Bitte warten

Schlaf gut! Bettkanten-Gespräche

0

Für viele Menschen zählen die allabendlichen Bettkantengespräche mit den Eltern zu den schönsten Kindheitserinnerungen. Abends, wenn man im warmen Bett lag, Mama oder Papa sich dazu setzte und über den Tag geplaudert wurde. In solch innigen Momenten gibt es für unsere Kinder, die immer im Hier und Jetzt leben, nur sie selbst und Mama/Papa. Heutzutage geht es abends oft noch sehr hektisch zu und manche Eltern sind einfach nur froh, wenn der Tag beendet ist und die Kinder im Bett liegen. Dabei sind Bettkantengespräche so wertvoll für die Beziehung zu unserem Kind.

Wie ging es dir heute? Wie war dein Tag?

In manchen Familien gibt es tagsüber kaum die Möglichkeit sich zu unterhalten. Oft sitzt die gesamte Familie erst beim Abendbrot gemeinsam am Tisch. Nach der Schule müssen schnell die Hausaufgaben gemacht werden, denn der Nachmittag ist gefüllt mit Hobbys, Verabredungen oder Verpflichtungen. Kaum jemand kann sich im hektischen Alltag die Zeit nehmen und sein Kind aufmerksam fragen: „Wie war denn dein Tag?“.

Doch am Abend, wenn alles erledigt ist, sollten wir uns Zeit nehmen und unseren Kindern zuhören. Zehn bis fünfzehn Minuten schenken wir ihnen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und lauschen, was sie uns von ihrem Tag berichten. Oft gab es da nämlich etwas, was sie besonders bewegt, glücklich oder traurig gemacht hat. Sie möchten es sich von der Seele reden, brauchen unseren Rat oder wollen unsere Meinung. Häufig kommen dann Dinge zur Sprache, die sie schon länger mit sich herumtragen. Nehmen wir uns die Zeit nicht, dann erfahren wir womöglich nie oder erst viel später davon.

Quality-Time anstatt hektischem Zubettbringen

Viele Eltern haben abends keine Kraft mehr für ein aufwendiges Zubettgeh-Ritual. Der Tag war anstrengend, es muss noch etwas in Ruhe erledigt werden oder man möchte auch endlich Feierabend haben. Wenn wir es jedoch nicht als zusätzlichen Aufwand betrachten, sondern als Quality-Time mit unseren Kindern, fällt es uns deutlich leichter uns darauf einzulassen. Viele Kinder trödeln dann besonders gerne, denn die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern soll bitte nicht so schnell wieder vorbei sein. Wenn auch du dich darauf freust, jetzt gleich eine Runde mit deinem Kind zu kuscheln, ihm eine Geschichte vorzulesen oder mit ihm über den Tag zu sprechen, dann wird aus der zusätzlichen allabendlichen Aufgabe ein Ritual, das für euch beide zum Tagesabschluss dazugehört. Deine Einstellung und deine Stimmung übertragen sich auf dein Kind. Und womit lässt es sich besser einschlafen als mit einem positiven Gefühl?

Auch negative Gefühle brauchen Platz

An manchen Tagen gab es vielleicht etwas, was dein Kind traurig gemacht hat oder was es sogar belastet. Auch darüber muss gesprochen werden. Wer viele Sorgen schultert, findet schlecht in den Schlaf. Höre dir die Sorgen und Ängste deines Kindes an und sprich mit ihm darüber. Wichtig ist jedoch, dass ihr euer Gespräch mit einem positiven Gedanken abschließt. Also am besten zuerst fragen „Gab es heute denn etwas, was nicht so schön war?“ und anschließend auffordern: „Und jetzt erzählst du mir mal, was du heute am tollsten fandest!“

Mit sortierten Gedanken schläft es sich besser

Manchmal schätzen wir völlig falsch ein, welche Ereignisse unser Kind als bedeutsam einstuft, was es wahrgenommen hat und wie es Situationen aufnimmt. Oft kommt es beim gemeinsamen Bettkantengespräch zu einem regelrechten Aha-Erlebnis – auf beiden Seiten. Außerdem hilft das Gespräch deinem Kind die Ereignisse des Tages einzuordnen, zu verstehen und zu bewerten. Eine wunderbare Möglichkeit also, das Erlebte nicht heimatlos im Unterbewusstsein herumirren zu lassen, sondern zu verarbeiten. Kinder unter drei Jahren können ihr Verhalten noch nicht reflektieren und analysieren. Wenn wir am Abend nicht endlose Fragen stellen, sondern einfach mit ihnen über ihren Tag sprechen, dann lernen sie ihre Gefühle und ihr Verhalten in Worte zu verpacken und zu begreifen.

Und wenn mein Kind nicht gerne erzählt?

Wenn Mama oder Papa fragen: „Wie war dein Tag?“ kommt oft nur ein „Gut“ oder „Okay“. Bohre nicht weiter nach, wenn dein Kind einmal keine Lust hat zu reden. Es wird zu dir kommen, wenn es soweit ist. Falls es eher zu der Sorte gehört, die generell wenig spricht, dann versuche sogenannte „offene Fragen“ zu stellen. Anstatt „War es heute schön in der Schule?“ besser „Was hast du denn heute in der Pause gespielt?“ oder „Was habt ihr heute in Englisch gelernt?“.

Selbstverständlich wird es auch Tage geben, an denen einem einfach nicht nach Reden zumute ist – weder den Eltern, noch dem Kind. Das ist in Ordnung und sollte respektiert werden. Wer weiß, dass die Eltern auch morgen noch gerne zuhören und Interesse haben, wird dennoch gut einschlafen können.

Bildrechte: istock.com/shironosov

Hier gibt es die Wandertour aus dem Buch für Euch!

0

Tour 3: Zum Waldhaus
Waldhistorischer Lehrpfad im Steinwald

↗ 160 | ↘ 160 Höhenmeter
6.5 Kilometer
2.45 Stunden
Schwierigkeit mittel
ab 7 Jahren

Steinblockmeer und Steinwald-Sphinx: Von Pfaben aus startet der Waldhistorische Lehrpfad hinein in den schönen Naturpark Steinwald und bringt uns auf 13 Informationstafeln das Leben und die Waldbewirtschaftung im Steinwald von früher und heute näher. Der Lehrpfad führt uns zudem durch eine traumhafte Landschaft mit gigantischen Felsen. Gleich zu Beginn erreichen wir den Zipfeltannenfelsen, der wegen seiner skurrilen Felsform auch gerne als Steinwald-Sphinx bezeichnet wird. Nicht weit davon entfernt steht der niedliche Steinwaldpilz. Hingegen ist der große Saubadfelsen, eine Felsenburg umgeben von einem Steinblockmeer, eine besondere Herausforderung. Über Metalltreppen kann er von mutigen Kindern bestiegen werden. Sind dann die Beine müde, ist das Waldhaus mit leckerem Essen, einem großen Spielplatz und einem in Sichtweite gelegenen Rotwildgehege ein idealer Ort, um wieder Kraft für den Rückweg zu tanken.

Das Waldhaus

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz in Pfaben, 710 m (Navi: Pfaben 12, 92681 Erbendorf). Anfahrt: Von der A93, Ausfahrt Falkenberg, auf der B299 bis nach Erbendorf. Dort geradewegs auf der St2181 in Richtung Marktredwitz. Schon bald hinter Erbendorf rechts nach Wetzldorf, links haltend am Ort vorbei und hinauf in Richtung Pfaben. Durch Pfaben hindurch zum kurz vor dem Waldrand rechts gelegenen Wanderparkplatz.

ÖPNV: Nur per Rufbus erreichbar; Haltestelle Pfaben der BAXI-Linien 1802, 1803, 1807. Am Hotel vorbei weiter bergan in Richtung Wanderparkplatz (ca. 500 m/15 Min.).

Ausrüstung: Gut profilierte Wanderschuhe, Proviant für unterwegs.

Anforderungen: Aufstieg auf stark wurzel- und steindurchsetzten Wanderpfaden bis zum Waldhaus. Rückweg meist auf breiten, bequemen Forststraßen. Überwiegend schattige Wanderung.

Einkehr: Kiosk Stawoldhaus in Pfaben, stawold-rast.business.site, bei schönem Wetter Fr–So und feiertags geöffnet. Waldhaus im Naturpark Steinwald, waldhaus-steinwald.de, Tel. +49 9683 9299797 od. Tel. +49 171 8295440, nur Sa, So und feiertags geöffnet, jahreszeitabhängige Öffnungszeiten siehe Internetseite, nur Brotzeiten und Getränke.

Tipp: Mitte September findet alljährlich das Waldhausfest statt, waldhaus-steinwald.de.

Im Steinwald wachsen überdimensionale »Steinpilze«.

LOS GEHT’S

Vom Wanderparkplatz (1) in Pfaben wandern wir mit der Markierung »blaues Kreuz« Richtung Waldhaus. Schon bald erreichen wir den Spielplatz (2) am Pfaben mit Klettermöglichkeiten und einer Rutsche. Die Markierung »blaues Kreuz« verlassen wir nun, denn hier beginnt und endet unser Lehrpfad. Linker Hand des Spielplatzes steigen wir beim Wegweiser »Waldhistorischer Lehrpfad« auf einem Wanderpfad stetig bergan. Kurz darauf erreichen wir die Felsengruppe Zipfeltannenfelsen. Gleich dahinter kommen wir am Steinwaldpilz (3), einer Steinformation in Pilzform, vorbei. Wir überqueren die Forststraße und wandern auf dem markierten Lehrpfad bergauf. An mehreren Stellen ergeben sich schöne Blicke. Wir passieren eine Quelle und machen kurz darauf einen Abstecher zum Infopunkt Industrie/Steinbruch. Der Lehrpfad führt weiter aufwärts, und wir sehen schon von Weitem unser nächstes Ziel, den Saubadfelsen. An einer T-Kreuzung laufen wir links zum Infopunkt Saubad. Das Blockmeer vor dem Saubadfelsen (4) lädt zum Kraxeln ein. Über mehrere steile Metall­treppen kann die Aussichtsplattform erklommen werden. Unsichere, nicht schwindelfreie Kinder sollten lieber unten bleiben. Auf 858 m Höhe haben wir eine schöne Sicht auf die markanten Erhebungen der Umgebung: Von links nach rechts liegen Rauher Kulm, Armesberg, Ochsenkopf, Schneeberg vor uns.

Unser Wanderpfad bringt uns anschließend leicht bergab zum Waldhaus (5). Bevor wir hier einkehren oder unterhalb des Waldhauses eine Spielpause einlegen, können wir zuerst noch nach links Richtung »Glasschleife/Pullenreuth« einen Abstecher machen. Nach ca. 150 m biegen wir links auf einen Waldpfad ein, um das Palmlohmoor zu besichtigen.

Anschließend kehren wir auf dem bekannten Weg zum Waldhaus (5) zurück, wo auch eine Infostelle mit Bauklötzen und interaktiven Modulen im Obergeschoss untergebracht ist.

Unser Rückweg verläuft zuerst auf einem schmalen Pfad entlang des Wildgeheges (6) mit seiner Wildkanzel und bringt uns hinunter zu einer Forststraße. Auf ihr nach rechts erreichen wir das Ende des Lehrpfades am Spielplatz (2) am Pfaben. Auf dem bekannten Weg geht es links zurück zum Wanderparkplatz (1).

Kraxeln auf den Felsen des Blockmeeres am Fuße des Saubadfelsens

Hallo Kinder!

Wusstet ihr, dass es in Bayern erst seit 50 Jahren wieder frei lebende Luchse gibt? Die Raubtiere mit den Pinselohren galten lange Zeit als ausgerottet. Doch in den 1970er-Jahren siedelte man im Bayerischen Wald wieder erste Luchse an. Hier im Steinwald wurde im Sommer 2016 eine Luchsin namens Fee ausgewildert. Sie war ein verwaistes Findelkind aus dem Bayerischen Wald. Zwei Jahre später ließ man Kuder Hotzenplotz (einen männlichen Luchs), ebenfalls aus dem Bayerischen Wald, dort frei. Unerwartet wurde dann auf Fotos einer Wildkamera ein zweiter Kuder entdeckt. Es war Ivan, der aus dem Harz stammt und im Zuge eines Auswilderungsprojekts dort freigelassen wurde. Fee und Ivan streunten nun gemeinsam durch den Steinwald, was eine Wildkamera im Foto festhielt. Im September 2020 erspähte ein Revierförster auf einem Fels einen jungen Luchs. Die dann in der Nähe der Felsgruppe angebrachte Wildkamera zeigte zu aller Freude Luchsin Fee mit ihren drei Jungtieren – ein gutes Zeichen dafür, dass der Luchs in Nordbayern in Zukunft wieder heimisch werden könnte.

Highlights

Auf den Tafeln des Waldhistorischen Lehrpfades Interessantes rund um das Thema Wald erfahren.

——————–

Den Saubadfelsen über steile Metall­treppen erklimmen und unterhalb des Felsens auf den Steinen der Blockhalde aus Granitfelsen kraxeln.

———————

Skurrile Felsformationen, wie den Zipfeltannenfelsen und den Steinwaldpilz, bestaunen und das Palmlohmoor besuchen.

——————–

Von der Wildkanzel aus das Rotwild im Tiergehege am Waldhaus beobachten.

———————

Zwei tolle Spielplätze besuchen. Am Waldhaus-Spielplatz kann man sogar auf einer Urwald-Seilschaukel schaukeln.

———————

Im Obergeschoss des Waldhauses mit Bauklötzen oder interaktiven Modulen spielen und nebenbei lernen.

———————

Naschen von den vielen Himbeer-, Heidelbeer- und Brombeersträuchern entlang des Wanderpfads.


Das Buch hat 208 Seiten, ist kartoniert und kostet € 18,90 (D). Weitere Infos findet ihr unter hier.


Alle Fotos © Renate Linhard, Roman Linhard

Gewinnspiel FlicFlac

0

Das ist Action, Adrenalin & Artistik
DAS IST FLIC FLAC

Willkommen zur Flic Flac X-Mas Show in Nürnberg – der Veranstaltung, die mit modernster Technik, rockiger Musik und zeitgemäßer Inszenierung begeistert. Hier dreht sich alles um Action, Adrenalin und Artistik. In unserer X-Mas Show erwartet euch eine elektrisierende Atmosphäre, in der traditionelle Showelemente mit modernen Beats verschmelzen und die Bühne zum Beben bringen.

Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinner-Familien wurden per Mail informiert.

Gesund ernähren mit wenig Geld

0
Gesund

Fertiggerichte, Lieferdienst oder die schnellen Snacks unterwegs bringen zu viel Salz, Fett oder Zucker und sind auf Dauer ganz schön teuer. Wer selbst kocht, lebt gesünder und spart eine Menge Geld. Mit Planung und Vorkochen für die ganze Woche steht auch im Alltag schnell ein fertiges Essen auf dem Tisch. Klingt spießig – ist aber der neueste Trend und heißt „Meal Prep“! Dabei werden gesunde Gerichte am Wochenende vorgekocht und im Kühlschrank aufbewahrt oder eingefroren. Durch die Wochenplanung kauft man überlegter ein, nutzt Sonderangebote und wirft weniger Lebensmittel weg.

Übrigens gibt es viele preiswerte Power-Lebensmittel,
die reichlich Vitamine und Mineralstoffe mitbringen, zum Beispiel Haferflocken, Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Möhren, Bohnen, Linsen oder Äpfel. Sogenannte „Superfoods“ wie Quinoa oder Süßkartoffel müssen nicht sein.

Unsere Belohnung für gesundes Essen:
nach einigen Wochen fühlt man sich deutlich fitter als vorher. Ausprobieren und Dranbleiben lohnt sich!

5x gesund mit wenig Geld

  • Selber kochen
  • Wochenplan
  • Vorkochen und Einfrieren
  • Sonderangebote nutzen
  • regionale Lebensmittel-Power

Weiterlesen: So einfach geht gesunde Ernährung

 

Bildnachweis: iStock.com/StephanieFrey

Die Küchenstrolche und die Kürbis-Pizza

0
Kürbis

Den Teig herstellen

Auf ans Werk, ruft die Küchenstrolche-Chefin den anderen Küchenstrolchen zu. Als erstes müssen wir die Hefe in 200 ml lauwarmen Wasser auflösen. Noch ein Spritzer Agavendicksaft hinzu und schon können wir das Hefe-Agavendicksaft-Wassergemisch mit einem Schneebesen verrühren.

Jetzt darfst du, unser kleinster Küchenstrolch, das Vollkornmehl, das Dinkelmehl und das Salz in einer großen Schüssel vermischen. Nun kannst du auch schon das Hefe-Agavendicksaft-Wassergemisch und das Öl darüber gießen. Als kleiner Tipp: Wenn jemand von euch kein Vollkornmehl mag, dann könnt ihr es auch ganz einfach durch normales Mehl ersetzen.

Während der Teig ruht….

Alle zusammen müssen wir den Teig jetzt gut kneten, sagt die Küchenstrolche-Chefin. Nach dem Kneten decken wir den Teig mit einem Geschirrtuch ab und stellen ihn für 20 Minuten an einen warmen Ort, z.B. neben die Heizung.Der Teig ist fertig und ruht sich ein bisschen aus, dann können wir jetzt alle gemeinsam schnibbeln! Als erstes müssen wir die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, sagt die Küchenstrolche-Chefin zu den anderen Küchenstrolchen.

Den Kürbis verarbeiten

Anschließend müssen wir den Kürbis und den Apfel gut waschen. Den Kürbis müsst ihr nun einmal in der Mitte durchschneiden und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Auch die Kerne vom Apfel müsst ihr entfernen. Danach könnt ihr den Kürbis und den Apfel in dünne Scheiben schneiden. Nehmt euch am besten ein Lineal zur Hilfe, die Scheiben sollen nämlich 0,5 cm dünn sein, sagt die Küchenstrolche-Chefin.

Jetzt geht es an den Herd! Als erstes geben wir das Rapsöl in die Pfanne und werfen die Zwiebeln, die Kürbis-und Apfelscheiben hinein. Das Ganze müsst ihr jetzt für 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze in der Pfanne leicht anbraten. Wenn die Kürbis-und Apfelscheiben weich sind, seid ihr fertig. Denkt daran den Herd anschließend wieder abzudrehen! Jetzt müssen wir nur noch das Salz, den Pfeffer und den Rosmarin über die Zwiebeln, die Äpfel und den Kürbis in der Pfanne geben und alles gut verrühren. Ihr könnt das auch mit euren Fingern machen. Aber aufgepasst! Verbrennt euch dabei nicht eure Finger, die Zwiebeln sind vielleicht noch heiß, warnt die Küchenstrolche-Chefin.

Wir sind fast fertig!

Wir sind fast fertig! Lasst uns noch schnell den Teig zusammen auf einem Backblech ausrollen. Danach bestreichen wir den Teig mit Creme fraiche und schon können wir die Kürbis-Apfel-Zwiebel-Mischung auf der Pizza verteilen, sagt die Küchenstrolche-Chefin. Falls ihr auf eurer Pizza auch noch Speck haben wollt, dann dürft ihr die Speckwürfel auch noch auf eure Pizza streuen.

Und was fehlt jetzt noch für eine richtige Pizza, fragt die Küchenstrolche-Chefin. Der Käse, rufen die anderen Küchenstrolche. Genau! Gebt noch schnell den zerbröselten Feta und den geriebenen Käse auf eure Pizza und schon können wir die Pizza für 15 Minuten bei 200°C (Umluft) im vorgeheizten Backofen backen.

Hier geht’s zum Rezept. Das könnt ihr euch auch ausdrucken!

Lerncoaching-Praxis: Selbstständigkeit in der Schule

0
Die Lerncoaching-Praxis

Schule und Eigenverantwortung – zwei Worte, die untrennbar zusammengehören. Bereits in der Grundschule tun Eltern gut daran, ihre Kinder im schulischen Alltag zwar immer zu unterstützen, ihnen jedoch ihren Job, nämlich den des Schülers/der Schülerin, nicht gänzlich abzunehmen.

Neulich in der Lerncoaching-Praxis

So buchte vergangene Woche die Mutter der 9-jährigen Johanna einen Termin in meiner Lerncoaching-Praxis und bat mich um Hilfe, da sie das Gefühl hatte „selbst noch mal zur Schule zu gehen.“

Frau P.: „Also ich weiß auch nicht, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich bin die Schülerin und nicht Johanna.“

Lerncoach: „Sie fühlen sich, als ob Sie Ihrem Kind alles abnehmen müssten? Woher kommt dieser Eindruck?“

Frau P.: „Naja, wenn Johanna nach Hause kommt, dann sitzen wir erst einmal mindestens 1,5 Stunden gemeinsam am Schreibtisch. Sobald ich mich entferne, arbeitet sie nicht mehr weiter oder ruft ständig nach mir. Auch beim Lernen muss ich immer bei ihr sein und den Lernstoff Schritt für Schritt gemeinsam mit ihr noch mal erarbeiten. Vielleicht war das auch mein Fehler. Ich hab‘ das halt seit dem 1. Schultag so eingeführt, weil ich wollte, dass sie alles richtig macht und keine Fehler in den Hausaufgaben hat.“

Lerncoach: „Johanna ist offensichtlich daran gewöhnt, dass Sie immer neben ihr sitzen und sie sich bei Ihnen rückversichern kann, dass ihre Hausaufgaben richtig sind bzw. dass sie beim Lernen auf dem richtigen Weg ist. Machen Sie ihr doch den Vorschlag, dass Sie zu Beginn der Hausaufgaben bzw. des Lernens alles gemeinsam durchgehen und Johanna dann erst einmal alleine arbeitet. Sollten Fragen aufkommen, dann könne sie jederzeit nach Ihnen rufen. Fehler in den Hausaufgaben sind im Übrigen gar nicht schlimm, sondern erhöhen die Aufmerksamkeit bei der Verbesserung im Unterricht. Wer im Voraus schon weiß, dass alles richtig ist, der passt nicht mehr wirklich auf, wenn in der Schule dann die Hausaufgaben besprochen werden. Der Lerneffekt ist somit nicht wirklich gegeben.“

Wie lernt mein Kind sich zu organisieren?

Frau P.: „Das könnte ich ihr einmal vorschlagen. Aber es sind nicht nur die Hausaufgaben und das Lernen. Ich muss sie an alle Abgabetermine erinnern. Von alleine denkt sie nie daran, z. B. einen Elternbrief abzugeben.“

Lerncoach: „Hat Johanna denn eine Pinnwand in ihrem Zimmer? Ab der Einschulung ist diese Anschaffung sehr sinnvoll. Die Pinnwand kann in die einzelnen Wochentage unterteilt werden. Vor dem Zubettgehen wird gemeinsam nachgesehen, was für den morgigen Tag eingepackt werden muss. Turnbeutel, Bücher für die Schulbücherei oder ähnliches können in Form von Bildern ebenfalls an der Pinnwand angebracht werden. Im Laufe der Zeit lernt Johanna so, sich am Abend vorher alles zurecht zu legen und einzupacken, damit am folgenden Tag nichts vergessen wird. Das erspart auch viel Stress am nächsten Morgen.“

Frau P.: „Das ist eine gute Idee. Die werden wir gleich in die Tat umsetzen. Und wie schaffen wir es, dass Johanna allmählich lernt, sich rechtzeitig auf die nächste Probe vorzubereiten?“

Wann lernen Kinder eigenverantwortlich?

Lerncoach: „Das ist ein sehr komplexes Thema und bedarf viel Zeit und Übung. Nicht alle Kinder sind dazu schon in der Grundschule in der Lage. Wir können Johanna aber immerhin langsam an dieses Thema heranführen. Hier empfehle ich einen Jahresplaner für die Pinnwand, in dem alle Schulaufgabentermine eingetragen werden. Am Anfang der Woche sieht man dann direkt, was auf einen zukommt. Steht am Donnerstag eine Musikprobe an, kann man so schon am Montag sehen, dass es klug wäre, mit dem Lernen zu beginnen und stellt nicht erst einen Tag davor erschrocken fest, dass man jetzt viel zu wenig Zeit dafür hat.“

Frau P.: „Ok, das klingt logisch. Bisher standen die Termine immer in ihrem Hausaufgabenheft, das ich oft nicht zu Gesicht bekommen habe oder in diesem ganzen Kritzelkratzel einfach überlesen habe. Das werden wir ausprobieren.“

Wenn Eltern ihren Kindern die komplette Organisation des Schulalltags abnehmen, haben diese nicht nur einen enormen Mehraufwand, sondern ihre Kinder lernen auch nicht, sich selbst zu organisieren.

Dies ist jedoch enorm wichtig, um später an der weiterführenden Schule nicht den Überblick zu verlieren. Des Weiteren sind Struktur und Ordnung von wesentlicher Bedeutung, wann immer es um das Thema Lernen geht. Wer seine Kinder von Anfang an so begleitet, leistet einen wichtigen Beitrag zur Eigenverantwortung und Selbstständigkeit im Schulalltag.

 

Bildnachweis: Susanne Dobner

Auch lesenswert: Neulich, in der Lerncoaching-Praxis

Rituale – Kindheits-Erinnerungen für die Ewigkeit!

0
Oma beim Plätzchenbacken mit Enkeln

Plätzchen backen mit der Oma, eine Gute-Nacht-Geschichte vor dem Zubettgehen, die immer gleiche Tasse zum Frühstück – Rituale sind die Inseln der Zuflucht für unsere Kinder. Jede*r von uns kann sich sicherlich an das ein oder andere Ritual aus der eigenen Kindheit erinnern. „Meine Oma hat immer…“ oder „Am tollsten war, dass wir jedes Mal…“. So wurden Erinnerungen geschaffen, an die wir bis heute gerne zurückdenken.

Rituale sind für die kindliche Entwicklung unabkömmlich. Sie gehören zu einer Kindheit wie das Salz in die Suppe. Doch warum? Was bedeuten Rituale für unsere Kinder und warum sind sie so wichtig?

Rituale geben Orientierung im Alltag

Schon für die ganz Kleinen spielen immer gleiche Abläufe eine wichtige Rolle. Im Babyalter bezeichnen wir Rituale jedoch eher als Alltagsstruktur. Nach dem Aufstehen wird mit Mama gekuschelt, dann die Windel gewechselt und schließlich gefrühstückt. Vor dem Zubettgehen schauen wir gemeinsam ein Buch an, dann putzen wir die Zähne und wenn ich in meinem Schlafsack stecke, dann ist Schlafenszeit. So oder so ähnlich können Rituale im Babyalter aussehen. Sie geben schon den Kleinsten einen Fahrplan an die Hand, was als nächstes passieren wird und helfen somit, sich im Alltag zurecht zu finden. Wer weiß, was auf ihn zukommt, ist entspannter und gelassener. Für die größeren Kinder kann es der sonntägliche Besuch bei Oma sein, wo sie sich noch einmal so richtig verwöhnen lassen können, bevor am Montag wieder der Alltag beginnt. Oder das alljährliche Weihnachtsessen mit der gesamten Familie, auf das man sich schon das ganze Jahr freut.

Rituale geben Sicherheit und Halt

Streit mit Freunden im Kindergarten oder in der Schule, Stress beim Lernen oder eine herausfordernde Situation im Alltag. All das lässt sich viel einfacher bewältigen, wenn man weiß, dass nach der Schule Mama mit einem warmen Essen wartet und man ihr davon erzählen kann. Der Alltag ist oft so hektisch, dass man kaum zum Erzählen kommt. Wird allerdings jeden Abend Zeit für ein kurzes Bettkantengespräch eingeplant, können sich die Kinder hier noch einiges von der Seele reden, bevor es ins Land der Träume geht.

Rituale erleichtern Übergänge

Unser Alltag besteht aus vielen, vielen Übergängen. Jeder Orts- und Situationswechsel stellt für Kinder einen Übergang dar. Viele haben damit Probleme. Wer aber weiß, dass es bei der Ankunft im Kindergarten zuerst in die Garderobe zum Umziehen geht und dann in der Gruppe der Morgenkreis wartet, kann sich darauf einstellen und fühlt sich nicht von neuen Situationen überfahren.

Größere Kinder haben oft Probleme damit, den Tag ausklingen zu lassen. Am Abend wird es in vielen Familien noch einmal hektisch, jeder will von seinem Tag erzählen, einiges muss noch für den kommenden Tag vorbereitet werden. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die Gedanken kreisen, sobald wir im Bett liegen. Ein ruhiges Abendritual, um den Tag ausklingen zu lassen und die Gedanken zu sortieren, kann hier sehr hilfreich sein.

Für uns Erwachsene ist es zwar manchmal lästig, sich immer an den für unsere Kinder so wichtigen Ablauf zu halten. Aber seien wir ehrlich: Der Aufwand lohnt sich. Rituale geben nicht nur Halt und Orientierung im Alltag, sie hinterlassen auch ein warmes Gefühl im Bauch und bringen Kinderaugen zum Leuchten. Sie gehören somit zu unseren schönsten Kindheitserinnerungen – für die Ewigkeit.

Foto: Susanne Dobner

Überleben in der Trotzphase

0

„Ich will aber!!! Ich kann das alleine!!! Nei-heinnnnn!!!“ In der Trotzphase sind Kinder innerhalb von Sekunden von null auf hundert. Das ist normal, ja sogar wichtig für die Entwicklung. Aber Eltern geraten in Stress, denn gerne überkommt die Kinder die Wut vor „interessiertem Publikum“ und ganz bestimmt, wenn man es gerade eilig hat. Oder gerade deshalb? Jetzt ist eine gesunde Mischung aus Konsequenz und Nachgeben gefragt und die Gewissheit: Dieser Anfall geht vorbei und meint nicht mich. Oooooom!

Zwiespalt zwischen Wollen und Können

Neun von zehn Kindern toben und wüten im Trotzalter in beeindruckender Weise. Eben noch war alles gut und in der nächsten Sekunde liegt auf dem Boden ein schreiendes Wutbündel und wehrt sich im wahrsten Sinn des Wortes mit Händen und Füßen gegen Argumente. In der sogenannten Trotzphase zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr stehen Eltern ziemlich hilflos und genervt vor dem tobenden, manchmal sogar schlagenden und tretenden Kind. Hin- und hergerissen zwischen Entdeckungsdrang und Hilfsbedürfnis geraten Kinder in einen Zwiespalt aus Wollen und Können. Manchmal schränken motorische Fähigkeiten ihre Ideen ein oder Mama und Papa müssen den Tatendrang aus guten Gründen unterbinden. Wütend entlädt sich der Frust in heftigen Gefühlsausbrüchen.

Warum ist die Trotzphase so wichtig?

Tatsächlich machen Kinder im Trotzalter einige der wichtigsten Entwicklungsschritte ihres Lebens, nämlich die ersten Schritte Richtung Selbstbestimmung und Ablösung. Autonomiephase klingt zwar schöner, macht die Anfälle aber nicht weniger nervenaufreibend oder erträglicher. Fast wie eine erste kleine Pubertät bezeichnen Entwicklungsforscher das Trotzalter. Eigentlich sind es arme kleine Trotzköpfe, denn zu gerne möchten sie alles ausprobieren, die Welt erobern, und zwar nach ihrem Willen. „Selber machen“ ist der Antrieb und der Auslöser für den Frust, wenn es nicht funktioniert oder wenn Grenzen aufgezeigt werden. Beim Laufenlernen zeigen Kinder eine unglaubliche Frustrationstoleranz und Durchhaltevermögen, bis die ersten Schritte allein gelingen. Ähnlich lernen sie in der Trotzphase auch Emotionen zu regulieren und Geduld zu haben, wenn ihre Bedürfnisse nicht befriedigt werden. Und sie lernen, dass es auch mal OK ist, ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Was tun bei Trotzanfällen?

Machtkämpfe bringen jetzt gar nichts und es kann sogar besser sein, den Raum zu verlassen. Während eines Trotzanfalls sind Kinder mit Warum-Fragen oder „Was ist los?“ nicht zu erreichen. Die Anfälle haben nichts mit schlechter Erziehung zu tun und richten sich nie gegen uns persönlich. Kinder bekommen Trotzanfälle nur bei Menschen, denen sie voll vertrauen und bei denen sie sich sicher fühlen. Manchen Kindern hilft es, wenn sie sanft festgehalten werden. Müde, hungrige und überforderte Kinder brauchen nur ein kleines Fünkchen zum Explodieren. Manche Situationen lassen sich vermeiden – muss das Kind wirklich mit zum Großeinkauf? Kleine Aufgaben, die das Kind selbstständig erledigen kann, machen dagegen stolz. Kinder können nicht gut zwischen Alternativen wählen, wollen aber mitentscheiden. Eine einfache Frage wie „Hast du Lust rauszugehen?“ gibt ihnen das Gefühl mitzuentscheiden, während ein „Willst du raus, Lego spielen oder erst essen?“ die Kleinen überfordert.

Ich hab dich TROTZ-dem lieb!

Nach ihren Trotzanfällen sind Kinder meist ganz kaputt und verwirrt. Strafen erzeugen Schuldgefühle und sind kontraproduktiv. Das Kind soll ja nicht lernen, dass es Gefühle unterdrücken muss, anstatt damit umzugehen. Auch wenn es unsere ganze Kraft braucht, dürfen wir nicht nachtragend sein, wenn der Anfall abebbt. Trotzköpfe brauchen jetzt Trost und Zuwendung. So lernen sie, dass Konflikte zwar schmerzhaft sind, aber gemeinsam gelöst und durchgestanden werden können. Auf die Frage „Was hat dich so wütend gemacht?“ können sogar Kleinkinder schon antworten und vielleicht gelingt eine kleine Aufarbeitung. Eine dicke Umarmung ist das Allerbeste und zeigt „Ich hab dich TROTZ-dem lieb“!

Bildnachweis: iStock-lunamarina

So wunderbar sind Teenager

0

Hurra, mein Kind ist in der Pubertät! Die Freudenschreie halten sich meist in Grenzen, zugegeben. Wer aber pauschal meint, dass jetzt die schlimmste Zeit für Eltern beginnt, versäumt eine ganze Menge. Teenager durch die Pubertät zu begleiten ist spannend, genießt auch diese Zeit!

Wenn das Hormon-Karussell in Fahrt kommt, verändern sich die Kinder und das Familienleben gleich mit. Denn die Teens lehnen gemeinsame Aktivitäten ab und finden alles Gewohnte doof. Gar nicht so einfach für Eltern und auch für die jüngeren Geschwister! Es hilft, wenn man sich immer wieder bewusst macht, dass die Pubertät eine notwendige Phase ist. Auch euer Kind macht das nicht aus Spaß, sondern muss mit Hormonschüben, verwirrenden Gefühlen und den körperlichen Veränderungen erst einmal klarkommen. Könnt ihr akzeptieren, dass die Dinge sich ändern, erkennt ihr viel leichter die positiven Momente und reagiert gelassener, wenn es schwierig ist. Manchmal hilft es, einfach mal auszusprechen: „Mann, das ist richtig anstrengend grad – aber wir haben uns trotzdem lieb.“

Mama, chill‘ mal!

Die Kunst des Nichtstuns beherrschen Jugendliche meisterhaft. Anstatt über Faulheit zu schimpfen, könnten Eltern sich ein wenig abschauen. Ein Sonntag im Schlafanzug auf dem Sofa ist vielleicht genau das, was man als Mama mit Perfektionsanspruch gerade braucht, bevor sich das Hamsterrad am Montag weiter dreht. Und auch wenn herumliegende Pizzakartons ein No-Go sind, gibt es zweifellos Wichtigeres als eine frisch geputzte Wohnung. Übrigens: Entspannte Eltern überstehen Pubertätschaos leichter.

So viele Ideen

Teenager sind in der Lage, sich mehrmals pro Woche neu zu erfinden, nicht nur was ihren Style angeht. Nutzt diese Kreativität und lasst sie Ideen einbringen – egal ob es um die Geburtstagszeitung für die Oma oder eine gemeinsame Renovierungsaktion geht. Die Jugendlichen fühlen sich dann hilfreich und wertgeschätzt, das tut ihnen gut. Vielleicht machen die sprudelnden Ideen euch Lust auf Veränderungen? Seid mutig – eure Kinder werden stolz auf euch sein. Auch bei Konflikten findet ihr gemeinsam vielleicht kreative, überraschende Lösungen.

Klare Ansagen

Ehrlich und direkt, ohne Rücksicht auf Verluste. Von Teenagern bekommt ihr Feedback, ob ihr wollt oder nicht. Taktieren ist gerade nicht ihr Ding, denn Impulskontrolle und strategisches Denken sind vorübergehend außer Funktion. Deutliche Worte können natürlich verletzen, vor allem wenn sie Wahrheiten enthalten, die man sich selbst nicht eingestehen will. Klare Ansagen sind euch unangenehm, ihr bleibt lieber unverbindlich? Nehmt euch ein Beispiel und probiert es anders. Sich im Ton vergreifen ist für Eltern allerdings ein „No-Go“ – ihr seid die Erwachsenen, mit Impulskontrolle und reichlich Lebenserfahrung.

Spannende Diskussionen

In der Pubertät wird das Gehirn zur Großbaustelle und dann so leistungsfähig wie nie zuvor. Jetzt können Jugendliche kritisch analysieren, Widersprüche aufdecken, Verständnis für andere entwickeln und werden damit zu faszinierenden Gesprächspartnern. Ab sofort könnt ihr euch auf Augenhöhe über alle Themen dieser Welt unterhalten – wenn ihr echtes Interesse an den Meinungen eures Teenagers habt. Vorträge, ständige Kritik oder der Drang, die eigenen Ansichten durchzusetzen, werden schnell durchschaut und beenden jedes Gespräch.

Miteinander lachen

Pubertät ist anstrengend für alle Beteiligten. Aber gleichzeitig können Teenager immer noch rumalbern und Blödsinn machen. Wenn es euch gelingt, schwierige Situationen mit Humor zu betrachten und auch mal über euch selbst zu lachen, kommt ihr gut durch diese Zeit. Miteinander lachen verbindet – nutzt jede Gelegenheit!  

Alles nicht so einfach?

Ist die Familiensituation schon länger schwierig, sieht man nur noch Probleme. Nehmt euch dann bewusst Zeit, um mindestens fünf positive Eigenschaften eures Kindes zu finden. Was mögt ihr, worauf seid ihr besonders stolz, was kann das Kind besonders gut? Auch Verwandte oder Freunde, die nicht so in den Alltagskampf verstrickt sind, können neue Sichtweisen aufzeigen. Nutzt auch gerne Beratungsmöglichkeiten, es lohnt sich. Eine Familie bleibt ihr schließlich ein Leben lang.

Bildnachweis: iStock-martinan

Projekt Schnelle Hilfe

0
Projekt Schnelle Hilfe


Neu: Schnelle Hilfe für Familien bei akuter Krankheit oder Notsituation. Das Zentrum für Alleinerziehende in Erlangen lädt ein, das Projekt Schnelle Hilfe kennenzulernen.

Entlastung für Mütter

Basierend auf den stets ähnlichen Aussagen von Frauen, die dringend Unterstützung gebraucht hätten, als ihre Kinder klein waren, wurde dieses Projekt auf den Weg gebracht. Ob akute Krankheit oder andere Notsituation – in einer schwierigen Situation die bestmögliche Unterstützung für Kinder zu gewährleisten und die Mutter zu entlasten, das ist unser Ziel. Durch unsere Vermittlung können Schwangere bereits vor der Geburt Kontakt mit Frauen aus der Nachbarschaft aufnehmen. Besonders in der ersten sensiblen Zeit mit dem Neugeborenen ist zusätzlich zur fachlichen Hebammen-Hilfe jede weitere Unterstützung sehr wichtig.

Du brauchst jetzt Hilfe? Ruf an: 0800 / 5895435

 

Für andere da sein und helfen, wo es nötig ist

Wir schaffen Nachbarschaftshilfe auf kurzen Wegen. Daher suchen wir Menschen, die anderen Menschen helfen wollen. Die Kinder innerhalb der Familie versorgen, wenn ein Elternteil in eine akute Notlage gerät. Werden Sie Teil einer neuen Gemeinschaft, von der jeder profitieren kann. Menschen verschiedener Generationen und Nationen können untereinander Hilfe finden.

Melden Sie sich gerne für Informationen bei uns.

Zentrum für Alleinerziehende
Grünes S.O.f.A. e.V.
Luitpoldstr. 15
91054 Erlangen
09131 / 208914
info@alleinerziehendenzentrum.de
www.alleinerziehendenzentrum.de
HOTLINE: 0800 / 5895435

 

Newsletter


Jetzt anmelden und jeden Monat exklusive Tipps und Verlosungen erhalten!

HIER ANMELDEN

Dies schließt sich in 0Sekunden