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“Smart Home“ für Familien

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, sein Zuhause smarter, komfortabler und effizienter zu machen.

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, sein Zuhause smarter, komfortabler und effizienter zu machen. Dank fortschreitender Technik lassen sich intelligente Smart-Home-Lösungen immer leichter bedienen – per App auf einem Smartphone, via Sprachbefehl oder nach einem individuellen Zeitplan. Smart-Home-Geräte bieten nicht nur ein Mehr an Komfort, sondern schonen sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel.

Smart Home – was ist das?

Unter Smart Home wird die Vernetzung von Haushaltsgeräten, Multimediasystemen und Haustechnik zur Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung verstanden. Es sorgt für das optimale Klima im ganzen Haus, hält für jede Situation die perfekte Lichtstimmung bereit und erleichtert viele alltägliche Routinen. Und letztlich schenkt es Zeit für das, was wirklich zählt – die Familie.

Die Übertragung der Befehle erfolgt über WLAN-Heimnetz, Bluetooth oder über eine Datenleitung und lässt sich kinderleicht von unterwegs steuern. Mit Kindern auf dem Spielplatz toben und gleichzeitig das Nudelwasser aufkochen oder das Haus auf die Wohlfühltemperatur vorheizen lassen – das geht.

Komfort im Alltag durch Smart Home

Der Alltag stellt Eltern täglich vor viele Herausforderungen. Da ist es normal, dass sich jede Familie praktische Lösungen wünscht. Smart-Home-Technologien spielen für Eltern eine wichtige Rolle. Sie sorgen für weniger Arbeit, mehr Komfort und Sicherheit im Familienalltag.

Einer sucht immer die Schlüssel. In unserer Familie ist es der Mann. Mit einem Smart Lock lässt sich die Haustür auch ohne Schlüssel öffnen und wieder verriegeln. Dieses System kann zudem mit der smarten Klingel kombiniert werden, wenn die Kinder ohne Schlüssel unterwegs sind. Die Eltern können bequem von ihrem Smartphone die Tür per Knopfdruck von überall aus öffnen. Ein Bewegungsmelder mit automatischen Lichtschaltern ist besonders praktisch, wenn die Kids nachts die Toilette aufsuchen oder die Nähe der Eltern brauchen. Dadurch werden nicht nur Unfälle vermieden, sondern auch Eltern können durchschlafen, ohne aus dem Schlaf gerissen zu werden. Der Bewegungsmelder erkennt nämlich, wenn ein bestimmter Raum betreten wird und schaltet ein Nachtlicht ein. Nach kurzer Zeit geht das Licht einfach aus.

Bildnachweis: iStock RossHelen

Nachteile der Smart-Home-Lösungen

Die Kosten für ein Smart Home variieren stark nach Art und Umfang der Ausstattung: Während die Installation smarter Geräte über Funk, also über WLAN oder Bluetooth, problemlos nachgerüstet werden kann, ist das Nachrüsten von kabelgebundenen Systemen in Gebäuden ohne installierte Datenkabel in der Regel teuer und erfordert das Einschalten eines Fachmanns.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Geräte und Systeme eines Anbieters oft nicht mit den Geräten anderer Hersteller kompatibel sind. Entscheidet sich also die Familie für einen bestimmten Hersteller, ist sie oft an diesen gebunden. Zwar gibt es auch Systeme, die für mehrere Anbieter geeignet sind. Sie sind jedoch teurer in der Anschaffung.

Nicht zu vergessen ist die Frage des Datenschutzes. Zwar kann ein Smart Home Einbrecher verjagen. Es sammelt aber auch Daten der Nutzer, die viel Geld wert sein können. Sprachassistenten oder Geräte mit Sprachsteuerung sind immer mit einem Mikrofon ausgestattet. Das birgt die Gefahr, dass nicht nur das Gerät selbst mithört und dadurch die sensiblen Daten in falsche Hände geraten. Zudem werden nicht selten die Aufnahmen der Videoanlage auf Servern der Anbieter gespeichert und aufbewahrt.

Tipps

Vor dem Kauf sollen die Anbieter der Smart-Home-Systeme ganz genau unter die Lupe genommen werden: Kann ein Smart Home problemlos nachgerüstet werden? Ist die favorisierte Lösung mit den anderen kompatibel? Was passiert mit den erfassten Daten? Werden sie ausgewertet oder gar weitergegeben?
Die Sicherheit der privaten Daten muss gewährleistet werden. Deswegen empfiehlt es sich, die Smart-Home-Geräte in einem separaten Netzwerk vom Heimnetzwerk zu trennen und mit einem starken Passwort zu sichern.

Olga Diesendorf

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Bildnachweis Beitragsbild: iStock Franck-Boston

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