Pfalzgräfin und Nachtwächter, der traditionelle Flecklasmo und sogar ein Drache: Spannende Begegnungen warten auf dem Familienerlebnispfad „Den Hilpoltsteinern auf der Spur“ praktisch an jeder Ecke. Die neue – speziell für Familien entworfene – Route, wurde im Herbst 2023 eröffnet.
Heißer Tipp für Familien –
Der neue Wanderweg im Stadtgebiet Hilpoltstein
Die Kernroute ist rund 2,6 Kilometern lang und durchgehend auch für Kinderwägen geeignet. Insgesamt 18 Stationen bieten kindgerechte Infos über Personen der Stadtgeschichte, spannende Spielgeräte und Rätselspaß. Auf dem Balancierpfad können die Kinder zum Beispiel hüpfen wie der Flecklasmo.
Auch Spielplätze liegen an der Strecke, etwa auf der Försterwiese. Die grüne Oase mitten in der Innenstadt ist als idyllischer Park angelegt mit vielen Spiel- und Sportgeräten für Jung und Alt. An den Auen des Gänsbachs lässt es sich auch wunderbar picknicken.
Der Weg führt auch vorbei am Stadtweiher, wo der erste Blick auf das Wahrzeichen der Stadt mit einem hübschen Landschaftsbilderrahmen eingefangen ist.
Bevor es zur Burg geht, legt man am besten noch eine Pause auf dem neuen Waldspielplatz ein. Hier können die Kinder nach Herzenslust auf der Wippe, der Seilbahn oder einfach nur in der Natur tollen und toben.
Ein Drache bewacht den Felsenkeller der Burg und der Ausblick auf dem ritterlichen Thron macht Lust die Ruine zu erkunden.
Wo der Familien-Erlebnispfad startet
Start und Ziel des Wegs markiert das Brunnenmännlein in der Altstadt. Hier bietet sich auch zum Abschluss eine Einkehr oder ein Eis an.
Wer noch eine Schippe drauf legen möchte, kann in die Verlängerung gehen. Die Erweiterung zum Erlebnisbauernhof „Auhof“ und zum neuen Pumptrack beim Jugendplatz verspricht noch mehr Wanderspaß.
Der Familien-Erlebnispfad wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)
Frühling macht Lust auf junges Gemüse, frische Kräuter und erste Erdbeeren! Frisch vom Acker bekommt ihr sie in Hofläden, im Gemüseautomaten, auf Selbsterntefeldern oder im Abo nach Hause geliefert. Randvoll mit wertvollen Nährstoffen, knackig frisch und unglaublich lecker.
Jedes Jahr kommen sie pünktlich – die Frühlingsgefühle. Nicht nur im Herzen, auch der Magen sehnt sich nach Neuem! Knackig frisches Gemüse, zarte Kräuter, die ersten Beeren voller Aromen und dazu die typischen Frühlingsstars Spargel, Bärlauch und Rhabarber. Endlich sind sie wieder da! Auch wenn in unserer modernen Einkaufswelt im Winter Spargel aus Peru, Erdbeeren aus Marokko oder Kartoffeln aus Ägypten im Gemüseregal liegen – spätestens im Mai schmeckt man wieder, warum regional einkaufen mehr Sinn macht. Heimisches Obst und Gemüse, frisch geerntet in der Region, enthält viel intensivere Aromen und ist einfach unglaublich lecker. Ganz nebenbei tanken wir jede Menge gesunde Vitamine und Mineralstoffe und damit neue Energie. Glücksgefühle vertreiben ganz schnell den Winterblues.
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Frühling: Frühjahrsputz, bitte!
Die vielen kleinen Ernährungssünden des Winters haben ihre Spuren hinterlassen: Müdigkeit, fahle Haut, der Bauch ist gebläht und ein paar neue Kilos um die Körpermitte sind auch da? Leichte Frühlingsküche mit Spargel, jungem Spinat, Champignons oder Kohlrabi, üppig gefüllte Rohkostteller oder Bowls in leuchtenden Farben fluten jetzt den Körper mit einer Fülle an wunderbaren Nährstoffen. Verzicht fühlt sich anders an. Wer braucht Süßigkeiten, wenn man Erdbeeren haben kann? Tierische Lebensmittel, Weißmehl, Zucker, Fertigprodukte und Fastfood links liegen zu lassen, das fällt im Frühling besonders leicht. Probiert es einfach aus – zusammen mit viel Wasser und reichlich Bewegung an der frischen Luft weckt euch das junge Gemüse aus der Frühjahrsmüdigkeit und schenkt neue Power.
Nasch‘ doch mal im Frühling!
Auf dem Balkon ein paar Erdbeeren naschen, die Kräuter für die Tomatensoße auf dem Fensterbrett wachsen lassen – frischer geht nicht. Selbstversorger liegen im Trend und vieles gedeiht in Töpfen und Kästen, auch ohne eigenen Garten. Die verschiedensten Kräuter-, Obst- und Gemüsesorten stehen zur Auswahl und es kommen immer neue Mini-Variationen auf den Markt. Pflücksalat im Kasten ist praktischer als ein ganzer Salatkopf, denn ihr erntet nur so viel wie ihr gerade braucht.
Lust auf Kirschen oder Pfirsiche? Sogenanntes Säulenobst wächst ganz bescheiden in die Höhe statt in die Breite. Lasst euch im Fachhandel beraten, denn die Lage und Sonneneinstrahlung entscheidet über die Ernte.
Na, dann – leckeren Frühling!
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Rezept Beerensmoothie
½ Banane
60 g Beeren (Erdbeeren, Blaubeeren, etc.)
60 g Joghurt
3 EL Milch
1 EL Honig
3 Eiswürfel
Alle Zutaten in einen Mixer geben und so lange pürieren, bis sie eine feine Smoothie-Konsistenz erreicht haben. Und dann sofort schmecken lassen!
Mit den ersten Sonnenstrahlen wollen wir raus. Lieblingsziel: Balkon und Terrasse. Aber dort sieht es nach Feuchtigkeit und Frost, tierischen Besuchern und manchem Sturm zunächst nicht sehr einladend aus. Außerdem begrüßen sie uns so, wie sie in den letzten Monaten auch waren, verwaist und verlassen. Also, raus mit Deko-Ideen, Gartenmöbeln, Grill und Hobbygärtner*innen. Jetzt sind von Kind bis Großeltern alle gefragt, den Lieblingsort frühlingsfit zu machen und neu zu stylen. Schließlich soll unser Frühlingserwachen im Outdoorwohn- und -esszimmer genauso gemütlich werden wie sein Indoor Pendant!
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Der Sicherheitscheck
Bevor Balkon und Terrasse begrünt, dekoriert und mit Möbeln und Grill bestückt werden können, müssen sie zur „Inspektion“. Auf den Flächen lagerten über Herbst und Winter Blätter, Schmutz und Schneereste. Dadurch kann Nässe eindringen, der Frost kann ganze Bodenplatten anheben und Moose bilden oft einen schmierigen Grünbelag. In Kombination kann der Aufenthalt im Outdoor-Wohnzimmer vor allem für Kinder gefährlich sein. Auch das Balkongeländer muss unter die Lupe genommen werden. Verrostete Schrauben lockern oft Bretter und bringen so das ganze Geländer ins Wanken. Morsche Bretter können brechen. Einen gesonderten Blick solltest du auch auf alle Außenrohre und Abflüsse richten. Sie können platzen, wenn im Winter Wasser darin gefriert. Selbst kleine Lecks können über längere Zeit großen Schaden anrichten. Mit einem speziellen Stein- oder Holzbodenreiniger ist der Boden bereit für Grill und Gartenmöbel, Blumentöpfe und Windlichter und ein vielleicht neu gestrichenes Balkongeländer für Blumenkästen und Girlanden.
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Besuch im bunten Topfgarten
Kräuter, aber auch Blattgemüse, Minigurken oder Paprika begrünen und beleben Balkon und Terrasse nicht nur, sie versprechen die erste Ernte nach relativ kurzer Zeit. Für Gärtnerzwerge darf die Ernte nicht zu lange dauern, sonst verlieren sie die Geduld. Sprint-Sieger ist und bleibt der Kressetopf. Kinder haben nicht nur Freude am Gärtnern, sondern pflegen ihre Kräutertöpfchen mit großem Ernst. Stolz wird geerntet und dein Gartenzwerg lernt schon früh, Selbstversorger*in zu sein. Im Vorfeld kannst du die Töpfe mit den Kindern hübsch bemalen oder mit bunten Mosaiksteinen bekleben. Auch bepflanzte Körbe, Kisten oder Blechwannen machen Balkon und Terrasse gemütlich. Bemalte Kieselsteine bringen den letzten Farbtupfer. Am besten eignen sich wasserfeste Farben oder du musst dein Outdoor-Kunstwerk mit Außenlack schützen.
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Natürlich dürfen auch Blumen nicht fehlen. Mit einer entsprechenden Samenmischung wird es schnell bunt auf Balkon und Terrasse. Toller Nebeneffekt: Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten kommen zu Besuch und können beobachtet werden. Dazwischen sitzt das Lieblingstier der Kinder – bunt und aus Holz. Einfach die Malvorlage auf eine Sperrholzplatte kleben, aussägen, bemalen und verzieren. Meine Lieblingspflanze ist der Schmetterlingsflieder. Im Sommer ist er voll von verschiedensten Schmetterlingen und Insekten. Auf dem Sessel oder der Liege unterm Sonnenschirm dem bunten Treiben zuzuschauen – das ist der beste Urlaub vom Alltag.
Frühlingserwachen bei Wind und Kerzenschein
Windspiele, Windräder, Mobile und Windlichter gehören unbedingt auf die Dekoliste. Nichts ist gemütlicher als abends im Kerzenschein draußen zu sitzen. Windlichter sind ratzfatz hergestellt: Einfach Gläser unterschiedlicher Form und Größe nehmen, vielleicht etwas Sand einfüllen zur Stabilität und als Schutz vor Wachsresten und eine Kerze hineinstellen. Natürlich kannst du auch Windlichter mit Glasmalfarben bemalen und mit Glasklebeperlen verzieren. Windspiele, Windräder und Mobile, ebenso wie bunte Girlanden, basteln Kinder gerne, denn die Wirkung ist toll und die Herstellung einfach. Faltanleitungen für Windräder z.B. aus Regenbogenpapier aus Plastik, findest du im Internet. Aufgefädelte Perlen, Muscheln und Glöckchen klimpern an Mobilebögen im Wind und sorgen für schöne Stimmung. All diese Bastelvorschläge sind natürlich auch schöne Geschenkideen für Geburtstag, Muttertag oder einfach „nur so“, als Mitbringsel zur nächsten Balkonparty.
Seit Jahrzehnten gilt unter Jugendlichen die Formel: Wer cool ist, der geht skaten. Wer skaten geht, ist echt cool! Aber nicht nur mit dem Skateboard ist man auf den Skateparks und Pumptracks in Franken unterwegs, auch Biker nutzen sie.
Wir haben euch hier Adressen in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach zusammengestellt. Aber auch in Herzogenaurach, Altdorf, Hilpoltstein, im Nürnberger Land, in Forchheim und im Fränkischen Seenland gibt es tolle Plätze!
Falls Ihr noch einen Platz kennt, den wir nicht gelistet haben, schreibt uns eine kurze Mail an info@frankenkids.de. Dann nehmen wir die Adresse gerne auf.
Skateanlagen in Nürnberg
Skateanlage Spittlertorgraben, Altstadt, St. Lorenz: Spittlertorgraben, 90429 Nürnberg
Skatepark Nürnberg Sankt Leonhard:
Amselstraße, 90439 Nürnberg
Skatepark Fürth Südstadt, Fronmüllerstraße, 90763 Fürth:
Streetpark über 900 m² große Skateplaza
Skatepark Sportanlage Charly-Mai:
liegt am nördlichen Ende der Charly-Mai-Sportanlage, Friedhofweg, 90762 Fürth,
neben der Bezirkssportanlage
Anlage Herboldshof: Nähe Bahnhof Vach
Anlage Dambach: Schneckenbrücke
Skateranlage Burgfarrnbach: Amselweg 33
Skatepark Dambach: Eschenausteg
Skatepark Finkenschlag: Finkenschlag 45
Skateanlagen in Erlangen
Skatepark Michael-Vogel-Straße 5, 91052 Erlangen Der weitgehend überdachte öffentliche Skateanlage unter der Hochbrücke Werner-von-Siemensstraße, ist mit Flutlicht von Montag bis Sonntag von Anbruch der Dämmerung bis 22:00 Uhr
Zugang über Eilgustraße, Adresse: Walpersdorfer Straße 25 Nutzung ab 8 Jahren, nachts ist der Skatepark beleuchtet, keine Schließzeiten
Foto: STADT SCHWABACH, Amt für Jugend und FamilieFoto: STADT SCHWABACH, Amt für Jugend und FamilieFoto: STADT SCHWABACH, Amt für Jugend und Familie
Skatepark Herzogenaurach
Skate – & Dirtpark Herzogenaurach, Nutzungsstraße, 91074 Herzogenaurach: Miniramp (Beton), Große Bank (Holz), Große Quarter (Holz), Neue Bank (Holz) mit Übergang aus der Miniramp, London-Gap (Beton), Funbox mit Pyramide (Holz), Flatbar (Stahl), BMX-Box bestehend aus: Wall, Wing und Rooftop (Beton), Grindbox (Holz), Flatrail (Stahl), Flybox (Holz), Große Wall (Holz) bestehend aus: Quarter groß, Wall, Quarter klein
Badstraße, 91161 Hilpoltstein, gegenüber den Fußballplätzen des TV Hilpoltstein
Bolzen, Tischtennis, Streetball, Skaten, Slacklines, Skateplatz mit Pumptrack – für alle
Geschmäcker gibt es auf dem Jugendareal der Stadt Hilpoltstein die passenden Orte.
91180 Heideck: Skate- und Jugendplatz, Selingstädter Straße 10: Fun-Box, Quarter-Ramp, Bank, Jump-Ramp, Grind-Box, Rail; Neben dem Skatepark kann auch ein Streetballfeld mit Korb genutzt werden. Der Skateplatz/Jugendplatz kann kostenlos genutzt werden!
91166 Georgensgmünd: Skate- & BikePark am Planetenweg im Gewerbegebiet (auf Höhe des Recyclinghofs/Obere Lerch): Die rund 1.500 Quadratmeter große Skater-Anlage enthält verschiedene Elementen wie Quarter-Pipe, Fun-Boxes, Grind-Bars, Rampen und vieles mehr.
91154 Roth:
Im Rothgrund liegt diese Skateanlage mit Quater-Pipe, Quater-Bank, mit zwei kombinierten Geräteeinheiten, einem Rail und einer weiteren Bank.
91781 Weißenburg:
Skateranlage am Rand des Sportparks Rezataue, mit Bank 125, mit Railslide, Rail 300, Curb 300, Quarter-Pipe 150 und Slide-Bar. Die Skaterbahn ist allgemein zugänglich.
Skatepark mit feinen Betonelementen und einem neuen Bodenbelag. Mit dabei: zwei Ramps, einem Funbikeelement, einer Pyramide und viel, viel Platz. Der Skaterpark Gunzenhausen kann 24 Stunden befahren werden.
Wusstet ihr, dass schon seit fast 100 Jahren auf Bahnen Golf gespielt wurde? Ursprünglich wurden die Bahnen von Golfspielern zu Übungszwecken genutzt. Bereits 1954 baute man am Lago Maggiore den ersten genormten Minigolfplatz und bereits ein Jahr später entstand der erste Platz in Deutschland.
In Franken finden sich Minigolfplätze fast in jeder Stadt und auch an vielen wunderbaren Ausflugszielen. Das sportliche Vergnügen begeistert einfach alle Generationen!
Hier ein bunter Überblick über die meisten Minigolf-Anlagen der Metropolregion:
Wer nicht genau weiß wie es geht, findet die Regeln am Ende des Beitrag. Als Anfänger und Familie darf man allerdings auch mal nach seinen eigenen Regeln spielen. Spaß und sportliches Miteinander stehen im Vordergrund!
Minigolf oder Fußballgolf? Probiert aus, was mehr Spaß macht! Foto: S. Dobner
Übrigens: So geht Minigolf!
Minigolf ist ein Geschicklichkeitsspiel und jeder Parcours hat 18 Anlagen. Der Golfball soll mit dem Schläger mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlagpunkt ins Zielloch befördert werden. Dabei sind unterschiedliche Hindernisse und Schwierigkeitsstufen zu überwinden. Pro Bahn stehen jedem Spieler 6 Schläge zur Verfügung. Schafft er diese nicht, geht er mit Strafpunkten weiter. Sieger ist, wer alle 18 Bahnen mit den wenigsten Schlägen ins Loch bewegt hat.
Falls euer Lieblings-Minigolfplatz nicht dabei sein sollte, schickt uns einfach eine Mail an: info@frankenkids.de
Leckere Kräuter gehören das ganze Jahr über in die Küche. Einige von ihnen gibt es frisch nur im Frühling, auf Wiesen und an Waldrändern. Oder ihr legt euch einen kleinen Kräutergarten an! Frisch aufs Butterbrot, im Omelett, Quark oder Pesto – mit Frühlingskräutern lassen sich jede Menge leckere und gesunde Gerichte zaubern.
Aus „Unkraut“ werden Delikatessen
Viele heimische Kräuter wurden lange als Unkraut bekämpft, dabei sind sie so lecker, vitamin- und mineralstoffreich. Glücklicherweise landen Wildkräuter, Bärlauch, Löwenzahn und Co. heute wieder in unseren Kochtöpfen – oder im grünen Smoothie. Typische wildwachsende Frühlingskräuter, wie Sauerampfer, Brennnessel, Waldmeister, Liebstöckel oder Pimpinelle sind bestens geeignet zum Würzen und als Heilmittel. Auch die Blüten einiger Pflanzen können gegessen werden und verschönern das Menü.
Kräuter richtig sammeln
Organisierte Kräuterwanderungen sind schön für Neueinsteiger und ein Spaß für die ganze Familie. Denn ihr solltet nur sammeln, was ihr auch kennt! Bitte nur so viel sammeln, wie ihr verarbeiten könnt und keine Pflanzen, die unter Naturschutz stehen. Viele Kräuter und Pflanzen haben Lieblingsstandorte und entfalten ihren Geschmack zum richtigen Zeitpunkt am intensivsten. Blüten sammelt man am besten vormittags, Wurzeln dagegen abends, wenn sich die Pflanzenkraft in den Boden zurückzieht. Thymian, Basilikum & Co. lassen sich auch direkt von der Fensterbank oder im eigenen, kleinen Kräutergarten ernten. In Gärtnereien gibt es jetzt eine große Auswahl.
Frisch aufs Brot, als Salat oder in die Suppe
Butterbrot mit frischen Kräutern – lecker! Zu den beliebtesten Frühlingskräutern zählt der Bärlauch. Er wirkt blutreinigend, harntreibend und entzündungshemmend. Neben dem klassischen Pesto eignet sich die Pflanze für viele Gerichte, wie z.B. Gnocchi, Kräutercremes oder Suppen. Achtung: die Blätter ähneln den giftigen Maiglöckchen! Frisch gedünstete Brennnesselblätter sind eine tolle Spinatalternative. Wie wäre es mit einem „Unkrautsalat“ mit jungem Löwenzahn oder einer „Wiesensuppe“ aus Wiesenklee und anderen Wildkräutern? Sehr beliebt, auch in Sterneküchen, ist das Sauerampfer-Kerbel-Süppchen. Für die Grillsaison könnt ihr schon jetzt Kräuterbutter vorbereiten und einfrieren.
Tee, Kräutersalz & Öl
Mit einem Pfefferminztee aus frischen Blättern kann kein gekaufter Tee mithalten! Gleiches gilt für alle frisch getrockneten Kräuter und Pflanzen. Aus fein gehackten Kräutern lässt sich köstliches Kräutersalz oder auch Kräuteröl herstellen. Dazu einfach frische Kräuter nach Geschmack in Öl einlegen, ziehen lassen und abseihen – fertig!
Diese Entscheidung muss jedoch nicht endgültig sein. Kaum ein anderes Bundesland in Deutschland bietet eine derartige Vielfalt im Schulsystem wie Bayern. Laut dem Kultusministerium führen ganze 32 verschiedene Wege zum Abitur – eine Zahl, die auf den ersten Blick vielleicht verwirrend erscheint, jedoch auch nicht von Bedeutung ist. Denn am Ende der 4. Klasse müssen sich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler beim Übertritt erstmal nur für eine der drei weiterführenden Schularten entscheiden.
Übertritt – ein erster Schritt in die Zukunft
Der Übertritt von der Grundschule in die 5. Klasse der weiterführenden Schule, sei es eine Mittelschule, eine Realschule oder ein Gymnasium, ist in jedem Fall ein aufregender Schritt für das Kind. Dieser Wechsel birgt nicht nur neue fachliche Herausforderungen, sondern auch die Gelegenheit, sich in einer neuen Umgebung zu entfalten und persönlich zu wachsen. Wichtig ist hierbei, dass diese Entscheidung nicht ausschließlich von den Eltern, sondern auch von den Schülerinnen und Schüler selbst getroffen werden sollte.
Individuelle Entscheidung
Kinder haben eigene Interessen, Begabungen und Fähigkeiten. Daher sind ihre Wünsche und Vorstellungen bei der Wahl der weiterführenden Schule zu berücksichtigen. Dies kann sich in positiver Weise auf ihre Motivation und ihr Engagement in der Schule auswirken.
Der Übertritt unseres älteren Sohnes liegt bereits fünf Jahre zurück. Er hatte keine klaren Präferenzen gehabt, was bedeutete, dass wir als Eltern diese wichtige Entscheidung anhand seiner Kenntnisse und Vorlieben treffen mussten. Bei dem Kleinen sieht es anders aus. Bereits in der zweiten Klasse äußerte er den Wunsch, ans Gymnasium in eine Chorklasse zu gehen. Er arbeitet nun entschlossen auf dieses Ziel hin und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
Manche Kinder wissen von Anfang an, welche Richtung sie einschlagen möchten. Andere hingegen sind noch unentschlossen bezüglich ihres weiteren Wegs. Beides ist in Ordnung – sie werden alle ihren eigenen Weg gehen.
Die Gefahr der Überforderung
Ein zu anspruchsvolles Umfeld kann zu Überforderung führen und die Freude am Lernen beeinträchtigen. Deswegen sollten die Eltern und Lehrer bei der Entscheidung für eine der Schularten nicht nur die Wünsche der Kinder respektieren, sondern auch die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse realistisch einschätzen und eine Schule auswählen, die eine ausgewogene Balance zwischen Herausforderung und Unterstützung bietet.
Der passende Schultyp
In Bayern bieten sämtliche Schultypen unterschiedliche Möglichkeiten einen Schulabschluss zu erwerben. Grundsätzlich kann festgehalten werden: Jeder erworbene Abschluss eröffnet den Weg zur nächsten höheren Stufe der Schullaufbahn. Nach der Grundschule stehen jedoch zunächst 3 Schultypen zur Auswahl:
1. Die Mittelschule erstreckt sich über die Jahrgangsstufen 5 bis 9 oder 5 bis 10. Hier liegt der Fokus des Unterrichts stark auf berufsbezogenen Themen und vermittelt gleichzeitig eine solide Grundbildung.
2. Realschulen umfassen die Jahrgangsstufen 5 bis 10 und bieten eine praxisorientierte Bildung mit Fokus auf berufliche Perspektiven.
3. Gymnasien hingegen legen großen Wert auf akademische Spitzenleistungen und bereiten Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine Hochschulausbildung vor. Ihre Schullaufbahn umfasst in der Regel die Jahrgangsstufen 5 bis 13.
Weitere Einflussfaktoren beim Übertritt
Der Einfluss von Freunden sollte nicht unterschätzt werden. Gemeinsam den Schulalltag zu meistern, kann die Motivation steigern und das soziale Umfeld stärken. Auch die angebotenen Wahlfächer spielen eine Rolle. Der vertraute Schulweg kann zudem den Alltag erleichtern und Stress reduzieren.
Fällt Eltern die Schulentscheidung schwer, lohnt sich ein Gespräch mit der Klassenleitung oder der Beratungslehrkraft.
Blütenzauber & Frühlingsgefühle – Die Pflanzen zeigen ihre Farbenpracht, die warme Sonne verwöhnt unsere Haut und zieht uns nach draußen in den Wald, auf die Wiese und in die Straßencafés. Frühling! Die vielen positiven Düfte, Farben und Gefühle versetzen uns in Hochstimmung und geben dem Gehirn den Befehl, Glückshormone zu produzieren. Jetzt gibt es draußen mit Kindern ganz viel zu entdecken!
600.000 neue Blätter für die Buche
Bereits Ende Februar bohren sich die Krokusse durch die letzten Schneereste. Maiglöckchen, Narzissen und Waldveilchen folgen und man kann nun überall den Pflanzen beim Wachsen und Erblühen zusehen. Wald und Wiese werden bunt. Alleine an einer einzigen Buche sprießen um die 600.000 neue Blätter! Wer im Herbst darran gedacht hat, Tulpenzwiebeln zu setzen, darf sich bald über einen bunten Tulpenteppich freuen. Nehmt einen knospenden Zweig mit nach Hause und steckt ihn in die Vase. Für Kinder ist es faszinierend zu beobachten, wie nach und nach die Blätter austreiben.
Alle Vöglein sind schon da
Jeden Morgen weckt uns jetzt fröhliches Vogelgezwitscher. Der Star ist einer der ersten Zugvögel, der aus dem Süden zurückkehrt. Gefolgt von den Bachstelzen, der Nachtigall oder den Mauerseglern beginnen sie bald alle mit ihrem Balzritual und dem Nestbau. Die Insekten schlüpfen aus ihren Verstecken, Frösche und Kröten gehen auf Wanderschaft und viele Waldtiere verlassen ihre Winterschlaf- und Ruheplätze. Das Igelchen hat über den Winter ein Drittel seines Körpergewichts verloren und ist nun auf Nahrungssuche. In der gesamten Tierwelt zeigen sich die Männchen den Weibchen mit Gesängen und Lockrufen von ihrer besten Seite.
Mit Kindern Wald und Wiese erkunden
Es schwirrt, brummt und summt, krabbelt und kriecht – und wie das duftet! Geht mit den Kindern im Wald und auf der nahe gelegenen Wiese auf Entdeckungstour. Wie fühlt es sich an, wenn ein Käfer über die Hand krabbelt, wie riechen die Blüten und wer singt denn da? Natur und Jahreszeiten hautnah zu erleben, ist wichtig für die kindliche Entwicklung. Natur spendet Kraft und ist der beste Lehrmeister. Außerdem kann man dann im Heimat- und Sachkunde-Unterricht ganz schön punkten.
Der Kinder-Erlebnisweg Hollfeld ist eine Rundwanderung durch das beschauliche Kainachtal und bietet an verschiedenen Stationen Erlebnisfelder und Informationstafeln. So können die Kleinen über einen Barfußfeld laufen, auf einem Holzxylophon spielen oder durch einen langen, ausgehöhlten Baumstamm kriechen.
Wegbeschreibung
Der Weg ist als „Kinder-Erlebnisweg“ ausgeschildert und Teil des Korat Hollfelder Gedächtniswegs. Vom Ausgangspunkt am Freibad Hollfeld geht es auf der rechten Seite der Kainach am Waldrand entlang. Entlang der Route werden immer wieder verschiedene Erlebnisstationen wie ein Holzxylophon, Barfußfeld, Spechthöhle, Insektenhotel oder ein Wasserrad passiert. Nach etwa 2 km am Wegkreuz die Kainach queren und dem Weg auf der gegenüberliegenden Seite wieder zurück zum Freibad folgen.
Mit Kinderwagen an der Abzweigung rechts mit Treppenstufen gerade auf dem Weg weitergehen. Es geht kurz mäßig bergauf, bevor der Weg über wenige, niedrige Treppenstufen abwärts, vorbei am Freizeitweiher wieder zum Freibad führt.
Infos zum Kinder-Erlebnisweg Hollfeld
Länge: 3,5 km
Dauer: ca. 1,5 Std.
Anforderung: Leicht, mit Kinderwagen möglich
Naviadresse: 96142 Hollfeld, Badstraße
Der Familienvater Bernd Deschauer liebt es, in der Natur zu sein und verbringt jede freie Minute draußen. Sei es beim Wandern mit der Familie, oder beim Laufen bzw. Rennradfahren.
Seit 2011 betreibt Bernd Deschauer das Portal wanderzwerg.eu, auf dem Ausflugstipps für Familien aus vielen verschiedenen Regionen präsentiert werden. Zudem hat er mehrere Bücher geschrieben.
Info zum Buch
Traumhaft schöne, wildromantische Natur und das faszinierende UNESCO-Welterbe: Bamberg, umrahmt von den Naturparks Fränkische Schweiz, Haßberge und Steigerwald, ist ein wahres Paradies für Wander- und Outdoorfreunde. Gerade Familien und Genussmenschen finden in diesem Buch abwechslungsreiche Erlebniswege, aussichtsreiche Burgenziele und gemütliche Gaststätten zum Seele baumeln lassen. Ein perfekter Begleiter für Wanderungen mit den kleinen EntdeckerInnen, egal ob mit Kinderwagen, Trage oder Rad.
Kinderzimmer sind die Epizentren der Fantasie und gleichen oft Schlachtfeldern aus Bausteinen, Puzzles, Kuscheltieren und herumfliegenden Socken. Die Spielsachen scheinen sich über Nacht zu vermehren und stetig mehr zu werden, ganz ohne Zutun der Eltern. Aber wohin mit all den Spielsachen? Und wie können wir diese kleinen Menschen motivieren, selbst aufzuräumen und nicht nur Chaos zu verbreiten?
Tipps fürs Kinderzimmer
Kinderzimmer „kniend“ einrichten
Eine durchdachte, auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnittene Einrichtung schafft beste Voraussetzungen für Ordnung im Kinderzimmer. Versetzt euch beim Einrichten des Raumes in die Lage eures Kindes. Ein kleiner zweijähriger Knirps weiß mit einem zwei Meter hohen Regal nichts anzufangen. Platziert deswegen alle Kisten, Regale und Schubladen besser direkt auf Augenhöhe des Kindes.
Spielsachen, die täglich bespielt und heiß geliebt werden, müssen leicht zugänglich und gut organisiert sein. So vermeidet ihr, dass der Nachwuchs beim Suchen seines Kuscheltiers etliche Kisten auskippt und den Inhalt quer über den Fußboden verteilt.
Verschiedene Bereiche einrichten
Das Kinderzimmer muss gut strukturiert sein, damit sich Kinder besser zurechtfinden. Gestaltet für euren Nachwuchs deswegen eine Spiel-, Lern- bzw. Kreativ- und Kuschelecke. Das hilft den Kindern, alle Sachen an ihrem Platz zu halten.
Stauraum schaffen
Genügend Stauraum im Kinderzimmer ist das A und O! Bei unseren Kindern haben sich vor allem Betten mit Rollcontainern, Bücherregale und viele Kisten bewährt. In Rollcontainern bewahren sie große Spielsachen sowie Schulmaterialien auf. In Aufbewahrungskörben, Klappkisten sowie Paper Pulp Boxen aus recyceltem Papierzellstoff haben dagegen Kleinkram, Bastelzeug sowie Bausteine ihren Platz.
Dekorative Körbe und Kisten sind nicht nur hübsch anzusehen. Sie helfen auch dabei, Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen. Nach dem Spielen werden die Spielsachen ganz einfach in den Kisten verstaut und wieder an ihren Platz gestellt. Das schaffen schon die Kleinen.
Ausmisten schafft Platz
Selbst das cleverste Ordnungssystem versagt auf Dauer, wenn von allem zu viel vorhanden ist. Mehr Dinge zu besitzen bedeutet, auch mehr und häufiger aufräumen und organisieren zu müssen. Deswegen lohnt es sich, regelmäßig gemeinsam mit dem Nachwuchs auszumisten und sich von nicht mehr bespielten bzw. kaputten Spielsachen zu trennen. Dabei ist es wichtig, sich jedes Spielzeug ganz genau anzuschauen und zu entscheiden, ob es bleiben darf oder gehen muss. Verteilt hierfür am besten den Inhalt des kompletten Schrankes/Regals auf dem Fußboden und organisiert alle Sachen von Grund auf neu.
So ordentlich lieben Eltern Kinderzimmer. Bild von Ferenc Keresi auf Pixabay
Aufräumspiele fürs Kinderzimmer
Aufräumen kann lästig sein. Gerade Kinder bevorzugen lieber eine Viertelstunde länger zu spielen, anstatt das Chaos zu beseitigen. Mithilfe von festen, in den Alltag integrierten Ritualen wird das gemeinsame Aufräumen zum Kinderspiel. Mit lustigen Aufräumspielen bringt ihr außerdem Spaß und Abwechslung rein, sodass Kinder das Aufräumen nicht mehr als lästig empfinden werden.
1. Ein rasantes Aufräumspiel
Ein Spieler sucht sich eine Farbe aus und sagt laut: „Alle roten Spielsachen verschwinden im Regal!“ Andere Mitspieler räumen die Sachen in genannter Farbe blitzschnell dorthin, wo sie hingehören. Gespielt wird reihum. Das Spiel ist beendet, wenn das Kinderzimmer blitzblank ist.
2. Aufräum-Tanz
Der Aufräum-Tanz funktioniert ähnlich dem Stopp-Tanz: Der Spielleiter macht die Musik an. Die Kinder tanzen ausgelassen zur Musik. Stoppt der Spielleiter die Musik, müssen alle Kinder so schnell wie möglich fünf Dinge aufräumen.
Fazit:
Ordnung im Kinderzimmer zu halten ist ein fortlaufender Prozess. Die Interessen der Kinder verändern sich: Neue Spielsachen ziehen ein, alte müssen dagegen gehen. Mit einem cleveren System, ausreichend Stauraum und neuen Gewohnheiten wird das Aufräumen im Kinderzimmer zu einem Kinderspiel.