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Solarberg Fürth – Ausflug mit Panoramablick

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Wollt ihr die ganze Metropolregion Nürnberg von oben überblicken? Habt ihr Lust, einen kleinen, feinen Ausflug mit einem Gratis-Erlebnis zu verbinden? Dann besucht den Fürther Solarberg!

Blick zum Solarberg
Der Solarberg ist weithin sichtbar

Der Solarberg…

Mit seinen 57 Höhenmetern und 348 m über dem Meeresspiegel ist der Solarberg schon von weitem zu sehen. Er entstand im Jahr 2003, nach nur drei Monaten Bauzeit, aus der stillgelegten Fürther Mülldeponie. Seitdem kann er mit seinen 5.760 Solarmodulen auf einer Fläche von 1,7 Hektar knapp 250 Haushalte mit Strom versorgen. Das entspricht einer Einsparung von 6.000 Tonnen CO2. Die gesamte Anlage wurde durch 150 Privatanleger finanziert und zählte 2005 zu den 50 größten Photovoltaikanlagen weltweit.

Aufstieg zum Solarberg
Ein Aufstieg direkt vom Main-Donau-Kanal ist möglich

…idyllisch gelegen zwischen Kanal und Wiesengrund

Inzwischen wachsen auf dem ehemaligen Schuttberg über 254 verschiedene Pflanzenarten. 2006 wurden mehrere Fußwege um den Berg herum bis zum Gipfel angelegt. Bänke laden zum Verweilen ein und Schautafeln am Gipfel informieren die Besucher. Direkt am Main-Donau-Kanal gelegen, ist der Solarberg auch auf Radwegen gut zu erreichen.

Bilck vom Solarberg
Am Gipfel laden Sitzgruppen zum Picknick ein

Mit seinen kinderwagentauglichen Wegen ist er ein perfektes Ausflugsziel für Familien. Auch die Kleinen schaffen den gemütlichen Anstieg bis nach ganz oben. Dort können alle dann ein Picknick mit grandioser Aussicht genießen. Der Blick reicht über Kanal und Wiesengrund bis hin nach Fürth und Nürnberg. Auch die Gegend um Erlangen und die Ausläufer der Fränkischen Schweiz sind bei gutem Wetter zu sehen.

Der Pegnitzradweg in Fürth

So kommt ihr zum Solarberg

Wer mit dem Auto anreist, kann als Adresse Stadelner Straße 80, 90768 Fürth in sein Navi eingeben.

Aber auch mit dem Bus 173 (Richtung Atzenhof)  ist er gut erreichbar. Von der Haltestelle Vacher Brücke sind es nur einige Meter bis zum Fußweg. Wer die U1 bis Klinikum Fürth wählt, steigt in den Bus 171 (Richtung Vach Nord) bis zur Haltestelle Vacher Brücke.

Radler aus Nürnberg und Fürth können den Besuch am Solarberg gut als „aussichtsreiches“ Tourenziel planen. Fährt man den Pegnitztal-Radweg entlang bis Stadeln, kann man den Solarberg schon von Weitem auf Höhe von Vach erkennen. Wer den „Aufstieg“ (auch ohne E-Bike) meistert, kann sich oben eine genüssliche Erholungspause gönnen. Wenn ihr die Abwechslung liebt, wählt ihr den Rückweg entlang des Kanals.

Weg am Main-Donau-Kanal

Wollt ihr noch mehr über den Solarberg wissen?

Noch ein “aussichtsreicher” Ausflugstipp: zum Hesselberg!

Bildnachweis: Susanne Dobner

Dosenbumerang basteln – DIY

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Dosenbumerang

Baue dir innerhalb weniger Minuten einen kleinen Aufziehmotor: einen Dosenbumerang! Damit ist es möglich eine Dose mit Schwung in eine Richtung zu schubsen und sie kehrt – eins, zwei, drei – wie von Zauberhand zum Ausgangspunkt zurück!

Das brauchst du für den Dosenbumerang

Dosenbumerang
Das Material findet sich fast in jedem Haushalt…
  •  Pappdose mit Deckel (z. B. leere Chipsdose) Dose nach Belieben bekleben oder anmalen
  • 2 lange, flache Gummibänder
  • Große Schraubenmutter (Wichtig: Gewicht ca. 50 g)
  •  Schere
  • Evtl. 2 Büroklammern

Bastelanleitung Dosenbumerang

1. Schneide den Gummiring auf, führe ein Ende durch die Schraubenmutter und verknote die Enden fest miteinander.

2. Bohre mit der Schere vorsichtig je ein Loch in den Boden und den Deckel der Dose. Lasse dir dabei von einem Erwachsenen helfen.

3. Schiebe den Gummiring von innen nach außen etwa 1 cm durch das Loch im Boden und fixiere ihn mit einem Knoten oder einer Büroklammer. Genauso befestigst du den Gummiring am Dosendeckel.

4. Schließe den Deckel. Achte darauf, dass die Schraubenmutter in der Mitte der Dose hängt und nicht am Rand anstößt. Lege die Dose auf die Seite und lasse sie über den Boden rollen.

Was wird geschehen?

Die Dose wird ein Stück weit von dir wegrollen. Dann ändert sie die Richtung und kehrt – wie von Geisterhand – zu dir zurück.

Wie funktioniert’s?

Wenn du die Dose anschubst, wickeln sich die Gummis im Inneren auf, während die Mutter ruhig hängen bleibt. Sobald die Gummis sich nicht mehr aufrollen können, bleibt die Dose stehen. Dann rollt sie zurück, bis die Gummis sich abgewickelt haben.
So funktionieren auch die Aufziehmotoren in Spielzeugautos – oder dein Dosenbumerang!

Bildnachweis: Susanne Dobner

Ausflüge für Familien in Thüringen

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Keine Lust auf die ganze Rennsteig-Strecke oder die Kinder sind noch zu klein? In der Region haben auch die Kurzstrecken viel zu bieten. Der Humboldt Erlebnispfad umfasst auf knapp sieben Kilometern neun Forschungsstationen zu Bergbau, Wasserkraft und Holzwirtschaft. Für den Zwergen-Pfad können Kinder an der Tourist Information in Frauenwald einen Entdeckerrucksack ausleihen. Der Erlebnisweg „Kleinbahn Laura“ kann mit drei Abenteuerspielplätzen punkten.

Naturparadies Rennsteig

Im Rennsteiggarten Oberhof gedeihen 4000 Gebirgspflanzen aus aller Welt. Rund 150 Tage pro Jahr werden sie von Schnee bedeckt, im späten Frühjahr überraschen sie mit üppiger Blüte. Spielstationen zum Thema Natur begleiten den Rundgang. Besonders ursprüngliche Landschaft können Wanderer im Biosphärenreservat Thüringer Wald rund um Schmiedefeld entdecken. Oder auf dem „Grünen Band“, das den Rennsteig mehrmals kreuzt: Hier verlief bis 1990 die deutsch-deutsche Grenze. Zwischen (längst entfernten) Wachtürmen und Grenzzäunen entstand in über 40 Jahren ein Biotop mit erstaunlicher Tier- und Pflanzenvielfalt. Szenenwechsel, den Kinder zuliebe: Im Funpark Inselsberg bei Brotterode ist mit Sommerrodelbahn und anderen Attraktionen ein Nachmittag im Nu vorbei.

Burgberg & Bergwerk

Von beinahe allen Gipfeln locken Burgen, Schlösser und Ruinen zur Besichtigung. Allen voran die Wartburg bei Eisenach, wo Martin Luther das Neue Testament übersetzt hat. Wer lieber in die Tiefe möchte, fährt in eines der Schaubergwerke ein, z.B. in das Magnetbergwerk „Schwarze Crux“ in Suhl. Auf den Spuren deutscher Dichter kann man das Goethehäuschen auf dem Hausberg der Stadt Ilmenau, dem Kickelhahn, besuchen. Dort hat Goethe eines seiner berühmtesten Gedichte, Wanderers Nachtlied, geschrieben. Vielleicht bleibt auch Zeit für eines der Museen der thüringischen Porzellanstraße, bevor es wieder nach Hause geht.

Weiterlesen: Familienurlaub in Thüringen

 

Bildnachweis: iStock.com/manwolste

 

Lerncoaching-Praxis: Konzentration lernen

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Lerncoaching
Pixabay Konzentration

Schlägt man im Duden das Wort „Konzentration“ nach, so bekommt man folgende Erklärung: Bündelung der geistigen Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Aufgabe. Klingt leicht, ist es aber nicht. Für viele Kinder stellt es eine große Herausforderung dar, sich voll und ganz auf eine Aufgabe zu konzentrieren.

Neulich in der Lerncoachingpraxis

Das kennen auch Christian und sein Sohn Oliver. Dem 10-Jährigen will es einfach nicht gelingen bei der Sache zu bleiben. Ein Geräusch, eine Bewegung im Blickfeld oder ein Geistesblitz und schon gehen die Gedanken auf Reisen. Hilfesuchend wenden sie sich an einen Lerncoach.

Christian: „Tja, also ehrlich gesagt weiß ich nicht so ganz, wie ich das Problem angehen soll. Oliver kann sich einfach nicht auf eine Sache konzentrieren.“

Lerncoach: „Sie finden, dass sich Ihr Sohn sehr schnell ablenken lässt. Ist das nur bei den Hausaufgaben bzw. in der Schule so oder fällt es Oliver generell schwer, sich zu fokussieren?“

Christian: „Es ist ein generelles Problem. Aber bei den Hausaufgaben fällt es uns besonders auf. Oliver kann einfach nicht lange bei der Sache bleiben. Er fängt z. B. mit Mathe an und nach 10 Minuten sehe ich ihn, wie er am Schreibtisch sitzt und seine Stifte spitzt. Ich erinnere ihn dann an seine Hausaufgaben und wenn ich das nächste Mal im Zimmer vorbeischaue, kritzelt er auf der Schreibtischunterlage. Sobald er draußen Geräusche hört, steht er auf und geht zum Fenster oder muss noch schnell etwas erledigen, dass ihm gerade in den Kopf gekommen ist. So geht das den ganzen Tag.“

Lerncoach: „Oliver, es liegt also nicht daran, dass du mit den Aufgaben nicht zurechtkommst? Du lässt dich sehr leicht von deinem Umfeld ablenken und findest dann nicht wieder zurück zum Thema, oder?“

Oliver: „Genau. Papa sagt, ich fange immer wieder etwas Neues an, ohne das Vorherige zu beenden. Und ich glaube, er hat Recht. Vor allem wenn ich andere Geräusche höre.“

Lerncoach: „Ok. Habt ihr denn schon einmal mit einem Noise Cancelling Kopfhörer gearbeitet? Wenn Kinder diesen bei den Hausaufgaben oder bei Proben in der Schule tragen, dann hören sie keine Geräusche von außen. Hilfreich ist auch leise Hintergrundmusik in Form von Liedern in Endlosschleife. Es sollte jedoch Instrumentalmusik sein und die Lieder dürfen kein Ende haben. Anfangs mag das gewöhnungsbedürftig sein, doch viele Kinder kommen schon mit diesen beiden Tipps viel besser in die Konzentration.“

Christian: „Probieren wir aus! Ich könnte mir vorstellen, dass das sehr gut klappt.“

Konzentration kann man trainieren

Lerncoach: „Oliver, deine Konzentration ist wie ein Muskel, der trainiert werden will. Spielst du denn gerne Gesellschaftsspiele? Ich könnte dir da z. B. das Spiel „Boop it!“ empfehlen. Memory-Spiele, Lesen oder Hörbücher sind auch eine tolle Möglichkeit deine Konzentration zu trainieren. Rätsel lösen, Lego Technic bauen, Basteln und Handarbeiten ebenso. Eigentlich alles, was dir Freude bereitet und dich interessiert. Wenn du damit viel übst, dann fällt es dir mit der Zeit auch einfacher, dich auf den Schulstoff zu konzentrieren.“

Wenn die Konzentration nachlässt malen Kinder gerne Bildchen…

Oliver: „Manchmal habe ich aber auch einfach so viel im Kopf, an das ich ständig denken muss. Die Gedanken schwirren dann in meinem Kopf herum und sobald mir einer in den Sinn kommt, kann ich mich nicht mehr auf die Hausaufgaben konzentrieren.“

Lerncoach: „Für diesen Fall empfehle ich dir eine Gedankenkiste. Mache dir Notizen vor allem, was dir im Kopf herumgeht und von dem du denkst, dass du es nicht vergessen darfst oder später erledigen willst. Diese Notiz steckst du dann in die Kiste und machst den Deckel zu. Deine Gedanken sind dort sehr gut aufgehoben und du kannst nichts vergessen. Wenn alle Arbeiten erledigt sind, kannst du die Zettel wieder aus der Box holen. Meinst du, das könnte dir helfen?“

Oliver: „Das hört sich gut an. Das werde ich ausprobieren.“

Schreibe alles, was dich ablenkt auf eine Liste und verstaue sie in einer Box.

Sich zu konzentrieren ist eine Fähigkeit, die wir von klein auf lernen und trainieren müssen. Viele Kinder haben im Alltag aber leider zu wenige Möglichkeiten, da sie einem eng getakteten Zeitplan folgen müssen. Der Grundstein wird gelegt, wenn wir unverplante Zeit haben, in der wir machen können, was uns Freude bereitet. Dann kommen Kinder in den sogenannten Flow. Was nun passiert ist keine Spielerei, sondern die höchste Form der Konzentration.

Motivations-Tipps aus der Lerncoaching-Praxis

Bildnachweis: Susanne Dobner
Beitragsbild: Pixabay nastya_gepp

Kinderkrankheiten – kennt ihr alle?

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Bildnachweis: iStock Halfpoint

Von Krankheit bleibt kein Kind verschont. Glücklicherweise sind es meist „harmlose“ Kinderkrankheiten. Für Eltern gilt dann: bleibt ruhig, beobachtet euer Kind genau und entscheidet dann über die nächsten Schritte. Besonders bei kleinen Kindern oder immer, wenn ihr unsicher seid, ab zur Kinderärzt*in!

Impfungen gegen die „Klassiker“

Kinderkrankheiten sind laut Definition Infektionskrankheiten mit hoher Übertragungsfähigkeit, die typischerweise eine lebenslange Immunität hinterlassen und überwiegend im Kindesalter auftreten. Grundsätzlich haben Erreger bei Kindern leichtes Spiel, denn ihr Immunsystem befindet sich noch im Training. Keime werden dann in Krippe, Kindergarten und Schule munter weitergegeben. Gegen die „Klassiker“ der Kinderkrankheiten wie Masern, Mumps, Röteln und Windpocken sind Impfungen erhältlich und sie treten deshalb nur noch selten auf.

Kinderkrankheit
Bildnachweis: iStock LeManna

Dreitagefieber & Ringelröteln

Säuglinge haben meist noch den sogenannten Nestschutz der Mutter mitbekommen. Die ersten „Babykrankheiten“ sind die Neugeborenengelbsucht, Windeldermatitis (wunder Po) oder Dreimonatskoliken. Bis zum 3. Lebensjahr haben 95 Prozent aller Kinder das Dreitagefieber hinter sich. Hohes Fieber über drei Tage, danach ein roter, fleckiger Ausschlag am Körper, sind typische Symptome, dabei ist das Kind erstaunlich munter.

Bei girlandenförmigem Ausschlag am Körper, der verblasst und immer wieder aufflammt und rotem Ausschlag auf den Wangen, solltet ihr an Ringelröteln denken. Die Krankheit ist harmlos, allerdings für Schwangere bzw. das ungeborene Baby gefährlich!

Hand-Mund-Fuß-Krankheit, Krätze & Läuse

Rötliche Flecken in den Handinnenflächen und an den Fußsohlen sind Symptome der Hand-Mund-Fuß-Krankheit. Die Krankheit ist besonders unangenehm, denn auch im Mund können schmerzhafte Bläschen entstehen. Diese Viruserkrankung tritt nahezu ausschließlich bei Kindern auf. Kühle und flüssige Nahrungsmittel lindern die Beschwerden.

Auch die Krätze, verursacht von Krätzemilben unter der Haut, ist noch weit verbreitet, hoch ansteckend und juckt gewaltig. Ebenso lästig und dort zu Hause, wo Kinder ihre Köpfe zusammenstecken, sind Läuse. Sie zählen auch schon zu den typischen „Krankheiten“ bei Kindern.

Kinderkrankheit
Einsatz des Läusekamms    Bildnachweis: iStock AndreyPopov

Ohren und Hals – Scharlach

Viele Kinder haben sehr große Mandeln. Das ist normal, denn dort werden aktiv Antikörper gebildet. Erst wenn die Kinder schnarchen, schlecht durch die Nase atmen und nicht gut hören, werden sie zum Problem. Dann kommt es auch vermehrt zu Mittelohrentzündungen. Bei Babys und Kleinkindern ist außerdem der Kehlkopfspalt noch sehr eng. Virusinfekte bei nasskaltem Wetter können Pseudokrupp auslösen, einen krampfartigen Husten mit Atemnot in der Nacht. Sieht dramatisch aus und ist beim ersten Auftreten durchaus ein Fall für den Notarzt!

Scharlach, eine eitrige Halsentzündung, wird durch Streptokokken-Bakterien hervorgerufen und von plötzlichem Fieber begleitet. Am zweiten oder dritten Tag kommt es zum typischen Scharlachausschlag am Körper und einer himbeerroten Zunge.

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Ulli Dippold

Naturerlebnispfad Schönberger Forst

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Einen abwechslungsreichen Waldspaziergang machen, bei dem für jeden was dabei ist? Super auch mit Buggy, Laufrad oder Fahrrad! Dann schaut doch mal auf den Naturerlebnispfad in Lauf/Schönberg.

So kommt ihr zum Naturerlebnispfad:

Auf der A9 Richtung Berlin, Autobahnausfahrt Lauf/Röthenbach, an der Ampel rechts abbiegen, dann wieder rechts und nochmal rechts nach Schönberg. Fahrt nach Schönberg hinein, biegt an der ersten Weggabelung links ab, dann links über den Marktplatz, gleich wieder links über die Neuhäuserstraße und Nesselmühlstraße zum offiziellen Parkplatz. Klingt kompliziert, ist aber leicht zu finden. Der Ort ist ja nicht sehr groß.

Vom Parkplatz geht Ihr zurück zur Nesselmühlstraße und haltet Euch links Richtung Lauf an der Pegnitz. Nach 30 Metern biegt Ihr links in einen breiten Landwirtschaftsweg ein und folgt dem Schild „Waldhaus“. Nun seid Ihr auf dem richtigen Weg.

Balancieren, Klettern, Spielen, bis die Füße müde sind

Wir laufen oft nur einen Teil des Naturerlebnispfades, das reicht unserem „Hüpfer“ meistens schon :O). Diesen Teil beschreiben wir hier. Am Ortseingang von Schönberg liegt links der Beginn des Weges entlang des Waldrands. Lasst es euch schmecken! Im Sommer/Herbst lässt es sich hier prima von einigen Himbeer-/Brombeersträuchern naschen. Man läuft immer dem Wegweiser nach zum „Waldhaus“, der Weg taucht hier links in den Wald ein. Bald teilt sich der Weg. Nehmt den rechten und nach einigen hundert Metern trefft ihr direkt auf eines der Highlights – das Waldhaus. Hier lässt es sich prima picknicken, entweder auf den bequemen Bänken vor der Wanderhütte oder im aus Holz gebauten Baumhaus. Ein Aussichtsturm bietet Blicke über die Baumwipfel. 

Gleich gegenüber links des Weges beginnt ein labyrinthartiger Barfusspfad – Schuhe aus und los! Haltet euch noch Zeit frei, denn weiter den Weg entlang gibt es rechts bald weitere Erlebniselemente: Taucht ein in ein Weiden-Labyrinth, trainiert euer Gleichgewicht auf der Baumwippe und am meisten Zeit geht auf jeden Fall beim coolen Niedrigseilgarten drauf. Sogar für Mama und Papa manchmal eine echte Herausforderung!

 

Müde? Dann einfach denselben Weg wieder zurückgehen. Noch Kraft? Kurz vor dem Weiden-Labyrinth geht links ein Weg in den Wald hinein. Folgt diesem in Richtung Naturspielplatz. Hier können sich die Kids nochmal ein wenig austoben. Dann geht’s wieder auf demselben Weg zurück. 

Mehr Bilder und alle Details der Wanderung findet ihr auf dem Blog der Familie Pavel: Wandern mit Kindern in Mittelfranken

Bildnachweis: Alexander Pavel

Gut betreut in den Ferien

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Feriencamps kinder

Gut betreut – Wer seine Kinder in guten Händen weiß, kann in Ruhe arbeiten. Ohne schlechtes Gewissen, denn Ferienlager, Sportcamp oder Sprachreise bieten den Kindern Spiel und Spaß, Erlebnis und Abenteuer. Gleichzeitig werden Selbstständigkeit und Teamfähigkeit gefördert. Passend zu Alter und Persönlichkeit des Kindes finden Eltern Angebote mit und ohne Übernachtung, ganz nah oder weit weg.

Ferien alleine machen stark

Bei betreuten Jugendcamps entwickeln Kinder und Jugendliche Eigenverantwortung und werden leichter selbstständig. Das ist gut für das Selbstbewusstsein. Eine fremde Umgebung entdecken, in eine Gruppe einfinden und neue Freundschaften schließen, dazu noch spannende Aktionen und viel Spaß – so sollen Ferien sein! Besonders beliebt sind Sprachcamps mit muttersprachlichen Betreuern in Deutschland. Dabei entfällt die lange Anreise und auch die Kosten bleiben für die Eltern überschaubar. Gerne werden Sport oder Hobby mit einer Sprache kombiniert: dann finden die Reiterferien auf Französisch oder der Film-Workshop auf Englisch statt.

Tipps für die Auswahl von Feriencamps

  • Achtet bei der Auswahl des Camps auf die Gruppengröße und die Qualifikation der Betreuer. Es sollten nicht mehr Kinder auf einen Betreuer kommen, als die Kinder alt sind (12 Jahre – 12 Kinder).
  • Je jünger das Kind, desto näher sollte das Reiseziel liegen. Dann kann man bei großem Heimweh leichter abholen.
  • Die ersten Ferien ohne Familie fallen leichter, wenn ein Freund oder eine Freundin mitfahren

Bildnachweis: iStock.com/jacoblund

So helfen Eltern beim Übertritt

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Übertritt

Mit dem Übertritt beginnt für die Fünftklässler ein neues Schülerleben mit einigen Herausforderungen. Mittelschüler*innen  und Realschüler*innen überstehen den Wechsel meist recht gut. Oft kommt es sogar zu unerwarteten Höhenflügen, vor allem  an der Mittelschule: Endlich fällt der ständige Vergleich mit den Leistungsstärksten weg. Dadurch kann sich bei vielen Kindern die Selbsteinschätzung verbessern und dadurch die Motivation. Beste Voraussetzungen für erfolgreiche Schulkarrieren!

Startschwierigkeiten im Gymnasium

Gymnasiasten in Klasse 5 sind nach dem Übertritt zunächst sehr verunsichert. Sie sind nicht nur wieder die Kleinsten und die große Schule ist noch fremd. Jetzt wird von den Kindern viel mehr Selbstständigkeit erwartet. Im Unterricht sagt niemand mehr „Nehmt das rote Heft und schreibt von der Tafel ab“ oder erinnert daran, die Hausaufgaben zu notieren. Auch die vielen Wechsel zwischen Klassenzimmern und Fachräumen müssen die Kinder alleine bewältigen. Gleichzeitig nehmen Stoffmenge und Lerntempo deutlich zu, die Aufgabenstellungen sind oft ungewohnt. Die ehemals Klassenbesten haben jetzt lauter leistungsstarke Mitschüler. Auch die Benotung ist am Gymnasium anders: Einser werden nur selten vergeben, viele Kinder bekommen jetzt erstmals Vierer oder Fünfer.

Das können Eltern von Fünftklässlern jetzt tun

Jetzt werden Eltern gebraucht, die Aufmerksamkeit und Geborgenheit schenken und Mut machen. Erzählt von eigenen Neustart-Erfahrungen und zeigt Verständnis. Ein Schulwechsel ist genauso einschneidend wie ein Jobwechsel für Erwachsene.
Helft dem Kind selbstständig zu werden, ohne die Kontrolle zu übernehmen: Ihr könnt den selbst(!) gepackten Rucksack in den ersten Wochen überprüfen oder auch Vokabeln abfragen. Hausaufgaben sollten möglichst alleine gemacht werden. Notfalls dürfen Eltern die Fragestellung noch einmal erklären, einen kleinen Tipp geben oder anregen, sich bei Mitschülern zu erkundigen.
Macht dem Kind (und euch selbst) bewusst, dass die Note 4 „ausreichend“ bedeutet und deshalb auch ok ist. Im Zweifel erfahrt ihr bei schlechten Noten von den Lehrern, ob das Kind überfordert ist oder nur einige Lücken zu schließen sind.

Noch mehr Lerntipps findest du hier!

Bildnachweis: iStock.com/RomarioIen

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