiedlichen Erfahrungen. Untersucht wird, wie Menschen die Geburt ihres Kindes erlebt haben, ob es dabei zu schwierigen oder verletzenden Situationen gekommen ist und welche Auswirkungen dies auf das psychische Wohlbefinden im Wochenbett haben kann, z.B. postnatale Depressionen. Gleichzeitig möchte die Studie dazu beitragen, ein oft tabuisiertes Thema sichtbarer zu machen: Auch negative oder gewaltvolle Erfahrungen im Kreißsaal sollen mehr Gehör finden und gesellschaftlich sowie wissenschaftlich ernst genommen werden.
Gesucht werden Personen, die in den letzten 0 bis 2 Jahren ein Kind geboren haben – unabhängig davon, ob sie ihre Geburt als positiv oder belastend erlebt haben. Die Teilnahme erfolgt anonym über einen Online-Fragebogen und dauert etwa 20 Minuten.
Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse von Familien rund um die Geburt zu entwickeln und mögliche Verbesserungen im Versorgungssystem anzustoßen. Jede Teilnahme trägt dazu bei, unterschiedliche Erfahrungen sichtbar zu machen und langfristig die Betreuung von Eltern und Kindern zu stärken.
Wenn Sie Ihre Erfahrungen teilen möchten, können Sie hier direkt teilnehmen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Bei Fragen oder sonstigen Rückmeldungen wenden Sie sich gerne an die Studienverantwortliche Paula Sidlo (paula.sidlo@studio.unibo.it)
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