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Von Weigendorf zum Alten Fritz – Herbstliche Familienwanderung

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Von Weigendorf zum Alten Fritz - Herbstliche Familienwanderung

Wenn die Bäume im Herbst ihr Laubkleid zuerst bunt färben und sich dann Stück für Stück entblättern, schält sich so langsam wieder das stolze Grau der beeindruckenden Felsformationen unserer Fränkischen Heimat aus dem vormals dichten Wald ans Tageslicht. Besonders während des „Indian Summers“ entstehen so einmalig schöne Farbkompositionen, die den schöngeistigen Wanderer, sowohl den großen als auch den kleinen, ins träumerische Schwärmen bringen. Wenn derartige Naturwunder dann auch noch auf verborgen wirkenden Wegen erkundet werden können, und sich zur Halbzeit der etwa 6 km kurzen Tour auch noch ein Spielplatz zu den natürlichen Highlights dazu gesellt, ist die gemütliche Familien-Herbst-Wanderung perfekt.

Indian Summer in Franken

Auf dieser kurzen und einfachen Wanderung gelangt Ihr auf traumhaften Pfaden zu dem malerischen Aussichtspunkt beim „Alten Fritz“. Einem beeindruckenden Dolomitfelsen, dem eine gewisse Ähnlichkeit mit dem preußischen König Friedrich dem Großen nachgesagt wird. Durchs verwunschen wirkende Högenbachtal gelangt Ihr zurück nach Weigendorf.

Von Nürnberg kommend fahrt Ihr auf der B14 Richtung Amberg. In Weigendorf liegt in der Ortsmitte, direkt an der B14, ein kostenloser Wanderparkplatz. Ihr folgt der Ortsdurchfahrt noch gut 50 Meter nach Osten und biegt dann an einer Wandertafel mit dem Wanderzeichen Weiße 1 auf Grünem Grund nach rechts, den Hang hinauf, ab. Gleich zu Beginn bekommt ihr nun den relevantesten Anstieg dieser Wanderung geboten, nicht allzu steil und somit auch für kleine Wanderer gut zu meistern. Schon bald erreicht ihr eine Treppe, auf der es ein wenig bequemer wird.

Zum Alten Fritz

Am Ende der Treppe angekommen wechselt ihr geradeaus auf die Weiße 2 auf Grünem Grund. Dieses Wanderzeichen wird euch bis zum „Alten Fritz“ begleiten. Zwischen Gärten hindurch steigt ihr dem nahenden Waldrand entgegen. Im Wald angekommen folgt ihr der 2 nach rechts und schon bald nach links. Nun wandert ihr am oberen Rand des Högenbachtals entlang. Herrlich, wie sich euch hier der Herbst von seinen schönsten Seiten präsentiert.

Von Weigendorf zum Alten Fritz - Herbstliche Familienwanderung

Wenn ihr aus dem Wald kommt, biegt ihr bei der nächsten Gelegenheit mit der 2 Richtung Högen nach rechts ab. Es geht ein Stück sanft bergab und bald am Ortsrand von Haunritz entlang. Wenn die geteerte Straße steil nach rechts unten in den Ort Haunritz abbiegt, haltet ihr die Augen auf nach eurem Wanderzeichen und folgt weiterhin halb geradeaus der 2. Sie führt euch ein wenig nach oben und dem Waldrand entgegen.

Es dauert nicht lange und ihr erreicht den Waldrand und dort ein Schild, das euch den Weg zum „Alten Fritz“ nach rechts in den Wald weist. Schon kurz darauf erreicht ihr den stolzen Felsen und den Aussichtspunkt, der mit Bänken und Tisch zu einer Rast mit tollem Blick bis hinüber nach Lichtenegg einlädt.

Auf dem Rückweg

Vom Aussichtspunkt weist euch ein Schild den Weg hinunter nach Haunritz, hier noch ohne Wanderzeichen. Auf einem schmalen und durchaus etwas rutschigen Pfad geht es nach unten einem Forstweg entgegen, in den ihr nach rechts einbiegt. Hier stoßt ihr auf euer neues Wanderzeichen, den Grünen Punkt auf Weißem Grund. Mit diesem biegt ihr nach etwa 60 Metern sehr scharf nach rechts unten ab. Diese Abzweigung kann leicht übersehen werden. Daher Augen auf! Nun windet sich ein schmaler Pfad unterhalb des „Alten Fritz“ dem Ort Haunritz entgegen. Mit dem Grünen Punkt geht es durch den Ort, vorbei an der alten Papiermühle und einem schönen, kleinen Spielplatz.

Von Weigendorf zum Alten Fritz - Herbstliche Familienwanderung

Schon bald befindet ihr euch wieder auf einem Waldweg. Wunderschön die gewaltigen Bäume am Wegesrand, eine kleine bemooste Ruine, der munter gurgelnde Bachlauf und an dessen Ende eine Felsenquelle, aus der glasklares Wasser aus dem Stein tritt.

Hinter der Quelle biegt ihr mit dem Grünen Punkt scharf rechts ab. Ihr wandert vorbei am Wasserwerk Hartmannshof. Etwa 250 Meter bleibt ihr auf dem Schotterweg, der euch zurück nach Weigendorf führen wird. Folgt einfach den schwarzen P’s des Paul-Pfinzing-Wegs zurück bis zum Wanderparkplatz.

Das Grandiose an dieser Tour ist die entspannende Wirkung, die sie auf die Wanderer hat. Mit einer Strecke von nicht einmal 6 km ist dieser Weg perfekt geeignet für eine entspannte Familien-Wanderung. Alle Details unter wandernmitkinderninfranken.blogspot.com

Bildnachweis: Alexander Pavel

Wochenend-Highlights für Euch

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Raus aus dem Alltag, rein ins Wochenende!
Du suchst nach Ideen, wie ihr als Familie die freien Tage abwechslungsreich und entspannt gestalten könnt? Ob Ausflüge in die Natur, kreative Indoor-Aktivitäten oder spannende Events – wir haben die besten Tipps für ein gelungenes Familienwochenende zusammengestellt. Lass dich inspirieren!

KINDER
Halloween-Basteln für Kinder
25.10.2025, 9 Uhr, ASV Zirndorf, Schwabacher Str. 51, Zirndorf

 

KINDER
Geschwisterführerschein
25.10.2025, 10 Uhr, MGH Mütterzentrum Fürth, Rosenstr. 16-20, Fürth

 

KINDER
Papa + ich: Naturforscher
25.10.2025, 10 Uhr, Tiergartenvorplatz, Am Tiergarten 30, Nürnberg

 

KINDERMUSEUM
Tolle Knolle
26.10.2025, 10:30 Uhr, Kindermuseum Nürnberg, Michael-Ende-Str. 17, Nürnberg

 

FREIZEITPARK
Familien-Halloween in Schloss Thurn
26.10.2025, 11 Uhr, Freizeitpark Schloss Thurn, Schlossplatz 4, Heroldsbach

 

FAMILIENFÜHRUNG
Kohlenstaub und Kaffeeduft
26.10.2025, 14 Uhr, Residenz Ellingen, Schlossstraße 9, Ellingen

 


Beitragsbild: Monkey Business Images / stock.adobe.com

Nein-Sagen fällt dir schwer?

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Nein-Sagen
Bild von Kevin Phillips auf Pixabay

Nein-Sagen – für viele ein lebenslanger Lernprozess. Manche trauen sich leichter rein, andere könnten den ein oder anderen guten Trick gebrauchen. Bitte nicht falsch verstehen: Es geht mir nicht darum, sich durch’s Leben zu tricksen. Nennen wir es vielleicht Alltagshelfer oder Übergangsformulierungen, die du nutzen kannst, bis das ‚Nein‘ leichter und klar über deine Lippen kommen und du dich daran gewöhnt hast, dass ein ‚Nein‘ völlig ok ist.

Spurensuche

Woher kommt das eigentlich, dass wir manchmal so schlecht Nein sagen können? Sehr oft liegt der Grundstein dafür in der Kindheit und der Prägung, dass uns unser ‚Nein‘ nicht erlaubt wurde und unser Bedürfnis nach Widerspruch übergangen wurde. Unterbewusst glauben wir dann immer noch, dass es zwecklos sei ‚Nein‘ zu sagen.

Zusätzlich kann das noch verstärkt worden sein durch unsere Beobachtungen: auch Mama oder Papa fiel es schwer, Nein zu sagen. Nein sagen muss also etwas sehr Schlimmes sein, wenn sie es nicht machen und es nicht ‚normal‘ ist.

Häufig wurde in der Kindheit eine Ablehnung ‚bestraft‘ – mit Liebesentzug oder Schuldüberweisung. Und ‚nicht geliebt zu werden‘ dafür, dass man ‚Nein‘ sagt – das ist etwas, das keiner wiederholen will. Unser Gehirn wirft dann das Alarmsystem an und sagt: ‚Damit habe ich schlechte Erfahrung gemacht, das macht doofe Gefühle – das lasse ich lieber.‘

Nein-Sagen
Ständiges Ja-Sagen überstrapaziert deine Ressourcen und macht Stress: körperlich, psychisch und mental.                       Bild von muntazar mansory auf Pixabay

Der Preis für ständiges Ja-Sagen…

  • Deine begrenzte Energie, dein Engagement, deine Kraft und deine Willensstärke setzt du zwar für etwas gemeinschaftliches ein, aber was ist mit deinen eigenen Projekten, Vorhaben, Ideen?
  • Wenn du immer zusätzliche Aufgaben von außen mit Ja-sagend aufnimmst, hast du vermutlich schon bald wirklich ein Energieproblem, das dir spätestens mit Kindern auf die Füße fällt: du überstrapazierst deine Ressourcen und das macht Stress: körperlich, psychisch und mental.
  • Vielen geht es so, dass sie sich auch über sich selbst darüber ärgern, dass sie doch wieder ‚Ja‘ statt ‚Nein‘ gesagt haben. Diesen Ärger auszuhalten und zu verarbeiten, kostet auch wieder Energie.
  • Oft ist auch nicht gewiss, wie stabil und ehrlich die Beziehung, Freundschaft, die Freundlichkeit der Kollegen wirklich ist – wenn du ständig der-/ oder diejenige bist, die ‚Ja‘ sagt. Wer dich mag, tut das auch mit deinem ‚Nein‘.

Zeit für mehr Klarheit – in dir und in deinem Umfeld!

Eine Frage: Hast du Kinder oder kennst du Menschen mit Kindern? Wie geht es den Kindern mit dem ‚Nein‘? Oft fällt es Kindern noch ‚naiv‘ leicht, Nein zu sagen – und zwar, weil sie genau das auch fühlen und zum Ausdruck bringen. Lerne von Kindern. Sei mutig (aber nicht trotzig) und probiere dich aus! Außerdem: deinen eigenen Kindern gegenüber kannst du ein wunderbar neues Vorbild werden, wenn du lernst, ‚Nein‘ zu sagen, gute Grenzen zu setzen und deinen eigenen Themen und Leidenschaften mehr Raum zu geben, indem du ihn von fremden Projekten frei hältst. Du säst also wichtige Samen für die Zukunft!

Noch eine Frage zu dir selbst: Wie geht es dir denn damit, wenn andere ‚Nein‘ sagen? Kannst du ein Nein akzeptieren? Sind die Begründungen oft für dich nachvollziehbar? Wie reagierst du – mit Verständnis oder schmollst du, bist verletzt und wütend? Reflektiere in beide Richtungen, das bringt dich ein großes Stück weiter!

Nein-Sagen
Bild von Andrew Martin auf Pixabay

So kannst du Nein-Sagen lernen

  • Werde dir bewusst, dass du viel öfter Nein sagen möchtest! (Mach es zu deinem Projekt)
  • Gib dir selbst die Erlaubnis für dein ‚Nein‘! (gerne auch schriftlich & sichtbar platziert!)
  • Habe Mut, das Nein auszusprechen (Ja, manchen bleibt doch da wirklich die Stimme weg!)
  • Bereite dich innerlich auf Gegenwind vor: Stärke vorab schon deine Willenskraft & Leidensfähigkeit, die Reaktion anderer auf dein Nein auszuhalten & nicht einzuknicken.
  • Eine wichtige Erinnerung: Dein Nein zu anderen ist dein Ja zu dir! UND eben ein Zeichen dafür, dass du selbst auch mitentscheiden möchtest bei dem, was geschieht. (so wie früher oder so, wie deine Kinder heute)

Das sind deine Helfer das Nein-Sagen zu lernen:

  • Selbstzuspruch, vorher und währenddessen
  • Eigenlob, wenn es dir gelungen ist
  • Mitgefühl, wenn es dir schwer fällt oder nicht gleich gelingt. Übung macht … na du weißt schon!

Mit diesen 4 Optionen geht’s noch leichter!

1. Mach dein Nein-Sagen nachvollziehbar, …

Aber bitte, ohne dich um Kopf und Kragen zu reden oder dich dafür unterwürfig zu entschuldigen. Sag einfach und ehrlich, was für dich gerade Priorität hat bzw. warum es IM MOMENT nicht geht: Du hast wirklich keine Zeit, weil gerade sehr viele andere Themen anstehen, zum Beispiel, oder weil du das dem/der Kollegin jetzt schon 5mal gezeigt hast und nicht nochmal für sie machen möchtest – aber gerne bereit bist, bei Teilfragen zur Verfügung zu stehen.

2. Vermittle dein Verständnis für die Bitte, aber …

Mach dabei nicht das Türchen auf, um doch noch überredet zu werden. Du wirst dich ärgern und das willst du nicht mehr. Also zeige Verständnis, dass die Bitte geäußert wird, du aber dennoch heute nichts übernehmen kannst. Und dann – Stille. Keine weitere Erklärung. Lass deine Antwort wirken.

3. Biete Kompromisse, z.B. ein Teil-Nein an:

Vielleicht kannst du dir vorstellen, einen Teil der Aufgabe zu übernehmen, aber nicht alles – dann verhandle das! Auch könnte es doch sein, dass du morgen mehr Zeit hättest und zum Beispiel Teilschritt 3 und 4 machen könntest. Biete also etwas an!

4. Verhandle ein ‚Tit for Tat‘ und geh damit in die Offensive:

Also – wenn ich dir damit helfe, dann bitte ich dich, mir mit dieser anderen Aufgabe zu helfen. Deal? Prima. Das ist auch eine besonders gute Strategie bei Kindern.
Und wenn doch einer ganz hartnäckig dranbleibt? Dann mach das ‚sichtbar‘ indem du ihm oder ihr das spiegelst: ‚Ich merke, dass Ihnen das gerade wirklich wichtig ist – aber ich bleibe heute bei meinem Nein. Vielen Dank für Ihr Verständnis.‘ (Pause. Atmen. Warten) Das funktioniert auch bei Kindern, natürlich in Du-Form.

Und wichtig: Hab Mitgefühl – mit dir selbst und mit deinem Gegenüber. Denn öfter ‚Nein‘ zu sagen, ist vielleicht für alle ungewohnt. Aber es lohnt sich für alle und – wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Evelyn Richter-Schäfer

Beitragsbild: Bild von Kevin Phillips auf Pixabay

 

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Auch Super-Mami braucht Auszeiten, um super Mami sein zu können.

Sport für die Kleinsten

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Sport Kleinsten
Sport Kleinsten

Fußballtrikots in Babygröße, winzige Turnschuhe oder Schnuller vom Lieblingsverein sind eigentlich nur Spaß für sportbegeisterte Eltern. Weil aber Bewegungsdrang und Entdeckungsfreude der Kleinsten riesengroß sind, dürft ihr gerne schon mit den Zwergen aktiv sein und Sport machen.

Foto: (c) iStock.com/bmcent1

Wichtig wie Essen und Trinken

Reichlich Bewegung ist Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung. Erst erarbeiten sich Kinder die großen Bewegungen des ganzen Körpers (Grobmotorik), vom Drehen und Robben des Babys bis zum Rennen, Klettern oder Hüpfen. Die Feinmotorik beginnt mit dem gezielten Greifen und führt nach Jahren zum Schreiben, Knöpfen oder Basteln. Dabei macht Üben den großen Unterschied – nur durch unermüdliche Wiederholungen werden die Muskeln trainiert und auch das Zusammenspiel von Sinneseindrücken, deren Verarbeitung im Gehirn und der körperlichen Reaktion darauf. Wenn Kinder oft stolpern oder bei manchen Tätigkeiten ungeschickt sind, kann das auf Störungen in der Motorik-Entwicklung hinweisen, die mit Ergotherapie behandelbar sind. Bewegung ist gleichzeitig auch Nahrung fürs Gehirn: Die Nervenzellen werden angeregt, sich zu vernetzen. Kleinkinder, die viele Bewegungsanreize erhalten, sollen auch schneller bei der Sprachentwicklung sein.

Foto: (c) iStock.com/davit85

Gründe für frühen Sport-Start

Kinder, die keinen Sport treiben und allgemein wenig Bewegung haben, werden in der Entwicklung schnell von aktiveren Gleichaltrigen abgehängt. Deshalb sollten Babys möglichst wenig im Autositz oder der Babywippe festgeschnallt sein. Kleinkinder brauchen ein anregendes Umfeld mit Gelegenheit für vielfältige Bewegungen und Kinder über drei Jahren müssen mindestens eine Stunde am Tag toben dürfen, das fordert unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Wenn euer Kind von Anfang an erleben darf, wie viel Spaß Sport und Bewegung machen, bleibt ihm der aktive Lebensstil für das ganze Leben. Ein klarer Vorteil für seine Gesundheit, auch in späteren Jahren. Fitness wird gleichzeitig zum Familien-Ding – ihr habt Spaß miteinander und stärkt eure Beziehung beim gemeinsamen Spaziergang, Wandern, Radeln, Klettern, Fangen spielen, auf dem Spielplatz oder im Schwimmbad. Manche Familien haben zuhause viel Platz oder einen Garten zum Bewegen, aber selbst dann bieten Sportangebote wertvolle zusätzliche Möglichkeiten.

Foto: (c) iStock.com/HQuality Video

Sportangebote für die Kleinsten

Damit Sport eurem Kind Spaß macht, beachtet unbedingt die Altersempfehlungen. Wird das Kind überfordert, ist nämlich schnell Schluss mit lustig. Im Zweifel lieber etwas später starten, zum Beispiel, wenn euer Kleines zu früh auf die Welt kam und noch aufholen muss. Babys erster Kurs kann ein PEKiP- oder FenKid-Angebot sein. Diese Frühförderung enthält verschiedene Bewegungsangebote und Sinneseindrücke, außerdem unterstützt sie Eltern dabei, ihr Baby zu verstehen und stärkt die Bindung. Beim Babyschwimmen (ab 6 Monaten) darf der Nachwuchs sich im warmen Wasser schwerelos fühlen wie in der Gebärmutter und Bewegungen genießen, die „im Trockenen“ noch nicht gelingen.
Ab dem Laufalter bietet das Eltern-Kind-Turnen den Kleinen Freude an der Bewegung plus Gemeinschaftserlebnis, in sicherer Nähe zu einem Elternteil. Bei diesen Angeboten von Volkshochschulen, Sportvereinen oder Familienzentren werden gerne Hindernisparcours aufgebaut. Mit großer Freude gehen die Kinder auf Entdeckungsreise – sie klettern, balancieren oder springen mutig in die Tiefe und landen strahlend auf der dicken Matte. Die Kindersportschule (zum Beispiel KISS) ist ein sportartenübergreifendes Angebot in Vereinen für Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren. Hier geht es um allgemeine Fitness und Spaß an der Bewegung, ohne Spezialisierung auf eine bestimmte Sportart.
Ab dem Kindergartenalter starten dann die ersten Sportarten: Bambini gibt es zum Beispiel auf dem Fußballplatz, im Tanzstudio, Kampfsport oder auf dem Tennis-Court. Allgemein gilt: Je mehr Koordination, Konzentration und Ausdauer eine Sportart erfordert, desto später sollten Kinder damit beginnen. Ein kostenloses Schnuppertraining lohnt sich immer. Übrigens ist Wechseln erlaubt: Mit unterschiedlichen Sportarten lernen Kinder ihre Stärken und Schwächen einschätzen.

Bildnachweis Beitragsbild: iStock.com/Pilin_Petunyia

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Dinosaurier Museum Altmühltal

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Dinosaurier Museum Altmühltal

Den Urzeitriesen auf der Spur

Das Dinosaurier Museum Altmühltal ist eines der spannendsten Ausflugsziele für Familien, Schulklassen und alle, die an der Entwicklung unseres Planeten interessiert sind und diese hautnah erleben möchten. Hier wandert ihr auf einem circa 1,5 Kilometer langen, wie verzaubert wirkenden Waldweg, durch 400 Millionen Jahre Erdgeschichte. Ihr begegnet dabei über 70 lebensechten Nachbildungen von Dinosauriern und anderen Urzeittieren. Einige von ihnen sind so groß, dass sie die Wipfel der Bäume erreichen.

 

Schaurig-schöne Dinoween-Aktivitäten im Oktober und November

Dinopark

Bei spannenden (und auch ein wenig grusligen) Abendführungen durch den dunklen Park erfahren Teilnehmer alles über viele unbekanntere Aspekte des Dinolebens: Welche Saurier waren nachtaktiv? Wie passten sie ihre Sinne an die Dunkelheit an? Wie hielten sie sich in kalten Nächten warm? Und wie schliefen sie überhaupt?
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dinosauriermuseum.de/herbst

Im Zeichen orangefarbener Kürbisse steht nicht nur die Dekoration des Parks:

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