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Therme Obernsees – Treffpunkt für die ganze Familie!

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Die Therme Obernsees bei Mistelgau nahe Bayreuth bietet bei jedem Wetter ausgiebiges Badevergnügen.

Wasserspaß für die ganze Familie!

Es ist der Ort der Kinderaugen richtig leuchten lässt! In der Therme Obernsees werden Kinder nicht nur geduldet, sondern finden hier ihre eigene Erlebnis- und Spielwelt zum Austoben vor. Ob Entspannung und Erholung oder Spiel und Spaß, hier gibt es das richtige Angebot für die ganze Familie. Das auf mehrere Becken unterschiedlicher Temperatur verteilte, wohltuende Thermalwasser und die Liegewiese laden große und kleine Badegäste zum Planschen und Verweilen ein. Ein Strömungskanal, Felswasserfall, Hangelnetz, Steil- und Kleinrutsche und die 90-m-Reifenrutsche mit verschiedenen Lichteffekten bieten Abwechslung. Nackenduschen, Sprudelliegen und Wasserkaskaden im Außen- und Innenbecken sorgen für Erholung und Entspannung.

 

NEU: Die Thermelino-Wasserwelt

Die Therme Obernsees startet in die kalte Jahreszeit mit einer tollen Neuerung: Nach der Eröffnung des neuen Außenbeckens und eines Ruheraums Anfang des Jahres ist nun auch die neue Kinderwelt eröffnet und für die kleinen Gäste freigegeben. Ein kunterbuntes Paradies für kleine Wasserratten und Familien. Mit dabei ist das Maskottchen Thermelino, ein fröhlicher Frosch, der einen kinderfreundlichen Relaunch durch sigikid bekommen hat. Er heißt alle kleinen Helden in seiner abenteuerlichen Welt willkommen.

Auf diese Attraktionen dürft Ihr euch freuen:

° Eine kleine Breitrutsche für rasante Abfahrten

° Eine Röhrenrutsche für erste Abenteuer

° Der spritzige Frosch

° Eine Elefantenrutsche

° Ein kippender Wassereimer

° Eine Goldwaschrinne zum Forschen

° Ein geheimnisvoller Wassertunnel

° Eine sanfte Wolke

° Und eine interaktive Wasserspielwand

Gemeinsam mit sigikid lädt die Therme Obernsees Familien herzlich dazu ein, die farbenfrohe Kinderwelt zu entdecken – ein für die Kleinen sicher abgeschlossener Bereich, in dem Fantasie, Bewegung und Spaß im Mittelpunkt stehen. Die Therme Obernsees verbindet damit Familienfreude und Erholung auf einzigartige Weise. Während Kinder und Eltern im separierten unteren Bereich der Kinderwelt toben, bietet der obere Bereich weiterhin Ruhe und Entspannung pur.

 

Therme Obernsees  – Badeparadies & Events!

Kindergeburtstag im und am Wasser – ein Highlight für Piraten und Meerjungfrauen

Wie wäre es mit einer Geburtstagsparty, da wo es viel Platz, rundum Planschspaß und ein leckeres Kindermenü gibt? Dafür ist die Therme Obernsees genau richtig!

Der besondere Tipp für Familien

Mit dem Familienbonus erhält, pro zahlenden Erwachsenen, ein Kind (bis 15 Jahre) kostenlosen Eintritt in die Badewelt.

Babysauna – jeden Freitag* ab 11:30 Uhr

Auch für die Jüngsten (6 bis 18 Monate) ist das milde Saunieren bis 35 Grad gesund. Es stärkt die Abwehrkräfte gegen Erkältungserkrankungen, Asthma und Allergien. Ärztliche Erlaubnis oder die U4-Vorsorgeuntersuchung (gelbes Heft) bitte mitbringen.
*nicht an Feiertagen und in den Ferien

Thermelino-Kinder-Club speziell für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahre

Der TKC hält für dich besondere Angebote bereit. Denn: In der Therme Obernsees sind die Kleinen die Größten. Und das Beste – die Mitgliedschaft ist vollkommen kostenlos.

Alle weiteren Infos unter: therme-obernsees.de

Bildnachweis:
Beitragsbild (c) Fotolia
Alle anderen Fotos: Therme Obernsees

Hatschi! Schwanger und erkältet

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Mehr als 200 unterschiedliche Viren können eine Erkältung auslösen und natürlich bleiben auch Schwangere davon nicht verschont. Trotzdem sind werdende Mamas oft verunsichert, ob und wenn ja, welche Medikamente sie in der Schwangerschaft nehmen dürfen. Grundsätzlich ist eine Erkältung für dein Baby nicht gefährlich und kann mit bewährten Hausmitteln gut behandelt werden. Musst du doch Medikamente einnehmen oder hat dich eine richtige Grippe erwischt, musst du unbedingt deine Ärztin aufsuchen und darfst nicht selbständig zu Medikamenten greifen.

Schwangerschaftsschnupfen oder Erkältung?

In der Schwangerschaft ist das Immunsystem grundsätzlich geschwächt, schließlich arbeitet es für zwei. Deshalb solltest du versuchen Erkältungen vorzubeugen. Dein Immunsystem stärkst du am besten mit regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft, Entspannungsübungen gegen Stress, ausgewogener Ernährung und Ruhepausen sowie ausreichendem Trinken.

Viele Schwangere haben oft eine verstopfte Nase. Ungefähr ein Drittel plagt der sogenannte Schwangerschaftsschnupfen. Verantwortlich dafür ist ein veränderter Hormonspiegel. Im Gegensatz zur Erkältung ist nur die Nase verstopft und deine vermeintliche Erkältung ist ein durchaus häufig vorkommendes Symptom.

Typisch für eine Erkältung dagegen ist, dass sich die Erreger in der Nasenschleimhaut und im Rachenraum festsetzen und Halsschmerzen und eine Schnupfennase auslösen. Die Viren können auch weiter nach unten in die Bronchien wandern und zu Husten führen. Im Gegensatz dazu beginnt eine Grippe plötzlich mit hohem Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Schwäche oder Schweißausbrüchen. Eine Grippe ist eine ernstzunehmende Erkrankung und du solltest jetzt nicht selbständig zu Medikamenten greifen und auf jeden Fall einen Arzt oder Ärztin aufsuchen.

Welche Medikamente darf ich nehmen?

Besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel solltest du so wenig Medikamente wie möglich einnehmen. Aber auch im weiteren Verlauf, sprich immer mit deiner Ärztin, bevor du etwas einnimmst. Medikamente während der Schwangerschaft sollten Monopräparate sein, also nur einen Wirkstoff enthalten, dessen Wirkung schon lange bekannt ist. Also, Finger weg von Kombi-Präparaten aus der Apotheke. Schmerzmittel und Fiebersenker mit Acetylsäure, wie z.B. Aspirin, aber auch Ibuprofen sind ab der 28. SSW nicht mehr erlaubt. Trotzdem solltest du auch nicht „einfach“ fiebern, denn dabei erwärmt sich auch das Fruchtwasser, was für das Baby kreislaufbelastend sein kann. Der Wirkstoff Paracetamol gilt in der Schwangerschaft als erste Wahl. Achte darauf, dass Hustensäfte oder pflanzliche Präparate keinen Alkohol enthalten. Auch bei der Einnahme von pflanzlichen Präparaten frage zunächst deine Hebamme oder Ärztin. Viele davon können, genauso wie ätherische Öle, Einreibungen oder Erkältungsbäder, Wehen und sogar Blutungen auslösen. Eine gute Idee ist es, alle Medikamente, die du während der Schwangerschaft einnimmst, zu dokumentieren.

Wadenwickel, Tee, Meersalz & Ingwer

Bei einer verstopften Nase sorgen Nasensprays auf Kochsalzlösung oder eine Nasendusche dafür, dass du wieder freier atmen kannst. Bestrahlung mit warmem Rotlicht ist angenehm, wenn die Nasennebenhöhlen oder Stirnhöhlen betroffen sind. Gleiches gilt für Dampfbäder mit Kamille oder Salz. Warme Milch mit Honig und Kamillentee mit Ingwer sind bei Husten und Halsschmerzen nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend. Kalte und warme Halswickel mit kaltem Quark oder heißen Kartoffeln lindern ebenfalls den Schmerz. Zwiebelsaft zusammen mit Honig und Ahornsirup wirken antibakteriell und schleimlösend.

Bevor du bei Fieber zu Paracetamol greifst, können kühle Wadenwickel die Hitze aus dem Körper ziehen und das Fieber erwiesenermaßen senken. Und was ist mit der guten alten Hühnersuppe? Ob sie tatsächlich bei Erkältung hilft, ist nicht erwiesen, aber sie schmeckt, wärmt und versorgt dich mit Nährstoffen und Flüssigkeit. Oberstes Gebot bei Erkältung: viel Ruhe und trinken, trinken, trinken.

Ulli Dippold


Beitragsbild: iStock.com/Andrii Iemelyanenko; iStock.com/Teploleta

Pflegeeltern schenken Kindern Sicherheit, Liebe und Familie!

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Können wir einfach hier sitzen und du hältst mich ganz fest?

Eigentlich eine einfache Frage, doch für viele Pflegekinder ist das keine Selbstverständlichkeit. Nähe, Zuwendung, Ruhe im Alltag und ein stabiles Bindungsangebot haben sie in ihrem bisherigen Leben oft nicht erleben dürfen.

Die Gründe, weshalb ihre Eltern dies nicht gewährleisten können, sind vielfältig und reichen von Krankheit über Sucht bis hin zu Vernachlässigung und Gewalt. Dass ein Neugeborenes nicht mit seiner Mutter nach Hause gehen kann, sondern ein dauerhafter Platz in einer Pflegefamilie gefunden werden muss, ist manchmal schon vor der Geburt klar. Ein Einzelfall? Leider nein! Denn die Zahl der Kinder zwischen 0-6 Jahren, die nicht oder nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben und aufwachsen können, steigt seit einigen Jahren stetig an. Damit diese Kinder einen sicheren Platz zum Aufwachsen finden, dort zur Ruhe kommen und erlernen können, was Familie bedeutet, braucht es Menschen, die sich zutrauen einem Pflegekind ein liebevolles Zuhause zu bieten.

Hier gilt

Umso bunter und vielfältiger die Pflegefamilien, umso besser! Denn genauso unterschiedlich wie die Familien sind auch die Kinder, für die ein neues Zuhause gesucht wird. Und was sollen interessierte Personen nun mitbringen? Gute Voraussetzungen sind: Spaß am Leben mit Kindern, ein stabiles Lebensumfeld, starke Nerven und eine gesunde Portion Humor.

Und was ist mit der Herkunftsfamilie?

Die Aufgabe von Pflegefamilie ist es, den Kindern zu ermöglichen, dass die leiblichen Eltern einen festen Platz in ihren Herzen haben dürfen. Außerdem sollen in einem geschützten Rahmen Umgangskontakte zur Herkunftsfamilie gefördert werden.

Wichtig zu wissen

Wir machen das gemeinsam! Pflegefamilien bekommen direkte Ansprechpersonen zur Seite gestellt. Sie werden durch die zuständigen Jugendämter unterstützt und begleitet. Es finden regelmäßig Angebote u.a. zur Vernetzung und Fortbildungen statt.

Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, wenden Sie sich für eine erste Beratung an Ihr Jugendamt vor Ort.

Stadt Nürnberg: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Jugendamt, Fachstelle Vollzeitpflege


Beitragsbild: iStock.com/vadimguzhva

Gastfamilien für 2026 gesucht!

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Kinder, die in der Tschernobyl-Region leben, sind immer noch einer dauerhaften Strahlenbelastung ausgesetzt. Einige Wochen mit gesunder Ernährung und frischer Luft könnte die Gesundheit der Kinder entscheidend verbessern. Daher suchen wir Gastfamilien, die diesen Kindern unbeschwerte Ferien bieten können

Anhaltende Belastung nach der Katastrophe

Die Bevölkerung ist durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 immer noch tagtäglich Belastungen durch die Kontaminierung ausgesetzt. Trotz Strahlung bleiben viele Familien weiterhin dort wohnen, weil eine Umsiedlung für sie die Entwurzelung aus ihrer Heimat mit einer sozial und wirtschaftlich unsicheren Zukunft bedeuten würde. Hinzu kommt die derzeitige politische Situation, die Eltern und Kinder auch sehr belastet.

UNICEF: Strahlung beeinträchtigt die Gesundheit

Nach den statistischen Untersuchungen in Belarus, die von der UNICEF begleitet worden sind, haben Kinder in kontaminierten Gebieten einen schlechteren Gesundheitszustand als Kinder in den übrigen Gebieten. Durch die andauernde Niedrigstrahlung entstehen Wachstumsstörungen, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen, schlechte Wundheilung, Magen- und Darmbeschwerden, Gliederschmerzen und viele andere gesundheitliche Beeinträchtigungen.

So hilft der Aufenthalt in einer Gastfamilie

Vitaminreiche Kost, Aufenthalte an frischer Luft, ein sorgloser und fröhlicher Ferienalltag – das alles soll dazu beitragen, ihre psychische und körperliche Situation zu verbessern. Nach vier Wochen Aufenthalt in Deutschland gibt es eine nachweisliche Verbesserung bei den Kindern um über 80 Prozent.

 

Gastfamilien in Franken helfen Kindern gesund zu werden

Mit unserer Initiative ermöglichen wir diesen Kindern einen Erholungsaufenthalt bei Gastfamilien in Stein und Umgebung. Wir sind ein Team aus engagierten Familien, die diese Erholungsaufenthalte in Deutschland möglich machen. Damit bauen wir auch Brücken zur Völkerverständigung. Da die Vorbereitungen viel Zeit in Anspruch nehmen, muss man frühzeitig damit beginnen. Wir kümmern uns um alle Formalitäten. Fahrtkosten, Versicherungen werden aus Spenden getragen. 

Kleine Gäste suchen Gastfamilien

Der nächste Aufenthalt ist vom 11. Juli bis 8. August 2026 geplant. Wir suchen Familien aus der gesamten Region, mit oder ohne eigene Kinder. Können Sie sich vorstellen , ein oder zwei kleine Gäste bei sich aufzunehmen? Dann melden Sie sich gerne!  

Wir freuen uns auf Ihr Interesse unter info@tschernobylkinder-stein.de und melden uns gerne bei Ihnen!

Wandern kinderleicht

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Wandern mit Kindern ist eine tolle Möglichkeit, gemeinsam Zeit in der Natur zu verbringen. Nebenbei hat es zahlreiche positive Effekte auf die körperliche und geistige Gesundheit der ganzen Familie. Doch damit die Tour für Eltern und Kinder zum Erfolg wird, braucht es eine gute Planung, die richtige Ausrüstung und ein wenig Geduld.

 

Wandern tut allen gut

Die Natur wirkt sich nachweislich positiv auf unsere Gesundheit aus – und das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder. Bewegung an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und verbessert die Ausdauer. Die Natur als Spielplatz fördert die Kreativität und das Entdeckerverhalten der Kinder, so wird ein umgestürzter Baum zum Klettergerüst oder ein Bachlauf zur Rennstrecke für Blätter und kleine Äste. Gleichzeitig wirkt die Zeit draußen entspannend – Stress fällt ab, der Kopf wird frei und sowohl Eltern als auch Kinder tanken neue Energie. Gemeinsame Erlebnisse und kleine Herausforderungen wie das Überqueren einer wackeligen Brücke oder das Entdecken einer geheimen Höhle stärken den Familienzusammenhalt. Kleine Erfolgserlebnisse unterwegs wie das Erklimmen eines Gipfels geben eurem Nachwuchs zusätzlich Selbstvertrauen.

Die optimale Planung

Eine gute Vorbereitung ist das A und O, wenn die Wanderung mit Kindern ein Erfolg werden soll. Die Wahl der richtigen Route spielt eine zentrale Rolle: Sie sollte kindgerecht sein – also nicht zu lang und ohne zu steile Anstiege, schließlich soll die Wanderung Spaß machen und nicht zur Tortur werden. Interessante Zwischenziele wie ein Spielplatz, ein plätschernder Bach, eine Höhle, ein Aussichtspunkt oder eine Hütte sorgen für Motivation und Abwechslung unterwegs. Empfehlenswert sind gut ausgeschilderte und sichere Wege, damit die Orientierung leichtfällt und Unmut gar nicht erst aufkommt.

Die richtige Ausrüstung

Eine gute Ausrüstung macht den Unterschied zwischen einem gelungenen Ausflug und einem anstrengenden Marsch. Festes, bequemes Schuhwerk mit gutem Grip sorgt für sicheren Halt und Komfort, auch auf rutschigen Wegen oder auf unebenem Gelände. Die Kleidung sollte wetterfest sein und sowohl gegen Sonne als auch gegen eventuellen Regen schützen. Am besten eignet sich Kleidung im Zwiebellook, da man damit flexibel reagieren kann. Als zusätzlicher Schutz sollten Sonnencreme und Sonnenbrille nicht fehlen. Ausreichend Wasser und kleine Snacks geben unterwegs neue Energie. Spielsachen wie kleine Bälle oder Becherlupen halten die Kinder in den Pausen oder bei Zwischenstopps bei Laune und machen die Natur noch spannender. Ein kompaktes Erste-Hilfe-Set mit Pflastern und Verbänden hilft bei kleinen Verletzungen schnell weiter.

Motivation für die Kleinen

Kinder mit guter Laune machen die Wanderung für alle entspannter. Spannende Geschichten über die Natur oder die Umgebung fesseln die Aufmerksamkeit und wecken die Neugier. Auch das gemeinsame Suchen und Entdecken von Tierspuren, besonderen Steinen oder Pflanzen, macht Kindern auf einer Wanderung Spaß. Mit kleinen Spielen wie „Wer sieht zuerst einen Vogel?“ oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“ kann man ebenfalls unterwegs für Abwechslung sorgen. Die Motivation steigt auch, wenn Kinder sich stärker eingebunden fühlen. Dafür eignen sich kleine Aufgaben wie das Halten der analogen oder digitalen Karte oder das Ausschauhalten nach Wegweisern. Nicht zuletzt helfen regelmäßige Pausen, ein kleiner Snack oder ein Picknick, am Ball zu bleiben. Grundsätzlich sollte man keine Eile haben und das jüngste Kind das Tempo bestimmen lassen, damit die Freude an der Wanderung nicht verloren geht. Wenn die Stimmung doch mal kippt und die Kinder keine Lust mehr haben, kann schon ein einfaches Lob für die Ausdauer und Entdeckerfreude helfen. Manchmal motivieren spielerische Herausforderungen wie „Schaffst du es, in zehn Schritten bis zum nächsten Baum?“ oder „Wer ist der Erste an der nächsten Abzweigung?“. Oft wirkt auch die Aussicht auf eine kleine Belohnung am Ende der Tour – zum Beispiel ein Eis – wahre Wunder!

Fazit: Wandern mit Kindern kann richtig schön sein – deshalb raus in die Natur und die gemeinsame Zeit genießen!

Sabine Tschirwitz


Beitragsbilder: iStock.com/monkeybusinessimages; iStock.com/SbytovaMN; iStock.com/SbytovaMN; iStock.com/standret

Sparen, vorsorgen, leben

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Was Eltern wissen müssen

Die Geburt eines Kindes stellt das ganze Leben auf den Kopf – der Alltag ändert sich, Prioritäten verschieben sich und nebenbei sind tausend Dinge zu organisieren. Mir ging es nicht anders, als ich vor eineinhalb Jahren Mama geworden bin. Nachvollziehbar, wenn sich frischgebackene Eltern nicht auch noch mit der finanziellen Vorsorge auseinandersetzen wollen. Doch als Mama und echtes „Sparkassenkind“ weiß ich, für eine sichere und stabile Zukunft ist das Thema essenziell. Wer sich einmal bewusst ein paar Stunden Zeit nimmt, um die wichtigsten finanziellen Angelegenheiten für den Nachwuchs zu regeln, kann sich anschließend wieder sorgenfrei auf das Familienleben konzentrieren.

Sparen für den langfristigen Vermögensaufbau

Rund 165.000 Euro geben wir Eltern laut dem Statistischen Bundesamt für unsere Kinder bis zu ihrem 18. Lebensjahr aus – Führerschein, Studium, oder Startkapital für die erste Wohnung noch nicht eingerechnet. Cleveres Sparen zahlt sich also aus – auch kleine Beträge, die je nach Risikobereitschaft regelmäßig in Sparbriefe, Bausparer, ETF´s oder Investmentfonds investiert werden, zeigen am Ende große Wirkung: Wer bis zum 18. Lebensjahr monatlich 50 Euro weglegt, erhält – je nach Anlageform – rund 20.000 Euro. Auch beim Vermögensaufbau gibt es zahlreiche Möglichkeiten, deshalb ist es wichtig und sinnvoll sich beraten zu lassen, um eine zu den individuellen Bedürfnissen passende Anlageform auszuwählen. Oft möchten auch Oma und Opa oder andere Verwandte für den Nachwuchs mitsparen. Daher sollten Eltern in der Familie besprechen, wer sich mit welcher Summe beteiligen möchte, was das Sparziel ist, wann das Geld verfügbar sein soll und ob zwischenzeitliche Verfügungen gewünscht sind – das kann dann in einem sinnvoll ineinandergreifenden Anlagekonzept vereint werden.

Auf wessen Namen das Konto eröffnet werden sollte

Wer Geld für den Nachwuchs sparen möchte, sollte dies auch auf den Namen des Kindes tun. Damit gilt: Dem Kind gehört das Geld, die Erziehungsberechtigten dürfen es nur verwalten. Dafür gibt es einen Steuervorteil: Für das Kind gilt ein eigener Steuerfreibetrag von 1.000 Euro auf alle Kapitalerträge. Daher sollte am besten direkt bei der Eröffnung des Kinderkontos oder -depots ein Freistellungsauftrag hinterlegt werden.

Sind beide Eltern sorgeberechtigt, müssen auch beide anwesend sein, wenn beispielsweise Änderungen am Kinderkonto vorgenommen werden sollen. Hilfreich ist eine gegenseitige, alleinige Vollmacht. Damit genügt es, dass nur eine Person zu Terminen erscheint. Jeder Elternteil hat die Möglichkeit, die gegenseitige Bevollmächtigung zu entziehen.

Den Umgang mit Geld mit einem altersgerechten Girokonto üben

Neben dem langfristigen Vermögensaufbau ist in meinen Augen auch ein Kinder- und Jugendgirokonto absolut sinnvoll. Zum Beispiel um das Sparschwein zu leeren, den Umgang mit Geld altersgerecht zu lernen oder die ersten Erfahrungen mit Online-Banking zu machen. Am besten eignet sich dafür ein sogenanntes „mitwachsendes Girokonto“, bei dem die Eltern entscheiden können, welche Möglichkeiten dem Kind eingeräumt werden.

Absicherung der Gesundheit macht auch schon bei Kindern Sinn

Wer an seine eigene Kindheit und Jugend zurückdenkt weiß, ein Sturz vom Klettergerüst oder dem Fahrrad bleibt selten aus und spätestens im Teenageralter steht der Besuch bei der Kieferorthopädie auf dem Plan. Da von den Krankenkassen immer weniger Leistungen übernommen werden, kann es durchaus Sinn machen, seinen Nachwuchs mit einer Krankenzusatzversicherung zusätzlich privat abzusichern.

Grundsätzlich gilt

Der Vorsatz, dem Nachwuchs durch frühzeitiges Sparen finanziell unter die Arme zu greifen, ist löblich. Eltern sollten jedoch nicht vergessen, dass auch sie nicht zu kurz kommen dürfen. Sie sollten zunächst ihre eigenen regelmäßigen Kosten abdecken, die Inflation im Blick behalten und ihre Schulden zum Beispiel für die Immobilie abzahlen. Dabei sollten sie auch einen Geldpuffer für Freizeitaktivitäten oder Urlaube einplanen.

Anna-Maria Dietrich, Leiterin der Sparkassen BeratungsCenter, Gibitzenhof und Langwasser Nord und selbst Mama

 

 


Foto: iStock.com/SeventyFour;  David Kuhnert Fotografie

Glaub an dich!

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Stärken erkennen

Jedes Kind hat individuelle Stärken – doch oft stehen in der Schule nur bestimmte Fähigkeiten im Mittelpunkt, während andere Talente nahezu vollständig übersehen werden. Unsere Kinder werden ständig beurteilt, bewertet und müssen ihr Können unter Beweis stellen. Das kann auf Dauer am Selbstbewusstsein nagen. Umso wichtiger ist es, ihm bewusst zu machen, was es gut kann und worin seine besonderen Begabungen liegen.

Zeige deinem Kind seine Stärken

Achte darauf, was dein Kind gerne und mit Begeisterung macht. Ob es kreativ zeichnet, spannende Geschichten erzählt oder einfühlsam mit anderen umgeht – all das sind wertvolle Fähigkeiten. Sieh genau hin! Es gibt immer Mittel und Wege sein Können auszubauen und dein Kind darin zu bestärken, weiter an seinen Talenten zu arbeiten.

Oft nehmen Kinder ihre Stärken als selbstverständlich wahr. Mache ihm oder ihr deshalb Erfolge bewusst und erinnere dein Kind an Situationen, in denen es etwas gut gemeistert hat. Manchmal fällt es uns schwer, unsere eigenen Talente und Stärken zu erkennen. Wenn wir Lehrkräfte, Freunde oder die Familie fragen, sehen diese unsere besonderen Talente meist besser als wir.

Setze Lob und Anerkennung gezielt ein

Wenn dein Kind hart an etwas gearbeitet hat, sollte das gewürdigt werden – unabhängig vom Ergebnis. Lobe es deshalb nicht nur für das Resultat, sondern auch für seine Anstrengung. Nicht nur Spitzenergebnisse sind es wert hervorgehoben zu werden.

Ein schwieriges Matheproblem gelöst oder eine Präsentation gut gehalten? Mache dein Kind darauf aufmerksam! Feiert gemeinsam die kleinen Erfolge, die sich irgendwann zu einem großen kumulieren werden. Eine „Erfolgsliste“ oder ein „Stärkenbuch“ kann helfen, positive Erlebnisse festzuhalten und diese sichtbar zu machen. Erlebt dein Kind eine Niederlage, so erinnern frühere Aufzeichnungen es daran, was es schon einmal geschafft hat. Wer erkennt, dass nach dem Regen auch wieder die Sonne scheint, verkraftet Rückschläge einfacher.

Fördere die Interessen und Talente deines Kindes

Musik, Sport, Handwerk oder soziale Projekte – außerhalb der Schule können Kinder ihre Stärken oft freier entfalten. Nutze deshalb die Freizeitaktivitäten deines Kindes, um herauszufinden, wofür sein Herz brennt. Dinge, die wir mit Leidenschaft tun, gelingen uns oft besonders gut.

Durch Herausforderungen, die zum Entwicklungsstand deines Kindes passen, zeigst du ihm sein persönliches Wachstum auf. „Letztes Jahr warst du noch ganz wackelig auf den Inlinern unterwegs. Schau mal, wie du dieses Jahr schon den Berg hinunter flitzt!“ Ein Videotagebuch verdeutlicht den Fortschritt.

Die persönlichen Interessen deines Kindes helfen ihm auch, sein Wissen in bestimmten Bereichen zu erweitern und manchmal sogar auf das Niveau eines Experten zu heben. Das Selbstvertrauen wächst, wenn man sich auf seinem Spezialgebiet als besonders kompetent erlebt.

Positives Selbstbild stärken

Was du in jedem Fall vermeiden solltest, sind Vergleiche – vor allem unter Geschwistern. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und Talent. Anstatt es mit anderen zu vergleichen, solltest du die individuelle Entwicklung in den Mittelpunkt stellen.

Fehler sind kein Versagen, sondern Lernchancen. Erkläre deinem Kind, dass niemand perfekt ist und jeder aus Fehlern lernen kann. Wirkliches Wachstum beinhaltet Scheitern und erneutes Versuchen.

Ein starkes Selbstbewusstsein hilft Kindern, Herausforderungen anzunehmen und sich nicht von Rückschlägen entmutigen zu lassen. Ermutige dein Kind deshalb sich neuen Herausforderungen zu stellen und sei an seiner Seite, wenn das Ergebnis anders als erwartet ausfällt.

Wenn Kinder ihre eigenen Stärken kennen, gehen sie mit mehr Selbstvertrauen durchs Leben. Jedes Kind hat etwas, das es besonders gut kann. Leider liegt der Fokus oft auf den Dingen, die wir nicht so gut können. Anstatt dort stets einen Mittelwert anzustreben, ist es sinnvoller, deinem Kind zu verdeutlichen, wo seine Stärken liegen. Diese auf ein Spitzenniveau zu heben, macht dein Kind auf Dauer viel zufriedener und erfolgreicher.

Carolin Deutschmann


Beitragsbilder: iStock.com/standret; iStock.com/kieferpix

Tanzen macht glücklich

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Musik an, Welt aus und los geht’s: Tanzen gehört zu den einfachsten und gleichzeitig effektivsten Wegen, um dich besser zu fühlen. Vielleicht liegt das daran, dass rhythmische Bewegungen tief in unserem Wesen verankert sind. Die Wissenschaft bestätigt: Schon Neugeborene haben ein angeborenes Rhythmusgefühl. Tanz ist eine universelle Sprache, die jeder versteht – ganz unabhängig von Alter, Herkunft  oder Können.

Dabei ist es völlig egal, wie du tanzt. Wichtig ist nur, dass du dich bewegst. Denn sobald du im Takt der Musik loslegst, passiert im Körper Erstaunliches. Ein Cocktail aus Glückshormonen wie Dopamin und Endorphin wird ausgeschüttet. Es sind dieselben Stoffe, die auch beim Joggen oder einem intensiven Lachanfall entstehen. Gleichzeitig sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol. Das Ergebnis? Du fühlst dich leichter, fröhlicher und entspannter als vorher.

Bewegung gegen Bewegungsmangel

Gerade wenn dein Alltag, wie bei vielen von uns, stark vom Sitzen geprägt ist, ist Tanzen eine echte Wohltat. Ich kenne das nur zu gut, denn mein Tag besteht größtenteils aus Sitzen. Zwischen Autofahrten und Homeoffice bleibt oft keine Zeit für Sport an der frischen Luft. Aber Tanzen? Das geht immer. Eine kurze Pause, ein Lieblingslied – und mein Körper kommt in Schwung. Danach bin ich nicht nur besser gelaunt, sondern auch wieder konzentrierter und klarer im Kopf.

Tanzen macht es leicht, Bewegung in den Alltag zu bringen. Du brauchst weder Geräte noch viel Platz. Wohnzimmer, Küche oder Flur reichen völlig aus. Schon wenige Minuten reichen, um dein Gehirn aufzuwecken und deinen Körper zu aktivieren.

Ein Workout für Körper und Geist

Beim Tanzen trainierst du nicht nur deine Muskeln. Du förderst gleichzeitig deine Balance, deine Koordination und dein Gedächtnis. Je komplexer die Bewegungsabläufe, desto mehr Nervenzellen verknüpfen sich in deinem Gehirn. Anfangs fühlt sich das vielleicht noch holprig an. Doch mit jeder Wiederholung wird dieser Pfad breiter, schneller, automatisierter. Und das Schönste daran ist, dass sich Tanzen nicht wie eine Pflicht anfühlt, sondern wie pure Freude. Genau deshalb fällt es so leicht, dranzubleiben. Das macht Tanzen zudem zu einem perfekten Mittel zur Prävention gegen geistige Abbauprozesse im Alter. Du stärkst dein Gehirn und hast dabei auch noch Spaß.

Tanzen als emotionales Ventil

Musik weckt Gefühle, und Bewegung verstärkt sie. Tanzen bietet einen Ausdruckskanal für Emotionen, für die Worte manchmal fehlen. Ob Freude, Aufregung, Wut oder Traurigkeit – all das darf im Tanz sichtbar werden. Wer tanzt, verarbeitet Gefühle und schafft innerlich Raum für neue Kraft. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um das Erleben. Um dich. Um deine Verbindung zur Musik und zu dir selbst.

Für Groß und Klein

Tanzen ist für alle da. Egal, ob du fünf oder fünfzig bist, Junge oder Mädchen, Vater oder Mutter. Jeder kann tanzen. Für Kinder ist Tanzen eine ideale Möglichkeit, sich körperlich und emotional zu entwickeln. Die rhythmischen Bewegungen fördern nicht nur die Motorik und das Körpergefühl, sondern stärken auch das Gleichgewicht und die Körperkoordination. Kinder lernen dabei, sich im Raum zu orientieren und bekommen ein besseres Gefühl für ihre Bewegungen.

Gleichzeitig bietet Tanzen einen geschützten Raum zur Persönlichkeitsentwicklung. Kinder gewinnen an Selbstbewusstsein, sie lernen, sich auszudrücken und mit anderen zu interagieren. In Gruppen entwickeln sie ein Gefühl für Zusammenhalt, Rücksichtnahme und Teamgeist. Sie erfahren spielerisch, was es heißt, gemeinsam etwas zu schaffen – ganz ohne Leistungsdruck. Für Eltern ist Tanzen außerdem eine wunderbare Gelegenheit, wertvolle Zeit mit den Kindern zu verbringen. Gemeinsames Tanzen kann zu einem schönen Familienritual werden.

Lebensfreude pur

Vielleicht tanzt du vor Glück oder du tanzt, bis du glücklich bist. Beides funktioniert. Denn dein Körper weiß längst, was dir guttut. Also, mach die Musik an, gönn dir einen Moment für dich und tanz los. Dein Körper, dein Geist und dein Herz werden es dir danken.

Olga Diesendorf


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Ausbildungsplatz – last minute

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Du hast noch keinen Ausbildungsplatz? Kein Stress! Du bist nicht allein. Auch in diesem Jahr sind wieder tausende Lehrstellen unbesetzt. Jetzt kommt es darauf an, nicht aufzugeben, sondern clever und flexibel zu handeln. Es gibt viele Wege, auch kurzfristig noch einen Ausbildungsplatz zu ergattern.

Angebote der Berufsberatung

Deine erste Anlaufstelle sollte die Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder das Jobcenter sein. Dort bekommst du Unterstützung bei der Suche, Tipps für deine Bewerbung und wirst sogar Betrieben als passender Bewerber vorgeschlagen. Viele Ausbildungsplätze werden nämlich genau so vergeben. Außerdem kannst du im Berufsinformationszentrum (BiZ) direkt am PC nach Ausbildungsstellen suchen – in deiner Region und darüber hinaus.

Sei flexibel

Ein häufiger Fehler ist es, sich zu sehr auf einen einzigen Beruf zu versteifen. Viele Jungs wollen Kfz-Mechatroniker werden, Mädchen hingegen Medizinische Fachangestellte oder Kauffrau für Büromanagement. Dabei gibt es allein bei der IHK über 200 anerkannte Ausbildungsberufe und im Handwerk noch einmal rund 130. Es lohnt sich, über Alternativen nachzudenken. Vielleicht gibt’s einen ähnlichen Beruf, der genauso spannend ist und in dem aktuell mehr Plätze frei sind. Einen guten Überblick bekommst du auf planet-beruf.de. Dort findest du Infos zu allen Ausbildungsberufen und kannst direkt nach freien Stellen suchen: einfach Wunschberuf und Region eingeben und los geht’s!

AzubiWelt hilft dir weiter

Du suchst lieber übers Handy? Dann hol dir die kostenlose AzubiWelt-App. Dort findest du Berufe, Firmen und offene Stellen, kannst Favoriten speichern und bleibst immer auf dem Laufenden.

Messen, Speeddating & Co.

Viele Städte bieten noch im Sommer sogenannte Last-Minute-Veranstaltungen wie etwa Ausbildungsmessen oder Speeddatings an. In Nürnberg gab’s zum Beispiel im Jahr 2024 ein Riesenrad-Speeddating, bei dem Bewerber und Arbeitgeber in der Gondel ins Gespräch kommen konnten, während in München die Last-Minute-Ausbildungsmesse stattfand. Solche Aktionen bringen dich ohne großen Aufwand direkt mit Betrieben zusammen. Schau regelmäßig bei deiner Stadt, deiner Schule oder der Agentur für Arbeit nach, wann das nächste Event stattfindet!

Dein Plan B

Wenn es mit einem Ausbildungsplatz in diesem Jahr nicht klappt, gibt es sinnvolle Alternativen, mit denen du trotzdem durchstarten kannst. Eine Möglichkeit ist die Einstiegsqualifizierung. Das ist ein bezahltes Praktikum von 6 bis 12 Monaten in einem Betrieb. Du sammelst dabei praktische Erfahrung und hast gute Chancen, danach in eine reguläre Ausbildung übernommen zu werden.

Auch Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen können dir weiterhelfen. Du hast noch keine konkrete Vorstellung vom passenden Beruf oder fühlst dich bei Bewerbungen unsicher? Dann ist das genau das Richtige für dich.

Zudem kann ein freiwilliges Wiederholen des Schuljahres sinnvoll sein. So kannst du deine Abschlussnote verbessern oder dich gezielter auf einen Ausbildungsplatz vorbereiten.

Initiative zeigen

Warte nicht nur auf Angebote, werde selbst aktiv! Vielleicht hast du schon mal ein Praktikum gemacht? Frag nach, ob es dort Ausbildungsplätze gibt. Viele Betriebe schätzen Eigeninitiative. Auch auf Firmenwebseiten, in Zeitungen oder bei den Handwerkskammern findest du regelmäßig neue Stellen.

Über den Tellerrand schauen

In deiner Region ist nichts Passendes dabei? Dann denk über einen Umzug nach. In vielen Städten gibt es Jugendwohnheime für Auszubildende, und unter bestimmten Voraussetzungen bekommst du Berufsausbildungsbeihilfe – also finanzielle Unterstützung, damit du dir das leisten kannst. Besprich das mit deinen Eltern, gemeinsam findet ihr eine Lösung!

Jetzt ist deine Zeit!

Auch wenn du bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hast, stehen die Chancen gut, dass du es jetzt noch schaffst. Bleib flexibel, nutze alle Angebote und bleib dran. Ob Beratung, App, Messe oder Initiativbewerbung – je mehr Wege du nutzt, desto größer ist deine Chance auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Olga Diesendorf


Beitragsbilder: iStock.com/oakstudio22; iStock.com/fizkes

Lernen mit Kopf und Körper

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Dass Lernen mit möglichst vielen Sinnen die größten Erfolge bringt, ist mittlerweile bekannt. Dürfen die Kids das 1×1 zum Auswendiglernen mit Kreidestift an die Fensterscheibe kritzeln und ihr Tun kommentieren, dann nehmen sie die Ergebnisse nicht nur über die Augen, sondern auch über ihre Ohren und Feinmotorik wahr. Doch was passiert mit dem Wissen, wenn es im Kopf deines Kindes angekommen ist?

Anders als man meinen könnte, ist der Lernprozess damit noch nicht abgeschlossen. Im Gehirn deines Kindes müssen nun ausreichend Verbindungen vorhanden sein, die das Wissen von A nach B transportieren und letztendlich abspeichern. Um solche wichtigen Vernetzungen aufzubauen, gibt eine ganze Reihe von Übungen, die dein Kind spielerisch im Alltag einüben kann.

1. Stocksteiger

Hierfür braucht ihr eine Stange, die dein Kind mit ausgestreckten, nach unten hängenden Armen horizontal vor sich hält. Jetzt versucht es, mit den Füßen über den Stock zu steigen, ohne die Hände loszulassen. Gleiches erfolgt rückwärts. Wem das zu leicht erscheint, der wiederholt zeitgleich den aktuellen Lernstoff z. B. in Form einer Abfrage durch die Eltern oder spricht ihn vor sich hin. Diese Übung ist zudem enorm hilfreich für den Gleichgewichtssinn.

2. Der Klassiker: Jonglieren

Ihr benötigt zwei Jonglierbälle, die dein Kind leicht in der Hand halten kann. Jede Hand umfasst einen Ball. Achtet darauf, dass die Bälle gleichzeitig und ausschließlich nach oben, nicht aber über Kreuz, geworfen und wieder aufgefangen werden. Klappt das gut, kreuzt ihr die Hände, während die Bälle in der Luft sind und fangt den Ball mit der jeweils anderen Hand wieder auf. Vor dem nächsten Wurf gehen die Hände wieder in die Ausgangsposition.
Wollt ihr die Übung steigern, dann wechselt beim Kreuzen der Hände ab: Erst die rechte Hand nach oben, dann die linke.

3. Wandpreller

Dein Kind schnappt sich einen Softball in der Größe eines Fußballs und stellt sich im Abstand von ca. 1,5 Metern vor eine Wand. Nun wird der Ball gegen die Wand geworfen. Sobald dein Kind den Ball geworfen hat, dreht es sich einmal um sich selbst herum und versucht den Ball wieder zu fangen. Klappt die Linksdrehung genauso gut wie die Rechtsdrehung? Sobald die Übung sitzt, könnt ihr sie wieder um den aktuellen Lernstoff ergänzen. Willst du den Spaßfaktor erhöhen, dann lass dein Kind während der Drehung Tiere aufzählen, die bspw. mit „E“ beginnen oder Zungenbrecher aufsagen.

4. Wurfkick

Für diese Übung benötigt ihr zwei Bälle. Ein Ball wird mit dem Fuß zum Partner gekickt, während der zweite mit den Händen zugeworfen wird. Hierbei wird der weite Blick trainiert. Dein Kind muss nicht nur seine Füße, sondern auch die Hände koordinieren und mit den Augen beide Bälle im Blick haben.
Ist euch das nicht Herausforderung genug, dann stellt euch gegenseitig Rechenaufgaben.

5. Fädelparcours

Baut gemeinsam einen Parcours auf, den dein Kind zunächst vorwärts durchlaufen soll. Nun gibst du ihm einen Faden und eine Perle oder einen Knopf in die Hand. Während der Parcours beschritten wird, muss dein Kind den Faden durch das Loch fädeln.
Du kannst den Schwierigkeitsgrad steigern, indem dein Kind die Gegenstände in den Händen wechselt oder den Parcours rückwärts abläuft.


 

Bestenfalls wiederholt dein Kind jede Übung zehn Mal. Stellst du fest, dass es 7 von 10 Übungen erfolgreich meistern kann, dann erhöhst du den Schwierigkeitsgrad oder die Geschwindigkeit. Lass dein Kind während der Übung das 1×1 aufsagen, stelle ihm Fragen oder bindet zusätzlich die Hände bzw. Füße mit ein. Die Übungen zielen nicht auf Perfektion und letztendlich auf Automatisierung ab, sondern darauf, dem Gehirn deines Kindes neue Impulse zu geben. Neue Impulse lassen neue Verbindungen entstehen und vernetzen das Gehirn deines Kindes. Je mehr Verbindungen vorhanden sind, desto schneller kann das Gelernte reproduziert und verarbeitet werden.

Zu guter Letzt dürft ihr den Spaß natürlich nicht vergessen! Die Übungen klappen noch nicht so richtig? Dann lacht gemeinsam darüber. Lachen schüttet jede Menge Dopamin aus. DER Booster beim Lernen schlechthin.

Carolin Deutschmann


Fotos: © Carolin Deutschmann; iStock.com/RobynRoper

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