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Tschüss, ich mach‘ Feierabend!

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Feierabend
Bildnachweis: iStock Solovyova

Es gibt gute Gründe, weshalb ihr Arbeit und den Rest des Lebens klar trennen solltet. Doch die Work-Life-Balance ist gar nicht so einfach, vor allem für Eltern. Schon kleine Veränderungen erleichtern den Familienalltag, reduzieren Stress und bringen wirkliche Erholung für den Feierabend.

Warum Work-Life-Balance so wichtig ist

In vielen Berufen und Unternehmen gehören Überstunden einfach dazu, wenn Mitarbeiter*innen sich engagiert zeigen wollen. Dabei macht überlanges Arbeiten wenig Sinn, weil nach acht Stunden die Leistungsfähigkeit deutlich sinkt. Das ist in der Arbeitsmedizin eine erwiesene Tatsache. Wer regelmäßig Überstunden leistet, wird anfälliger für Rückenschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfung. Langfristig wird es immer schwieriger, den Kopf wieder freizubekommen und sich am Wochenende oder im Urlaub richtig zu erholen. Treten weitere gesundheitliche Probleme wie Bluthochdruck, Magenschmerzen oder Schwindel auf, sind Betroffene bereits auf dem Weg in einen Burnout.
Leicht entwickelt sich ein Teufelskreis: Je gestresster man ist, desto stärker stellt sich das Gehirn auf Probleme ein und entwickelt immer schlimmere Befürchtungen. Wie unwahrscheinlich diese sind, kann man nur mit ausreichend Abstand erkennen. Also Schluss mit dem schlechten Gewissen – seht den Feierabend als euer neues Self-Care-Projekt! Mit ausreichend Freizeit fühlt ihr euch wohler und seid auf Dauer auch leistungsfähiger.

Die besten Feierabend-Tipps für Familien

Beim Übergang von der Arbeit zum Familienalltag ist eine Pause zum Umschalten und Verschnaufen wichtig. Geht einen Teil des Heimwegs zu Fuß, das macht den Kopf frei. Setzt euch im Sommer auf eine Parkbank oder gönnt euch einen kurzen Abstecher ins Café oder sogar ins Fitnessstudio. Kommt ihr dann nach Hause, brauchen vor allem die kleineren Kinder am Ende ihres Tages dringend Kuschel-, Erzähl- und Spielzeit. Wenn ihr euch auf ihre Bedürfnisse einstellt und als Erstes eine Familien-Qualitytime eingeplant habt, verläuft der Abend viel entspannter. Vielleicht trefft ihr euch zu einer Erzählzeit bei Tee und Keksen oder powert euch gemeinsam beim Badminton aus? Erlaubt ist, was euch allen guttut – Handys und Mails sind in dieser Zeit unerwünscht!
Wenn Groß und Klein am Abend erschöpft sind, läuft alles leichter, wenn ihr auf vertraute Rituale zurückgreifen könnt. Kinder fühlen sich sicher, weil sie die Abläufe kennen. Sind Mediennutzung, Vorlesen und Schlafenszeit klar geregelt, könnt ihr tägliches Quengeln oder Verhandeln und damit überflüssige Stressoren stark reduzieren. Macht euch das Leben nicht unnötig schwer – verzichtet deshalb auch darauf, mit müden, hungrigen Kindern nach der Kita einkaufen zu gehen.

Wann haben Eltern Feierabend?

Die Verantwortung für Kinder läuft natürlich rund um die Uhr. Das spüren wir deutlich, wenn unsere Kinder krank sind oder Babys zahnen. Besonders für Mütter lohnt sich aber eine Überlegung, wie viele Stunden sie mit „Familienarbeit“ verbringen und wann Freizeit und Erholung beginnen. Gibt es in meiner Woche feste kinderfreie Zeiten für Sport, Partnerschaft oder einfach eine „Stunde für mich allein“? Es lohnt sich, alle Freizeittermine und Fahrdienste auf den Prüfstand zu stellen: Passen die Hobbys der Kinder zum Familienalltag, muss es ein Sport sein, bei dem man ganze Wochenenden bei Turnieren absitzt? Manchmal ist die ganze Familie deutlich entspannter, wenn Termine gestrichen werden.
Bei vielen Dingen entscheidet die persönliche Wahrnehmung. Eine passionierte Bäckerin entspannt sich beim Kuchenbacken für den Kindergarten, andere Mütter empfinden das als lästige Belastung. Bastele ich mit meinem Kind oder male Mandalas aus, weil es uns Spaß macht und wir dabei gemeinsam entspannen, ist alles gut. Mache ich das nur, weil ich glaube, dass die Feinmotorik dringend gefördert werden muss – dann wird die Bastelstunde eindeutig Arbeit. Eltern müssen nicht pausenlos die Kinder fördern und auch Kinder brauchen Feierabend. Wir dürfen deshalb auch mal nichts tun oder unbeschwert in der Natur sein. Wird es am Ende sogar langweilig – hurra! Das macht nämlich kreativ.

Hier entspannst du dich weiter!

Entspann dich mal!

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Bildnachweis:n iStock Solovyova

 

Mehr Gelassenheit beim Zwischenzeugnis

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Ein Zwischenzeugnis ist nur eine Momentaufnahme.

Am 17. Februar wird in einigen Familien mit Schulkindern wieder der Haussegen schief hängen, denn das Zwischenzeugnis steht an.
Der Grund dafür kann sowohl an den Erwartungen der Eltern hängen, als auch an denen der Kinder selbst. Die Eltern wünschen sich zum Beispiel, dass ihre Kinder einmal erfolgreich sein werden im Beruf und dass sie den Grundstein dafür schon in der Schule legen.

Das Zwischenzeugnis ist eine Momentaufnahme

„Natürlich wollen die Eltern das Beste für ihre Kinder, aber ich rate hier zu mehr Gelassenheit“, erklärt Siegfried Hümmer, Schulpsychologe und Leiter der Fachgruppe Schulberatung im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV. Eltern sollten im Zwischenzeugnis nicht mehr sehen, als es ist: Eine Momentaufnahme der schulischen Leistungen ihres Kindes. „Das Zwischenzeugnis ist kein schriftlicher Beleg für Leistungen oder Kompetenzen in der Zukunft“, so Hümmer weiter.

Unterstützung statt Leistungsdruck

Als Schulpsychologe kennt Hümmer den Leistungsdruck, der auch in der Schule immer stärker um sich greift. „Ehrgeizige Schülerinnen und Schüler sehen im Zeugnis eine Bestätigung ihres Einsatzes und erhoffen sich beste Noten. Bei zu großem Ehrgeiz kann selbst die Note 2 schon für Frust sorgen.“ Eltern sollten daher keinen zusätzlichen Druck ausüben und sich mit Kommentaren zurückhalten.

Im Vordergrund aller schulischen Ergebnisse – auch wenn sie anders ausfallen als erhofft – sollten Lob und Anerkennung für die erbrachte Leistung stehen. Eltern, die auch kleine Fortschritte honorieren, machen Kindern Mut und spornen sie an.
Alle Kinder, egal ob sie hohe Erwartungen an sich selbst stellen oder trotz intensiven Paukens nur wenig positive Ergebnisse erzielen, benötigen Zuspruch.
Vor allem aber das Kind, das die Freude am Lernen verloren und sich selbst aufgegeben hat. „Diese Kinder dürfen nicht allein gelassen oder mit Vorwürfen bombardiert werden. Sie brauchen Hilfe und Unterstützung, um aus dem Tief wieder herauszukommen“, rät Hümmer.

5 Tipps für Eltern im Umgang mit dem Zwischenzeugnis

Liebe, Zeit und Vertrauen schenken – Kinder, die wissen, dass ihre Eltern sie annehmen und lieben, sind starke Kinder.

Miteinander reden – so simpel dies klingt – manchmal ist die Stimmung in den Familien wegen schulischer Leistungen derart angespannt, dass die Beteiligten nicht mehr in der Lage sind, in Ruhe miteinander zu sprechen. Dabei kommt es auf den Austausch an, nicht erst dann, wenn es offenkundig Probleme gibt. Eltern bleiben so im Kontakt mit ihrem Kind und wissen immer, wo es steht. Überraschungen am Zeugnistag gibt es dann nicht.

Das Kind nicht alleine lassen – wenn trotz hohem Engagement nur wenig Erfolg in Sicht ist oder die Freizeit des Kindes zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird, sollten Eltern zusammen mit ihrem Kind auf Ursachenforschung gehen. Woran liegt es? Vorwürfe sind unbedingt zu vermeiden!

Kontakt zur Lehrkraft aufnehmen – in einem konstruktiven Gespräch sollte die Problematik geschildert werden. So kann die richtige Strategie für das Kind und seine individuellen Bedürfnisse entwickelt werden.

Schulwahl überdenken – Eltern sollten sich immer wieder die kritische Frage stellen, ob die gewählte Schulart für das Kind die richtige ist und sich auch darüber mit ihrem Kind austauschen. Fragen wie „Fühlst du dich wohl dort?“ „Kommst du im Unterricht gut mit?“ „Wie verstehst du dich mit deinen Mitschülern?“ können helfen, einen Eindruck zu gewinnen. Sollte ein schulischer Wechsel anstehen, hilft es dem Kind sehr, wenn es weiß, dass ihn die Eltern mittragen und die Welt deshalb nicht zusammen bricht.

Noch ein Tipp zum Schluss: Wer dem Zeugnistag den Stachel nehmen möchte, plant diesen mit seinem Kind am besten schon im Voraus und versüßt allen Familienmitgliedern den Tag, zum Beispiel durch eine Einladung ins Lieblingsrestaurant des Kindes, einen Kinobesuch oder einen Ausflug – entweder als Belohnung für den geleisteten Einsatz oder als Ansporn, sich in Zukunft noch mehr anzustrengen.

Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband e. V.
www.bllv.de

Bild: BLLV e. V.

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Kinder zum Lernen motivieren

Wildpark Hundshaupten

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Willkommen in Hundshaupten! Entfliehen Sie dem Alltag und erleben und (er)wandern Sie im Wildpark Natur und Tier hautnah. Knapp 40 heimische und seltene Tierarten leben bei uns in der abwechslungsreichen, weitläufigen Parklandschaft inmitten der Fränkischen Schweiz.

Der Wildpark hat das ganze Jahr über geöffnet und ist auch im Winter ein lohnenswertes Ausflugsziel für die ganze Familie! Hier findet ihr eine Übersicht der Veranstaltungen 2023!

Wildpark Hundshaupten

Hier gibt es viel zu Erleben!

Bei der Auswahl der Tiere des Parks stehen heimische Wildtiere, Neozoen (eingewanderte Arten) und gefährdete Nutztierrassen im Vordergrund. Es gibt drei verschiedene Rundwege in unterschiedlicher Länge. Zentral am Eingangsbereich gelegen, bietet unser Spielplatz Spaß für die Kleinen, hier kann geklettert, gerutscht und geschaukelt werden.

Werde Tierpate im Wildpark!

Ebenso hat der Tierpark etwas für diejenigen zu bieten, die sich gerne in besonderer Weise für den Park und seine Tiere engagieren möchten. So ist es möglich, für eine bestimmte Tierart des Parks eine Patenschaft zu übernehmen, die allen bei uns gehaltenen Tieren zugutekommt. Die Tierpatenschaften sowie auch Eintrittsgutscheine eignen sich wunderbar als Geschenk. Diese können auch online bestellt werden.

Wildpark Hundshaupten

Weitere Infos zum Besuch in Corona-Zeiten erhalten Sie auf unserer Homepage unter wildpark-hundshaupten.de.

Wildpark Hundshaupten
Hundshaupten 62
91349 Egloffstein

Bildnachweis: Wildpark Hundshaupten

Hier erfährst du noch mehr über die Fränkische Schweiz!

Notfalltipps für schlaflose Eltern

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Die kurzen Nächte mit Baby oder Kleinkind können oftmals ganz schön kräftezehrend sein. Werfen wir einen Blick auf die häufigsten Schlafherausforderungen und sprechen vor allem darüber, wie man passende Lösungen findet.

Das beschäftigt die Eltern beim Thema Baby- und Kleinkindschlaf am meisten:

  • Häufiges nächtliches Erwachen
  • Lange Wachphasen in der Nacht
  • Frühe Aufstehzeit
  • Schwierigkeiten beim Einschlafen

Drei wichtige Notfalltipps

Die oben genannten Herausforderungen können natürlich vielfältige Ursachen haben. Einige davon können wir kaum beeinflussen, dazu zählen körperliche Faktoren wie Schmerzen, Infekte oder Zahnweh und auch emotionale Faktoren wie beispielweise bei großen Veränderungen wie Kita-Eingewöhnung oder Urlaub.

Die meisten Ursachen sind jedoch beeinflussbar und man kann sogar präventiv an einer guten Schlafhygiene arbeiten. Die folgenden Empfehlungen gelten ab einem Alter von ca. 16 Wochen:

  1. Regelmäßige Schlafangebote
  2. Schlafangebot zur richtigen Zeit machen: Zu frühe oder zu späte Schlafangebote können die Einschlafzeit des Kindes deutlich verlängern. Hier geht es oftmals nur um 15-20 Minuten, die das Einschlafen erschweren können.
  3. Müdigkeitszeichen berücksichtigen: Wenn das Kind  keine Müdigkeitsanzeichen zeigt und das Einschlafen länger als 20 Minuten dauert, dann kann man sich an altersentsprechenden Wachzeiten orientieren. Eine Übersicht findet man auf meiner Homepage www.sleepinglittlepanda.de.

 

Марина Вельможко auf Pixabay

 


Fünf weitere Schlaftipps für Babys & Kleinkinder

1. Tagesstruktur etablieren

Kinder lieben feste Strukturen, denn sie geben Halt und Sicherheit. Die Schläfchen sollten daher möglichst immer zur gleichen Zeit stattfinden oder alternativ sollten die Wachzeiten zwischen den Schläfchen jeden Tag gleich sein. Somit kann man Übermüdung vorbeugen, denn diese ist eine der häufigsten Gründe für mehrmaliges nächtliches Erwachen sowie lange nächtliche Wachphasen oder auch frühes Erwachen am nächsten Tag. Bei Übermüdung wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet und dieses hält unsere Kinder leider eher wach, als dass es einen guten Schlaf fördert. Die Devise „Später ins Bett, damit das Kind länger schläft“ ist also der falsche Ratgeber.

2. Zeitlicher Abstand zwischen der letzten festen Mahlzeit und der Schlafenszeit

Sobald das Baby Brei oder andere feste Nahrung zu sich nimmst, sollte ein Abstand von ca. 45-60 Minuten zum Nachtschlaf eingehalten werden. Somit gibt man dem Körper Zeit, die Verdauung anzukurbeln und vermeidet Unruhe beim Einschlafen.

3. Dunkle Schlafumgebung

Das Schlafhormon Melatonin wird bei Dunkelheit vom Körper vermehrt produziert. Daher ist es ratsam, die Schlafräume auch bei den Tagschläfchen komplett abzudunkeln. Gerne startet man mit dem Abdunkeln schon 20-30 Minuten vor dem eigentlichen Einschlafzeitpunkt, damit der Körper die Möglichkeit hat, die Hormonproduktion anzukurbeln.

Bild von Bob Dmyt auf Pixabay

4. Blaues Licht vermeiden

Ein bis zwei Stunden vor dem Einschlafen sollte blaues Licht vermieden werden. Das bedeutet: kein Handy, Tablet, TV.

5. Harmonie am Abend und ein festes Schlafritual

Babys und Kleinkinder lieben feste Abläufe, die vorhersehbar sind. Das erleichtert es ihnen, in den Schlaf zu finden. Daher ist ein entspannendes Schafritual – tagsüber wie abends – sinnvoll. Dafür sollte genügend Zeit eingeplant werden, 20-30 Minuten ist eine gute Orientierung. Ein Schlafritual startet mit dem aktiven Teil wie Wickeln, Hygiene und Umziehen und geht über in einen passiven Teil wie Singen, Buch vorlesen oder aber einer kleinen Massage.

 

Bild von nicojoss auf Pixabay

 


Individuelle Schlafgewohnheiten …

Ein weiterer Grund für häufiges, nächtliches Erwachen sind neben den genannten Ursachen noch prägende Einschlafgewohnheiten. Jeder Mensch verbindet bestimmte Handlungen mit dem Einschlafen. Bei uns Erwachsenen ist es vielleicht ein Buch, welches wir noch lesen oder ein Podcast, den wir noch hören. Oder es ist einfach nur die warme Bettdecke, die bekannte Matratze sowie die geräuschreduzierenden Ohrstöpsel, die unsere ganz persönliche Komfortzone ausmachen. Wenn wir nachts nach einem Schlafzyklus erwachen, prüfen wir ganz automatisch im halbwachen Zustand, ob unsere bekannte Komfortzone noch vorhanden ist. Wenn wir kleinere Abweichungen feststellen, können wir diese schnell korrigieren, indem wir beispielweise unsere Bettdecke wieder ein Stück hochziehen, damit uns wieder wärmer wird. Wenn wir größere Abweichungen feststellen – wenn wir also beispielweise ein komisches Geräusch hören, welches wir nicht zuordnen können – so würden wir richtig erwachen und die Situation prüfen. Denn wir alle brauchen Sicherheit beim Schlafen.

… unserer Babys und Kleinkinder

Sei es das Einschlafen auf dem Arm oder in der Trage – dabei spielt der Bewegungsreiz häufig eine große Rolle. Andere Schlafgewohnheiten sind das Einschlafstillen, die Flasche zum Einschlafen oder Hilfsmittel wie die Federwiege oder der Kinderwagen.

Jedes Kind entwickelt mit der Zeit gewisse Präferenzen und je häufiger diese bestimmte Einschlafgewohnheit wiederholt wird, umso stärker wird diese Gewohnheit im Gehirn als feste Verknüpfung eingespeichert, denn diese Gewohnheit schenkt unseren Kindern die nötige Sicherheit, um entspannen zu können. Das ist ein ganz natürlicher und nachvollziehbarer Prozess.

Bild von Iuliia Bondarenko auf Pixabay

Manche Babys und Kleinkinder brauchen diese Sicherheit dann aber auch nachts, um vom einen in den nächsten Schlafzyklus zu wechseln. Ohne diese Unterstützung finden sie nicht mehr zurück in den Schlaf. Das bedeutet für viele Eltern, dass sie nachts sehr häufig stillen, Fläschchen geben oder tragen müssen. Diese Situation ist absolut normal und nicht besorgniserregend! Wenn es für die ganze Familie tragbar ist, so gibt es keinen Handlungsbedarf.

Wenn es aber dazu führt, dass das Baby nachts kaum erholsamen Schlaf erhält oder die Eltern unter extremen Schlafentzug leiden, dann kann man an diesen Gewohnheiten sanft und in kleinen Schritten arbeiten, damit das Einschlafen unabhängiger wird von einer speziellen Situation.

Das klappt ohne das Baby oder Kleinkind schreien zu lassen, indem man passende, kleine und individuelle Schritte geht! Man ist dabei immer an der Seite des Kindes, tröstet es angemessen mit viel Körperkontakt und zwingt es niemals in eine bestimmte Situation. Von sogenannten „Schlaftrainings“ sollte man größtmöglichen Abstand halten, diese zerstören möglicherweise das Urvertrauen und die Bindung.

 

Das Fazit:

Man kann nicht zu jeder Zeit einen guten Schlaf sicherstellen, denn es gibt entwicklungsbedingt einfach schwierigere Phasen. Man kann jedoch die optimalen Rahmenbedingungen schaffen, somit guten Schlaf fördern und dem Kind damit möglichst viel Sicherheit geben.

 

Beitragsbild Bildnachweis: Bild von Tú Nguyễn auf Pixabay – Baby & Mond

 

 

 

 

Spielend Schulstoff lernen

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Kinder sind von Natur aus neugierig und begeisterungsfähig. Sie robben, krabbeln und erforschen ihr Umfeld, bis sie eines Tages auf ihren Füßchen stehen und die Welt entdecken. Sie probieren Dinge aus und ahmen die Erwachsenen sowie andere Kinder nach – so lernen sie vieles spielend leicht.

Auch im Vorschulalter lernen Kinder am besten im Spiel, auch wenn sie inzwischen in der Lage sind, etwas durch Erklären und Zeigen zu begreifen. Dabei werden viele Fertigkeiten – wie etwa der Umgang mit Papier und Schere oder die Fähigkeit, Konflikte zu lösen – entwickelt und gefestigt, die die Kinder bereit für die Schule machen.

Spielend Lernen hilft Kindern

Das Lernen in der Schule soll Spaß machen, denn nur so fällt es Kindern leicht, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren. Deswegen sollte auch der Unterricht an den Schulen beim natürlichen Spieltrieb der Kleinen ansetzen. Spielerisches Lernen lässt sich zwar gut in den Unterricht einbauen. Allerdings können die Lehrer sich nicht immer um die Belange jedes einzelnen Kindes individuell kümmern. Gerade bei einer größeren Klasse ist das oft schwierig.
Umso wichtiger ist es, dass Eltern ihren Nachwuchs zusätzlich unterstützen, indem sie eine kinder- und spielfreundliche Umgebung schaffen und sich regelmäßig Zeit nehmen.

Gemeinsames Lesen

Das Vorlesen fördert die Kreativität, die Sprachfähigkeiten und das Einfühlungsvermögen der Kleinen. Zudem motiviert es die Kinder, selbst zu lesen und so Neues zu lernen. Miteinander zu lesen stärkt außerdem die Bindung zwischen Eltern und Kind.

Spielend Lernen mit digitalen Hörstiften bzw. Lesehilfen

Auf langen Autofahrten hat sich bei uns vor allem ein digitaler Hörstift bewährt. Es gibt einige Anbieter, die digitale Stifte mit ähnlichen Funktionen anbieten. Der Stift liest Texte vor, macht Geräusche und vermittelt so die Lerninhalte. Schnelle und kurzweilige Suchspiele sorgen für Abwechslung. Der Hörstift hat für jedes Alter und für jeden Lernfortschritt etwas Passendes dabei. Mit den neuen Hörstiften können die Kids zudem kinderleicht eigene Sounds, Lieder und Texte aufnehmen und diese dank des integrierten MP3 Players gleich abspielen.

Der neueste Schrei sind allerdings die Aufnahmesticker, die Inhalte speichern und dank des digitalen Stifts zum Leben erweckt werden. So können z.B. Vokabeln kinderleicht gelernt werden. Inzwischen gibt es auch großartige Lesehilfen, mit denen schon die Kleinsten eigenständig in die Welt der Bücher eintauchen und sich zahlreiche Geschichten unendlich oft erzählen lassen können. Dank des mitgelieferten Buchs können z.B. die Erstklässler der Geschichte folgen und bekannte Buchstaben oder gar ganze Wörter entdecken.

Spielend lernen

Brettspiele

Mithilfe von Brettspielen können Kinder einiges lernen, was ihnen in der Schule sowie im Leben von Vorteil sein kann. Kinder hassen es zu verlieren und sind dann oft frustriert. Durch Gesellschaftsspiele können die Frustrationsfähigkeit und ein besserer Umgang mit Niederlagen sowie Enttäuschungen geübt werden.

Memorys in den unterschiedlichsten Varianten sind seit vielen Jahren bei den Kindern sehr beliebt. Und so ganz nebenbei schulen sie das Erinnerungsvermögen und die Konzentrationsfähigkeit.

Gesellschaftsspiele fördern aber auch das sprachliche Ausdrucksvermögen der Kinder und können etwa Mathe- bzw. Geografie-Kenntnisse verbessern. Darüber hinaus üben Kinder beim Spielen in der Gruppe die Kommunikation und Auftrittskompetenz. Letztere kann hilfreich sein, um die Angst vor Präsentationen zu überwinden. Immerhin trauen sich die Kinder so, vor anderen aufzutreten.

Lern-Apps und Podcasts

Mit den richtigen Lern-Apps können sich die Kids spielerisch Wissen aneignen und sich über bestimmte Inhalte informieren. Oder Fragen zum gelesenen Buch beantworten und dadurch Punkte sammeln. Ein weiteres Lernmedium sind Podcasts – Video- und Audiobeiträge, in denen regelmäßig verschiedene Themen behandelt werden.

Die Mischung macht’s

Ob gemeinsames Lesen und Spielen oder doch die Nutzung der digitalen Möglichkeiten – am besten von jedem etwas, denn spielend Lernen macht Spaß!

Olga Diesendorf

 

Bildachweis:

iStock.com/twinsterphoto; iStock.com/Liderina; iStock.com/AnnaStills

 

 

Geschwister – Eine Beziehung fürs Leben

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„Geschwister sind ein Stückchen Kindheit, das man für immer behalten darf.“ Diese Aussage macht deutlich, wie wichtig es ist, in diese Beziehung zu investieren und sie zu stärken. Die folgenden fünf Punkte können das Verhältnis der Geschwister beeinflussen.

 

Eltern und Familiensituation

Wir Eltern sollten jedes Kind als Individuum sehen und Vertrauen in seine Entwicklung haben. In welche Familie und zu welchem Zeitpunkt ein Kind hineingeboren wird, spielt ebenso eine Rolle. Sind die Eltern getrennt? Herrscht ein liebevolles Miteinander? Gibt es finanzielle Probleme? Erhalten die Eltern genügend Unterstützung oder sind sie auf sich alleine gestellt? Ist es das Erstgeborene oder warten schon weitere Geschwister ungeduldig auf das neue Familienmitglied? In welchem Altersabstand kam das Geschwisterkind und ist es gleichgeschlechtlich oder nicht?

 

Die einzelnen Entwicklungsphasen

Die frühe Kindheit (bis etwa zum 7. Lebensjahr) stellt das wichtigste Trainingsfeld für soziale Beziehungen dar. Nun werden die Grundlagen gelegt. Ausreichend Körperkontakt, Alleinzeit mit Mama/Papa, als eigenständige Person gesehen bzw. gehört zu werden und Eltern, die präsent sind – all das bildet eine solide Basis. Eltern unterstützen, wenn sie die Gefühle der Kinder in Worte fassen, Empathie vorleben und soziale Regeln einhalten. Ebenso wichtig ist es, nicht ständig alles zu bewerten, zu kommentieren oder immer einzugreifen. Befindet sich das Erstgeborene gerade mitten in einer Entwicklungsphase, sollten Eltern darauf besonders achten. Steckt das kleine Geschwisterkind in seiner Autonomiephase, dann darf das komplikationslose ältere Kind aber nicht vergessen werden.

 

Geschwister & Rollenverteilung

Unbewusst verleihen wir unseren Kindern Namen wie „Mein Großer“, „Mein Engelchen“ oder „Mein kleiner Professor“. Auch wenn es nicht unsere Absicht ist, stecken wir unsere Kinder damit in Schubladen, aus denen sie von alleine nicht wieder herauskommen. Sie gehen davon aus, dass alles was wir sagen, der Wahrheit entspricht. So erschaffen sie sich im Laufe der Zeit ein Bild von sich selbst, das nicht immer realistisch ist. Ist die Rolle des „Teufelchens“ zum Beispiel schon besetzt, so muss sich das Geschwisterkind eine andere suchen. Vergleiche unter Geschwistern, die auch eine Art Rollenverteilung darstellen, sollten tunlichst vermieden werden. Oftmals schüren sie Neid, Missgunst, Groll oder sogar Hass – denn wenn wir vergleichen, ist immer ein Kind der/die Bessere.

 

Selbstfindung

Hilf deinem Kind, sein Selbstbild zu entwickeln: Wer bin ich und vor allem wie? Welche Rolle nehme ich im Leben ein? Wie will ich sein? Unterstütze deine Kinder und sei dabei, wenn Streit ausbricht. Ersticke diesen nicht im Keim, sondern begleite deine Kinder auf dem Weg, eine gelungene Konfliktstrategie zu entwickeln. Streiten ist gut und wichtig, um zu wissen, wo die eigenen Grenzen liegen, und um zu lernen, wie man sich in Konfliktsituationen außerhalb des Zuhauses behauptet. Wer sich im geschützten Raum nicht ausprobieren darf, der lernt keine Strategien, auf die er zurückgreifen kann.

 

Geschwister & Teamarbeit

Gemeinsames Lachen und gemeinsame Ziele lassen aus Geschwistern ein Team werden. Beides kann schon beim Kuchenbacken oder bei einem Gesellschaftsspiel Eltern gegen Kinder gefördert werden. Deine Kinder haben besonders toll zusammengearbeitet? Dann zeige ihnen mit Worten, dass du es bemerkt hast. Benutze bewusst das Wort „Team“ in deiner Aussage und führe ihnen so vor Augen, dass das Ziel nur deshalb erreicht wurde, weil sie gemeinsam dafür verantwortlich waren. Strafen kommen in einem Team im Übrigen nicht vor – im Gegenteil.

 

Wir Eltern können also eine ganze Menge beeinflussen, wenn es um die Geschwisterbeziehung unserer Kinder geht, aber nicht alles. Vieles geschieht automatisch, manches war uns bisher nicht bewusst. Manchmal ist es auch einfach so, dass die Chemie zwischen den Kindern nicht stimmt. Es ist jedoch nie zu spät, unseren Kindern verständlich zu machen, dass die eigenen Geschwister vermutlich die Menschen sein werden, die uns die längste Zeit unseres Lebens begleiten.

Carolin Deutschmannn

 

Bildnachweis: iStock.com/Silivonochka; iStock.com/PeopleImages; iStock.com/Daisy-Daisy; iStock.com/fizkes; iStock.com/jacoblund

 

Der Hesselberg – Familienwanderung mit Alpenblick?!

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Hesselberg Aussicht

Wer Lust hat, bei schönem Wetter einen Panoramablick auf die Alpen zu werfen, muss ganz schön weit fahren? Nicht unbedingt! Im Süden des Landkreises Ansbach und unweit von Wassertrüdingen, liegt der Hesselberg. Der höchste Berg Mittelfrankens erhebt sich weithin sichtbar über die Landschaft. Von Nürnberg aus ist er in etwa 75 Autominuten zu erreichen und ja, bei idealer Fernsicht kann man vom Gipfel aus das Alpenpanorama sehen! Alle, die es nicht glauben, können sich hier davon überzeugen: hesselberg.de/der-berg/alpenblick.html

Am Gipfelkreuz des Hesselbergs

Die Erholungsregion Hesselberg

Aber auch an allen anderen Tagen lohnt sich ein Familienausflug in die Hesselberg-Region! Im Städtedreieck Wassertrüdingen, Dinkelsbühl und Gunzenhausen gelegen, lässt sich eine leichte Wanderung über das Bergplateau auch mit einem Besuch in einem der drei Städtchen verbinden. Bei klarem Wetter wird man mit einer tollen Aussicht auf das Wörnitztal und die umliegende Gegend belohnt. Bereits die Römer wussten das zu schätzen und gründeten im nahen Ruffenhofen ein Kastell.

Um zum Gipfel des Hesselberges zu gelangen, mit dem Auto einfach in der Ortschaft Gerolfingen abbiegen und der Straße bis zum Berggipfel folgen. Hier kann man vom Parkplatz aus gemütlich den Höhenweg entlangspazieren. An verschiedenen Aussichtspunkten genießt man einen grandiosen Blick über die umliegende Landschaft. Und da der Rundweg vom Startpunkt aus einsehbar ist, kann man ihn, je nach Familienkondition, länger oder kürzer ausfallen lassen. Toll ist auch, dass man einerseits den langen Weg über die Osterwiese wählen oder direkt zum Gipfelkreuz hochsteigen kann.

Aufstieg über den Geologischen Lehrpfad
Aufstieg über den Geologischen Lehrpfad

Hier findet ihr eine Übersicht über die weiteren Wanderwege: hesselberg-panorama.de

Winterwanderung zum Hesselberg

Eine eindrucksvolle Familienwanderung haben wir vor ein paar Jahren an einem Tag mit grandiosem Winterwetter gemacht. Ausnahmsweise parkten wir das Auto auf halber Höhe an einem Seitenweg der Gipfelstraße und unterhalb der Landvolkshochschule Hesselberg. Wir folgten dem Feldweg durch frostige Wiesen und an vereisten Obstbäumen vorbei. Dann hielten wir uns rechts und wanderten in den bizarren Winterwald hinein. Dort stießen wir auf den ansteigenden Geologischen Lehr- und Wanderpfad. Dieser führt von Wittelshofen hinauf zum Gipfel. Zahlreiche Infotafeln erläutern entlang des Weges die geologischen Besonderheiten des Berges. Je höher wir kamen, desto mehr lichtete sich der Nebel und vereinzelte Sonnenstrahlen blitzten durch…

Eintauchen in den Hesselberger Winterwald

Oben am Hauptgipfel mit Gipfelkreuz waren wir tatsächlich über den Wolken angekommen! Zwar empfing uns kein panoramareicher Blick auf die Umgebung, dafür aber ungetrübter Sonnenschein und das geniale Gefühl über den Wolken zu sein.

Als Abstieg wählten wir einen kleinen Trampelpfad, der von der Osterwiese den Südhang hinunter und wieder hinein in den Nebel führt. Über die typische Wachholderheide- und Trockenrasen-Landschaft erreichten wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit glücklich unseren Parkplatz. Was für eine Tour!

Blick vom Gipfelplateau

Es lohnt sich also auch im Winter Wanderungen durch unsere abwechslungsreiche, fränkische Landschaft zu unternehmen. Rund um die Metropolregion Nürnberg gibt es in allen Himmelsrichtungen tolle Ziele für Familien. Los geht‘s – auch diese Jahreszeit hat ihren Reiz!!!

Bildnachweis: Susanne Dobner

Beitragsbild: Über den Wolken – Blick vom Gipfelkreuz zur Osterwiese

 

 

Ferienziel Fichtelgebirge

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